Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

EU-Wahl: Meta-Konzern bildet Team gegen Desinformation per KI

Von nachrichten.at/apa, 26. Februar 2024, 10:00 Uhr
FILES-US-INTERNET-EARNINGS-TECHNOLOGY-META
Ein Spezialistenteam soll gegen Falschinformationen vorgehen. Bild: FABRICE COFFRINI (AFP)

BRÜSSEL/MENLO PARK. Vor der Europawahl im Juni will der Facebook-Mutterkonzern Meta mit einem Spezialistenteam gegen Falschinformationen und den Missbrauch Künstlicher Intelligenz vorgehen.

 "Wir setzen unser Elections Operations Center ein, um potenzielle Bedrohungen zu erkennen und in Echtzeit Gegenmaßnahmen zu ergreifen", schrieb Marco Pancini, der für die Beziehungen des US-Konzerns zur EU zuständig ist, in einem Blog-Beitrag am Montag. Das Team sei mit den verschiedensten Experten besetzt. Mit dem Aufstieg sogenannter Generativer KI wie ChatGPT können millionenfach Texte, Bilder, Videos und Tonaufnahmen erstellt werden.

Kritiker warnen seit längerem vor den Gefahren für die Demokratie durch täuschend echte, per KI gefälschte Inhalte. So sollte im Jänner offenbar mit Hilfe von KI Einfluss auf die Vorwahlen der US-Demokraten in New Hampshire genommen werden. Damals erhielten Wähler einen automatisierten Anruf, in dem sie angeblich von US-Präsident Joe Biden aufgefordert wurden, daheim zu bleiben. Vor knapp zwei Wochen hatten sich der ChatGPT-Entwickler OpenAI, dessen Großaktionär Microsoft, Meta und weitere Technologiefirmen verpflichtet, im Kampf gegen Wahlbeeinflussung per KI zusammen zu arbeiten.

Im Februar hatte auch die Online-Plattform TikTok angekündigt, vor der Europawahl den Kampf gegen Falschinformationen zu verstärken. TikTok will demnach mit neun Fact-Checking-Organisationen aus Europa zusammenarbeiten, die Inhalte in 18 verschieden europäischen Sprachen auf ihre Richtigkeit untersuchen können. Gleichzeitig will die Plattform alle Behauptungen kennzeichnen, die sich nicht überprüfen lassen. Die EU-Kommission hat von TikTok zuletzt mehr Einsatz im Kampf gegen Falschnachrichten und Hetze verlangt.

mehr aus Web

Wie Intel Nvidia den Kampf ansagen will

"TZPZ": Vier Mühlviertler Freunde und ihr Fernseher der etwas anderen Art

"Alleine gelassen": Kinder normalisieren laut Studie Missbrauch im Internet

Vivo X100 Pro im Test: In einer Liga mit iPhone und Co

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

3  Kommentare
3  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.182 Kommentare)
am 26.02.2024 11:17

Schön und gut...
Aber was tut X-Man Musk gegen Lügen auf seiner Vorgerl-Plattform?
Was die OÖN gegen den Postingmüll?

lädt ...
melden
muehlviertlerbua (952 Kommentare)
am 26.02.2024 13:46

Da ist er doch in bester Gesellschaft, der lügt doch selber wie gedruckt!

lädt ...
melden
Utopia (2.526 Kommentare)
am 05.03.2024 08:00

Wer bestimmt, was Postingmüll ist? Wer bestimmt was Desinformation ist?
Selbst die "seriösen" Artikel der Medien enthalten oft Desinformation.

Schon im Neuen Testament war dieses Problem bekannt:
Ein missgünstiger Bauer streut auf das Feld des Nachbarn Unkrautsamen zwischen den Weizen. Die Jünger Jesu meinen, man sollte das Unkraut ausreißen. Aber Jesus sagt: Nein, besser lässt man das Unkraut stehen, weil sonst zuviel Weizen mit ausgerissen wird.

Mit dem Argument, Desinformation zu löschen, wird vermutlich viel eher unerwünschte Information eliminiert.

lädt ...
melden
Aktuelle Meldungen