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Der Kleinste macht den größten Schritt: In fünf Minuten voller Akku für Fiat 500

Von Carsten Hebestreit, 19. Dezember 2023, 11:34 Uhr
Der Kleinste macht den größten Schritt: In fünf Minuten voller Akku für Fiat 500
312 Batterien kann eine Akku-Station pro Tag tauschen. Bild: Stellantis

WIEN. Stellantis bereitet den Italiener für einen raschen Batteriewechsel vor.

11, 50 oder 100 Kilowatt Ladeleistung? Völlig egal! Denn ein einfaches System drängt diese Frage in den Hintergrund. Nach Nio startet nun auch Stellantis mit dem Batteriewechsel für E-Autos. In nur fünf Minuten sollen die riesigen Stromspeicher getauscht sein.

Nio ist der Vorreiter des Akkuwechsels. In Deutschland sollen insgesamt sieben Power Swap Stations (PSS) entstehen bzw. sind schon in Betrieb: Ulm-Seligweiler (Baden-Württemberg) und Regensburg (Bayern) sind einsatzbereit, für Mühldorf, Geiselwind und Aurach (alle in Bayern) sowie Lehre in Niedersachsen liegen die Genehmigungen vor. 50 weitere Stationen sollen in Deutschland folgen. An diesen PSS-Standorten können dann die Batterien der Modelle ET5, ET5 Touring, ET7, EL6 und EL7 binnen weniger Minuten ausgewechselt werden. Wichtig: Auch Miet-Akkus dürfen getauscht werden. Bis zu 312 Autos können jede Station pro Tag anfahren. 1500 Nio-Tauschstationen sind weltweit geplant.

Kooperation mit Ample

Nun folgt Stellantis (Peugeot, Citroen, Fiat usw.). Der Konzern geht hierfür eine Kooperation mit dem US-Unternehmen Ample ein, das ein fertiges Konzept inklusive der nötigen Technologie in der Schublade hat. In nur fünf Minuten kann eine leere gegen eine volle Batterie ausgetauscht werden.

Gestartet werden soll mit dem Projekt schon nächstes Jahr in Madrid (Spanien). Dort werden 100 Elektro-Fiat-500 für das Auswechselprogramm vorbereitet. Die kleinen Stadtflitzer stehen im Dienst des Stellantis-Carsharing-Angebotes Free2move. Der Fiat 500 Elektro ist das meistverkaufte Elektrofahrzeug von Stellantis. Es wird weltweit angeboten und ist in mehreren europäischen EV-Märkten führend. Mit der modularen Speicher-Technologie sollen die Vorbehalte gegen zu geringe Reichweiten und lange Ladezeiten der Vergangenheit angehören.

Verwendet werden Akkus von Ample, für die E-Autos technisch vorbereitet werden. Die Speicher werden im Abo angeboten, dadurch werden die Anschaffungskosten des Stromers gesenkt, sagen die US-Amerikaner.

Eine Tauschstation kann in nur drei Tagen errichtet werden.

Stellantis plant, bis 2030 100 Prozent der Neuwagen in Europa mit reinem Elektro-Antrieb abzusetzen. 

Das Unternehmen Ample

Ample zielt darauf ab, die Einführung von E-Fahrzeugen weltweit zu beschleunigen. Das Unternehmen leistet Pionierarbeit bei einer neuen Methode der Energieversorgung durch modularen Batteriewechsel und kann jedes E-Fahrzeug in weniger als fünf Minuten zu 100 Prozent aufladen. Ample wurde 2014 gegründet und hat seinen Hauptsitz in San Francisco.

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Autor
Carsten Hebestreit
Redakteur Motor
Carsten Hebestreit
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