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Erster Wolf im Waldviertel "vergrämt"

05. Oktober 2018, 00:04 Uhr
Erster Wolf im Waldviertel "vergrämt"
Bild: dpa/Armin Weigel

GMÜND. Von einer "angespannten Stimmung" spricht Stefan Grusch, Bezirkshauptmann von Gmünd, nach den jüngsten mutmaßlichen Wolfsrissen in Bad Großpertholz an der Grenze zum Bezirk Freistadt.

Dort soll vergangene Woche ein Wolf in einem Gehege mehrere Mufflons getötet haben. "Die Bezirksinspektorin hat mir berichtet, dass sich viele Kindergärtnerinnen mit ihren Kindern nicht mehr in den Wald trauen", sagt Grusch.

Wie berichtet, dürfte erst in der Nacht zum 24. September ein Wolf in Bad Großpertholz drei Schafe getötet haben, nachdem der Landwirt bereits zuvor sechs verendete Tiere entdeckt hatte. Am Donnerstag vergangener Woche hat auch erstmals in Niederösterreich im Bezirk Gmünd ein Jäger einen Wolf mittels Gummigeschossen vergrämt. "Er hat sich in der Nähe einer Pferdekoppel herumgetrieben", sagt Grusch.

Der Jäger musste sich dazu bis auf weniger als 20 Meter an ihn heranpirschen: Erst ab dieser Distanz wirken die Geschosse abschreckend. In den an Oberösterreich angrenzenden Jagdrevieren der Bezirke Gmünd und Zwettl haben die Behörden solche Vergrämungsmaßnahmen per Bescheid erlaubt: Überall, wo es mehrere Sichtungen oder mutmaßliche Risse gegeben hat.

Bestätigt hat sich gestern der "Wolfsverdacht" in Hadersfeld im Bezirk Tulln. Dort waren Ende September fünf Ziegen und zwei Schafe verendet. Die Auswertung der DNA-Spuren brachte jetzt Klarheit.

"Der Wolf muss lernen, dass die Nähe zu Nutztieren für ihn mit Schmerz verbunden ist, etwa durch Elektrozäune", sagt Verhaltensbiologe Kurt Kotrschal. Ein Zusammenleben von Mensch und Wolf sei "jedenfalls möglich". (kri)

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24  Kommentare
24  Kommentare
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( Kommentare)
am 05.10.2018 18:52

bin gespannt wann der erste tiger zu uns findet,da ihn ja kein zaun aufhaltet.

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INKA7 (166 Kommentare)
am 05.10.2018 13:03

Warum befindet sich der Wolfs- Artikel im Weltspiegel??? Gibt es auf der Welt nichts Interessantes?

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Lerchenfeld (5.195 Kommentare)
am 05.10.2018 19:17

Waldviertel ist halt außerirdisch, wie's Mühlviertel eben....😊

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Joob (1.395 Kommentare)
am 05.10.2018 11:35

Sollen doch die "Schreibtischtäter" alleine in den Wald gehen!!
Dann werden sie sicher bald erleben, dass der Wolf kein Kuscheltier ist!! In einer so dicht besiedelten Kulturlandschaft haben Wölfe nichts zu suchen ! Das Argument "früher gabs auch Wölfe" zählt heute nicht mehr !!
Es kann doch nicht sein, dass sich Kinder nicht mehr in den Wald bewegen können!!

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Vili74 (64 Kommentare)
am 05.10.2018 12:13

Da hast du zwar auf der einen Seite recht, aber.......Der Wolf war als erstes da. Und der Mensch ist in SEIN Territorium eingedrungen. Es ist SEIN Revier. Darum sollte es eine bessere Lösung geben, anstatt auf ihn Jagd zu machen. Ausserdem wenn er Menschen hört nimmt er eh reissaus.Und was die Schafe und Rinder betrifft, gibt's sicher gute Lösungen diese zu schützen! grinsen

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( Kommentare)
am 05.10.2018 12:13

Kinder läßt man heut zu tage nicht mehr alleine in den wald gehen.und wie oft muß man noch schreiben,daß der wolf sehr scheu ist.menschen kommen eher durch kühe oder Hunde zu schaden.abwarten,wenn der tiger von Russland heraufkommt.kann auch passieren,weil es keine grenzen durch zäune mehr gibt.oder ein Elch jemand aufs gewehr nimmt.die Hysterie wegen den bären ist vorbei,jetzt ist es halt der böse wolf.

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zweitaccount (4.217 Kommentare)
am 05.10.2018 13:14

wie viele Tote gab es in den letzten 20 Jahren in Europa durch Wölfe?

wie viele Tote durch Hunde gab es in den letzten Jahren allein in Österreich?

wie viele Tote gibt es, weil die Leute schlicht zu deppert für die Natur sind?
(z.B. Rinderattacken)

Wie dicht ist Österreich im Vergleich zu Tschechien, Polen, der Schweiz oder Deutschland besiedelt?

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WernerKraus (938 Kommentare)
am 05.10.2018 15:20

Wenn diese "Schreibtischtäter" in den Wald gehen, werden sie keinen WOLF antreffen. Diese Tiere sind zu intelligent. UNd ganz ehrlich. Ich würde GERN in der freien Wildbahn einen Wolf antreffen, denn er würde mir nichts tun, außer er würde sich bedroht fühlen. Und dass ein einzelner Wolf 3 Schafe reißt, ist für mich nicht erklärbar. WARUM sollte er seine Energie bei der Jagt verschwenden, wenn er BEUTE hat? Der Wolf ist nicht wie der Mensch, der Lust und freude am Töten hat.

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Monal (491 Kommentare)
am 05.10.2018 18:31

WernerKraus!
Danke!
Bin viel im Mühlviertel im Wald unterwegs, weil ich von dort herkomme, schon Nähe Waldviertel-Grenze. Ich würde auch gerne einen Wolf sehen.
Dein Posting ist nicht so wie viele andere.

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( Kommentare)
am 05.10.2018 10:54

Wie wahr. der mensch ist nun einmal blutrünstig. vielleicht sollte man auch manche von uns vergrämen.

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( Kommentare)
am 05.10.2018 12:16

genau.die kriminellen einwanderer vergrämt leider keiner.nicht einmal der Rudi.

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Monal (491 Kommentare)
am 05.10.2018 12:16

Genau!
Der Mensch "frisst"
und nicht "isst" bitteschön,
KILOWEISE FLEISCH!
Das zu diesem Thema traurig

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Monal (491 Kommentare)
am 05.10.2018 10:33

Zu diesem Artikel wird´s wieder sehr viele Kommentare geben, die man sich eigentlich hätte sparen können.

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betterthantherest (34.405 Kommentare)
am 05.10.2018 10:16

Wolf vergrämt.

Super Sache!

Dann kann man nun an anderer Stelle das Schauspiel der Jagd und das Reissen von Schafen und anderen Tieren bestaunen.

Könnte man touristisch mit Wolf-Safaris erschließen.

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mitreden (28.669 Kommentare)
am 05.10.2018 08:50

Vergämt mit Blattschuss - so schaut die einzig richtige Lösung aus!

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NedDeppat (14.235 Kommentare)
am 05.10.2018 08:28

Kommt da kein Linker auf die Idee der Beisskorbpflicht? Sonst haben Gewisse doch auch immer so gute Ideen und überall die Klappe dazu offen.

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gaukel50 (1.965 Kommentare)
am 05.10.2018 08:23

liebe experten
raus aus der gemütlichen stadtwohnung und verdient euren unterhalt mit echter arbeit
schadenersatz anzubieten für gerissene tiere ist verhöhnung pur und zeigt null respekt und wertschätzung unseren tieren und der arbeit unserer bauern gegenüber

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Monal (491 Kommentare)
am 05.10.2018 18:40

gaukelt... Ich hab eine Stadtwohnung, weil ich nicht täglich pendle, hey der Umwelt zu Liebe, zahle teure Miete. Schau mal auf die Straße...

Ich nehme nur Öffis und meine Wurzeln sind das Mühlviertel. Bin oft dort und bin im Wald - oft unterwegs.
Und ich Schreibtischsitzerin im Öffentlichen Dienst,.... Weiß genau, wie weh es tut ein Tier zu verlieren.
ABER, der Wolf hat auch SEINEN Platz!
Harte Arbeit kenne ich.

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Andrula (818 Kommentare)
am 05.10.2018 19:03

gaukel ,
wieviel Respekt und Wertschätzung den Tieren entgegengebracht wird sieht man an den Tiertransporten . Wenn´s zum Schlachten weiß Gott wohin geht ist´s vorbei mit der Tierliebe .
Mind. 5 mal im Jahr die Wiesen mähen und doppelt so oft Gift spritzen zeugt auch nicht grad von Respekt der Natur gegenüber - Ökosystem kaputt - egal ??

Ich stamme übrigens aus der Landwirtschaft und kritisiere dennoch WEIL es auch Alternativen gibt .
Keine Alternativen gibt es allerdings zum konsequenten sofortigen Schutz der Natur FÜR unsere Kinder !!!!

PS:
Ich bin für einen wirklichen Schutz der Weidetiere .. statt nachher Ersatz zu zahlen sollten die Bauern bei der Anschaffung von Schutzhunden und Elektrozäunen unterstützt werden . Hilft auch gegen streunende Hunde .

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gili89 (1 Kommentare)
am 08.10.2018 13:14

top Antwort, dem ist nichts hinzuzufügen.

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tourrabe (643 Kommentare)
am 05.10.2018 08:16

Dass der Wolf sehr wohl eine Gefahr fuer den Menschen darstellt, ist in manchen Sterbebuechern dokumentiert. So wurden in Nadelbach (Pfarre Weitersfelden) mehrere Kinder durch Woelfe zu Tode gebracht. In einer anderen Pfarre ist der Fall einer Dienstmagd dokumentiert, welche von einem Wolf gerissen wurde. Es haben aber nicht alle Pfarrer in den Buechern die Todesarten eingetragen. Es waere interessant, diese Aufzeichnungen einmal genauer zu durchforsten, damit den sog. Wolfs-"Experten" vor Augen gefuehrt werden kann, wie es um das Verhalten dieser Kuscheltiere wirklich bestellt ist. Es ist daher auch absolut richtig, wenn die Kinder in den gefaehrdeten Gebieten nicht mehr alleine in den Wald gehen duerfen.
Was ich persoenlich von dem ganzen Wolfsschutzgeschwurbel dieser Schreibtischtaeter halte, behalte ich besser fuer mich ...

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Andrula (818 Kommentare)
am 05.10.2018 19:09

Wie viele Todesopfer hat es im heurigen Jahr in Deutschland, Italien , der Schweiz und Österreich durch Hunde und wie viele durch Wölfe gegeben ?
Sachliche Herangehensweise würde helfen !!

Natürlich ist der Wolf kein Kuscheltier und natürlich gehören Schutzmaßnahmen getroffen !
Hysterische Panikmache und gegenseitiges Beschimpfen scheint mir der falsche Weg.

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kpader (11.506 Kommentare)
am 05.10.2018 07:06

Wir brauchen keine Wölfe in unserer Kulturlandschaft!

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athena (3.249 Kommentare)
am 05.10.2018 06:59

EIN EINZIGER WOLF reißt mehrer mufflons?
das werden sich schon ein paar wölfe in der gegend aufhalten so schauts aus, u weil wir schon lange verlernt haben UNS ZU SCHÜTZEN u stattdessen immer alles u allen anderen den vorzug geben statt uns zu wehren , muss halt irgendwas dramtisches passieren bis die träumer munter werden!
in dicht besiedelten gebieten wie österreich hat der wolf nichts verloren u es gibt weltweit mehr als genug ! deshalb ABSCHUSS ! alles andere ist verantwortungslos !

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