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Österreicher verreisten 2023 so viel wie noch nie

Von nachrichten.at/apa, 21. Mai 2024, 10:50 Uhr
ITALY-HEALTH-VIRUS-LIFESTYLE-TOURISM
(Symbolbild) Bild: AFP

WIEN. Mit 27 Millionen Urlaubsreisen lag die Zahl nicht nur um mehr als ein Viertel über dem Vor-Pandemie-Niveau 2019, sondern erreichte den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung, wie die Daten der Statistik Austria zeigen. Geschäftsreisen zogen ebenfalls kräftig an, allerdings machte fast ein Viertel der Bevölkerung keinen Urlaub.

Im Jahr 2023 unternahmen 5,9 Millionen Österreicher, wie die Statistik Austria heute bekannt gab, rund 31 Millionen Reisen mit mindestens einer Übernachtung. Davon waren 27 Millionen Urlaubsreisen - inklusive Verwandten- und Bekanntenbesuche - und 3,85 Millionen Reisen Geschäftsreisen. Damit lag die Zahl der Urlaubsreisen von Personen aus Österreich nicht nur um 7,9 Prozent über dem Wert des Jahres 2022 (25,02 Millionen) und mit plus 27,4 Prozent um mehr als ein Viertel über
dem Vorpandemieniveau 2019 (21,21 Millionen), sondern erreichte auch den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung, so die Statistik Austria.
Die Urlaubsreiseintensität, also der Anteil an Personen mit mindestens einer Urlaubsreise im Jahr, stieg 2023 auf 76,7 Prozent und lag damit um 1,3 Prozentpunkte über dem Wert von 2022.

Mehr als die Hälfte der Urlaubsreisen führten ins Ausland.  Damit stieg die Zahl der Auslandsurlaube im Vergleich zu 2022 um 15,9 Prozent. Am häufigsten wurde Italien angesteuert, das einen Anteil von 19,6 Prozent an allen Auslandsurlaubsreisen einnahm, gefolgt von Deutschland (15,6 %),
Kroatien (12,3 Prozent), Spanien (5,4 Prozent) und Ungarn (4,9 Prozent).  Die Zahl der Urlaubsreisen innerhalb Österreichs lag 2023 bei 12,71 Millionen, am häufigsten führten die Urlaubsreisen in die Steiermark (21,2 Prozent), gefolgt von Niederösterreich (14,2 Prozent). 

PKW  vor Flugzeug

Auch wenn der Pkw nach wie vor das meistgenutzte Verkehrsmittel für die An- und Abreise bei Urlaubsreisen ist, sank der Anteil der Pkw-Urlaubsreisen im Jahr 2023 auf 60,8 % und damit auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2006 (2022: 63,6 Prozent). Zugelegt haben im Vergleich zu 2022 hingegen
Flugreisen, auf die 17,5 Prozent aller Urlaubsreisen entfielen (2022 waren es noch 14,5 Prozent). Am dritthäufigsten wurde die Bahn als Verkehrsmittel genutzt (15,1 Prozent aller Urlaubsreisen).

Weniger als ein Viertel: Keine Urlaubsreise

23 der Österreicherinnen und Österreicher ab 15 Jahren, das sind etwa 1,80 Mio. Personen, unternahmen im Jahr 2023 keine Urlaubsreise. Von denjenigen, die 2023 keine Reise unternahmen, äußerte mehr als die Hälfte (50,8  Prozent), keine Beweggründe zum Verreisen zu haben. 33,1 Prozent der Nichtreisenden im Jahr 2023 gaben finanzielle Gründe an. Fast jeder dritte Nichtreisende nannte gesundheitliche Gründe oder eingeschränkte Mobilität (33,0 Prozent) als Grund. Auch die Zahl der Geschäftsreisen stieg auf rund 3,85 Millionen und übertraf erstmals wieder das Vorkrisenniveau. Mehr als die Hälfte der Geschäftsreisen wurde im Inland unternommen, wovon jede fünfte nach Wien führte. 

 

 

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5  Kommentare
5  Kommentare
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Peter1983 (2.327 Kommentare)
am 21.05.2024 19:52

"Alles ist so teuer!"
"Ich kann mir nix mehr leisten!"
"Und die böse böse Regierung ist schuld - endlich hilft uns bald der Herbert und erlöst uns von dem Elend!"

Soviel zum Thema ;-)

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Ybbstaler (1.039 Kommentare)
am 21.05.2024 13:51

2023 wird wohl bei vielen auch ein gewisser Nachholbedarf dabei gewesen sein, nach 2 Jahren mit eher schwierigen Bedingungen für den Tourismus. Auch wenn es hier gehässige Kommentare gegen die Urlauber gibt, ich bin es jedem vergönnt. Und die Alternative Feriendomizil / Zweitwohnsitz ist ja neuerdings noch mehr "pfui" .

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detti (1.870 Kommentare)
am 21.05.2024 13:13

So manche Reise hat sich im Nachhinein als Ortswechsel mit viel Mühe herausgestellt, aber das braucht ja der neidische Nachbar nicht zu wissen. Die Reise ist wie das Auto ein Statussymbol , um zu zeigen, wie viel man sich leisten kann , weil man ja sooo fleißig und sparsam ist. Oftmals kommt das Geld von den Alten, die Gott sei Dank selbst nicht mehr viel brauchen, eine super Pension haben und sich bei sonstigen Belangen auf die staatlichen Sicherheitsnetze verlassen können bis weit über 100.

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Kodiak (1.168 Kommentare)
am 21.05.2024 13:57

Wow, so extreme Missgunst ist schon fast wieder lustig! 😆

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Gugelbua (32.158 Kommentare)
am 21.05.2024 11:31

viele Reisen nur um des Reisens wegen,
es gibt eine große Dunkelziffer wo die Erwartungen in die Hose ging
und ganz wichtig ist daß man seine Mahlzeiten fotografiert 🤪😁😜

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