Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

69-Jährige tot in Innsbrucker Wohnung gefunden: Sohn in U-Haft

Von nachrichten.at/apa, 11. Juni 2024, 16:18 Uhr
Nach Impfung gestorben: Fall wird untersucht
Am Montag wurde die Obduktion durchgeführt (Symbolbild) Bild: OON

INNSBRUCK. Im Fall einer 69-Jährigen, die in der Nacht auf Sonntag tot in einer Wohnung in Innsbruck aufgefunden worden war, ist am Dienstag die Untersuchungshaft über den dringend tatverdächtigen 42-jährigen Sohn verhängt worden.

Dies sagte ein Gerichtssprecher. Das Haftgericht nahm Tatbegehungs- und Verdunkelungsgefahr an, hieß es. Die nächste Haftprüfungsverhandlung findet am 25. Juni statt. Indes zeigte sich der Mann in Einvernahmen weiterhin nicht geständig.

Am Montag unternahmen die Ermittler einen weiteren Versuch, mit dem 42-Jährigen zu sprechen. "Aber es hat sich nichts geändert", schilderte der stellvertretende Leiter des Tiroler Landeskriminalamts (LKA), Philipp Rapold. Der Mann blieb bei seiner Version, sich in jener Nacht schlafen gelegt und seine Mutter dann tot aufgefunden zu haben. Er verständigte selbst die Polizei. Bei der Untersuchung des Leichnams stellte ein Notarzt jedoch verdächtige Verletzungen fest. Der stark alkoholisierte Sohn wurde noch an Ort und Stelle festgenommen. Die 69-Jährige hatte zuletzt in der Wohnung ihres Sohnes gelebt. Sie war pflegebedürftig, der 42-Jährige hatte sich um sie gekümmert.

Stumpfe Gewalteinwirkung

Eine am Montag durchgeführte Obduktion hatte ergeben, dass die Frau aufgrund einer "stumpfen Gewalteinwirkung auf den Schädel bzw. durch Gewalt gegen den Hals" gestorben war. Eine Tatwaffe wurde nicht entdeckt. Die Verletzung hätte aber auch ohne eine solche herbeigeführt werden können, hieß es vom Landeskriminalamt.

Hinweis der Redaktion: In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, u.a. Hilfe und Informationen bei der Frauen-Helpline unter: 0800-222-555, www.frauenhelpline.at; beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) unter www.aoef.at sowie bei den Österreichischen Gewaltschutzzentren: 0800/700-217; Polizei-Notruf: 133

mehr aus Chronik

Dorn steckte in Kopf: 16-Jähriger in Horn mit Gürtel krankenhausreif geprügelt

31-Jähriger bei Bergtour mit Freunden in Schladminger Tauern gestorben

Sturmgewehre aus Heeres-Lkw gestohlen

Nach Unwetter in Tirol: Pegelstände sinken

Interessieren Sie sich für dieses Thema?

Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen.

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

Aktuelle Meldungen