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Laut Expertenschätzung rund 77 Prozent gegen Omikron immun

Von nachrichten.at/apa, 09. März 2022, 08:06 Uhr
Schnelltests erkennen Omikron schlechter als Delta
Symbolbild Bild: APA/AFP/LOIC VENANCE

WIEN. Gegen eine Infektion mit der weiter für sehr hohe Ansteckungszahlen sorgenden SARS-CoV-2-Omikron-Variante waren laut einer Modellrechnung des Teams um Simulationsforscher Niki Popper Anfang März geschätzte 77 Prozent der Bevölkerung immun.

Aufgrund einiger Fragezeichen zu der neueren Omikron-Untervariante BA.2 bezieht sich die Schätzung auf den BA.1-Typ. Die Immunisierungsrate gegenüber Omikron ist demnach im Vergleich zum Februarbeginn um elf Prozentpunkte gestiegen. Dafür verantwortlich sind laut den Experten des Unternehmens dwh, einem Spin-off der Technischen Universität (TU) Wien, die beständig für Rekordwerte sorgenden hohen Infektionszahlen in den vergangenen Wochen. Aktuell gehen die Forscher davon aus, dass etwas weniger als 20 Prozent der österreichischen Gesamtbevölkerung ihren momentan bestehenden Schutz gegen die Omikron-Variante alleine durch eine entweder nachgewiesene oder nicht detektierte Infektion aufgebaut haben. Rund 45 Prozent waren demnach zum Stichtag 1. März sowohl durch Impfung als auch durch eine durchgemachte Erkrankung immunisiert. Der Rest hat seinen Schutz rein von der Impfung.

Der nunmehr auf 77 Prozent angewachsene Bevölkerungsanteil der Omikron-Immunisierten drücke die effektive Reproduktionszahl - also die durchschnittliche Anzahl an Personen, die ein Infizierter ansteckt - momentan um rund 72 Prozent, schreiben die Experten. Hätte man es immer noch mehrheitlich mit der bis knapp vor Jahreswechsel dominanten Delta-Variante zu tun, gehen die Forscher in ihrer "Modellbasierten Schätzung des Immunisierungsgrades in Österreich" sogar von einem Anteil von 90 Prozent Geschützten aus.

Viele Fragezeichen ranken sich noch um den Omikron-Subtyp BA.2, der mittlerweile in Österreich dominant ist. "Die internationale Evidenz zum evolutionären Vorteil" sei hier noch nicht einheitlich. Ob und wie weit der Immunisierungsgrad unter BA.2-Bedingungen niedriger ist, sei "immer noch nicht quantifizierbar", heißt es in dem Bericht.

Infektionsschutz bei Menschen lässt nach

In die Schätzung gehen auch Annahmen darüber ein, dass der Impfschutz mit der Zeit abnimmt, eine durch Erkrankung aufgebaute Immunität nachlässt bzw. manche Menschen trotz Impfung nicht ausreichend geschützt sind, weil etwa ihr Immunsystem keine entsprechende Antwort aufgebaut hat. Aktuell sehe man, dass der Infektionsschutz auch bei Menschen wieder nachlasse, deren dritte Impfung aus dem Spätherbst 2021 datiert.

In einer anderen Studie mit etwas anderen Grundannahmen haben sich die Wissenschafter mit der Frage beschäftigt, wie sich das Immunitätsniveau bis Oktober entwickeln könnte. Das vereinfachte Modell geht von etwas geringeren Immunisierungsraten aus als die "Modellbasierte Schätzung". Beim Blick in Richtung Herbst handle es sich um keine Zukunftsprognosen, wie die Experten betonen: Es könne aber "abgeschätzt werden, wie sich das Level der Immunisierung - ohne externe Einflüsse - entwickeln wird", wodurch es wiederum möglich werde, Vorbereitungen zu treffen.

Demnach könne es sein, dass sich das Immunisierungsniveau bis zum 1. Oktober im Vergleich zu dem Wert vom 28. Februar auf ein Fünftel reduziert. "Das bedeutet, dass bis zum 1. Oktober etwa 4,3 Millionen immune Österreicherinnen und Österreicher auf das momentane Niveau fehlen." Der Schutz gegenüber einer Hospitalisierung präsentiere sich aber deutlich stabiler. Diese Berechnungen gelten allerdings nur unter einem "Null-Szenario, in dem ab dem heutigen Tag weder Immunisierung durch Genesung noch durch Impfung stattfindet".

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14  Kommentare
14  Kommentare
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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.064 Kommentare)
am 10.03.2022 10:17

... und 23% - also fast ein Viertel der Bevölkerung - bleiben knusprige Beute für Omikron & Co.

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honkey (13.783 Kommentare)
am 10.03.2022 10:24

Und?

die werden nach und nach natürlich immunisiert.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 10.03.2022 09:52

Xperten und Schätzung. Genau mein Humor!

Frage: Warum machen sie keine Antikörpertests?
Antwort: Weil dann die Blase implodiert.

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honkey (13.783 Kommentare)
am 10.03.2022 09:27

Medizinisch-pandemisch, evidenzbasierte Politik ist in Ö spärlichst anzutreffen. Zu groß ist die Profitgier. Raschest verschwanden ab Mai 2020 fundierte Antikörperstudien mit ungeimpften Genesenen in der Versenkung. Kritische, angesehene Mediziner wurden politisch gezielt in die Defensive getrieben. Doch ungeachtet aller politischer Schikanen + Machenschaften existiert dennoch immer noch eine nicht unerhebliche Gruppe an ungeimpften Genesenen, die sich seit 2 Jahren, auf eigene Kosten, regelmäßig ihrer SarsCov2 Antikörperaustestung unterziehen mit bemerkenswerten, medizinischen Erkenntnissen, die in Ö jedoch nicht erwünscht sind und daher auch nicht einfließen können/dürfen.

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dachbodenhexe (5.734 Kommentare)
am 10.03.2022 09:19

Der einzige wirksame Schutz ist die Krankheit zu bekommen....... damit ist die Impfung sinnlos!

Da sind die "Experten" mit ihrem Impfzwang voll daneben gelegen!

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Fritzdafratz (1.803 Kommentare)
am 10.03.2022 08:48

@HONK
"Wie wärs mal mit Aussagekrägtigeren Studien!!!!!!!!
Da haben uns andere Länder einiges voraus!"

Unsere Probierung denkt:
Wer über Corona nichts weiß,... muss ihr über Corona alles Glauben.

Wer von berufswegen mehr als sie weiß als sie,
hat zu schweigen, sonst...
Job- und Existenz-Verlust!

ÄK-Präsidenten sind die neuzeitlichen Meternich´s.

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Fritzdafratz (1.803 Kommentare)
am 10.03.2022 08:45

@HONK
"Wie wärs mal mit Aussagekrägtigeren Studien!!!!!!!!
Da haben uns andere Länder einiges voraus!"

Unsere Probierung denkt:
Wer über Corona nichts weiß,... muss ihr über Corona alles Glauben.

Wer von berufswegen mehr als sie weiß als sie,
hat zu schweigen, sonst...
Job- und Existenz-Verlust!

ÄK-Präsidenten sind die neuzeitlichen Meternich´s.

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Fritzdafratz (1.803 Kommentare)
am 10.03.2022 08:47

einmal >als sie< hätte mir gereicht

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betterthantherest (34.894 Kommentare)
am 10.03.2022 08:35

Die Experten geben zu, dass der Impfschutz bei jenen Menschen rapide nachlässt, die sich im Spätherbst haben boostern lassen.

Schon nach gut 3 Monaten ists also schon wieder so gut vorbei mit dem Schutz durch Impfung.

diese Plörre kann wirklich nix.
So eine Impfung soll verpflichtend sein?
Never ever.

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Utopia (2.834 Kommentare)
am 10.03.2022 07:44

Mit Corona scheint das Immunsystem eine neue Seite entwickelt zu haben.
Bisher hat es geheißen, dass eine Infektion mit einem Virus lebenslange Immunität hervorruft, ebenso die Impfung dagegen.
Bei Influenza ist es anders, weil das Virus stark mutiert.
Obwohl auch das Corona-Virus gern mutiert, heißt es nicht, dass wie bei Influenza das Immunsystem erst lernen muss, die neue Variante zu bekämpfen, sondern dass das Immunsystem auf einmal vergesslich wird.
Wie das Immunsystem arbeitet hängt von der genetischen Ausstattung ab. Ob das Immunsystem arbeitet hängt vom Gesundheitszustand der infizierten Person ab. Dass das Immunsystem speziell beim Corona-Virus seine Arbeitsweise ändert und vergesslich wird, ist doch sehr unwahrscheinlich.

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honkey (13.783 Kommentare)
am 10.03.2022 08:03

Aber unsere Äxperten und Politker denken dies leider.

Nur Impfen, nix anderes hilft...............................jaja, man merkts.

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Kepsand (590 Kommentare)
am 09.03.2022 14:11

Das heißt, dass rund 12 % der Bevölkerung nur durch die Impfung geschützt ist.
Bei 45 % hat die Impfung versagt, und sie hatten Corona - toller Erfolg!
20 % haben sich die Impfung(en) erspart und hatten auch Corona.
Und der Rest (ca. 23 %) ist entweder von Natur aus immun gegen das Virus oder hatte bisher einfach Glück.

Ganz ehrlich, schon allein diese Zahlen sprechen absolut nicht für die Impfung!

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honkey (13.783 Kommentare)
am 09.03.2022 10:23

Schön das bei uns immer so viel "geschätzt" wird.

Wie wärs mal mit Aussagekrägtigeren Studien!!!!!!!!
Da haben uns andere Länder einiges voraus!

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eg3006 (1.360 Kommentare)
am 09.03.2022 13:50

Mit denen lässt sich leider keine Panik schüren.

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