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Wels

Ordnungshüter bot bei Flohmarkt Nazi-Utensilien an

Von Friedrich Müller 19. April 2019

Dem Mitarbeiter droht die Entlassung.

WELS. Nach der Diskussion um einen Mitarbeiter der Welser Ordnungswache, der auf einem Flohmarkt mit Nazi-Devotionalien gehandelt haben soll, verspricht die freiheitliche Partei Konsequenzen in Form von Sicherheitsüberprüfungen.

Sollten sich die jüngsten Vorwürfe bestätigen, werde der verdächtige Mitarbeiter auf jeden Fall entlassen, so der zuständige Welser Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (FP) im ORF-Oberösterreich-Interview. Außerdem würden nun alle Mitglieder der Stadtwache genau unter die Lupe genommen werden.

Ein Mitarbeiter der Ordnungswache soll auf einem Flohmarkt verbotene NS-Devotionalien verkauft haben. Der Verdächtige soll ebenso bei der freiheitlichen Gewerkschaft kandidiert haben. Konsequenzen verlangt auch Koalituonspartner VP: „Wir haben schon vor einem Jahr bei der Einstellung von Ordnungswache-Personal die Sicherheitsüberprüfung gefordert“, sagt Parteichef Peter Csar.

Das soll nun geschehen: „Bei allen Mitarbeitern der Ordnungswache und bei Neueinstellungen“, sagt Kroiß. „Der Bürgermeister ist bei Personalbesetzungen am rechten Auge blind“, sagt die stellvertretende SP-Vorsitzende Laurien Scheinecker, die um den Ruf der Stadt fürchtet. Grün-Gemeinderätin Stefanie Rumersdorfer fordert: „Die Ordnungswache kostet uns mehr als 700.000 Euro im Jahr: Auflösen! Dafür das Streetwork stärken.“

Artikel von

Friedrich Müller

Lokalredakteur Wels

Friedrich Müller
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