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Vermisste Journalistin lebend aufgefunden

Von OÖN, 09. Februar 2024, 11:46 Uhr
Polizeiinspektion
Polizist entdeckte die Vermisste Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Die seit vergangenen Donnerstag vermisste Journalistin Alexandra Föderl-Schmid wurde am Freitagvormittag lebend aufgefunden. Ein Polizist hatte die gebürtige Oberösterreicherin unter einer Inn-Brücke gefunden, bestätigte ein Polizeisprecher.

Die 53-Jährige sei stark unterkühlt gewesen. Sie wurde in das Krankenhaus Braunau gebracht. Ein Sprecher des Krankenhauses bestätigte, dass die Frau aufgenommen wurde, ohne deren Identität zu bestätigen. Details zum Gesundheitszustand wurden mit Verweis auf den Datenschutz nicht kommuniziert.

Nach der Journalistin war am Donnerstag mit einem Großaufgebot in der Region Braunau gesucht worden. Knapp 100 Einsatzkräfte und ein Dutzend Boote waren im Einsatz. Auch in der Nacht auf Freitag sei weiter nach der Vermissten gesucht worden. 

Förderl-Schmid war zuletzt wegen Plagiatsvorwürfen stark unter Druck geraten. Ihre journalistische Arbeit bei der "Süddeutschen Zeitung" ließ das Blatt derzeit untersuchen, bis zur Klärung der Vorwürfe hatte sich die stellvertretende Chefredakteurin zurückgezogen. Darüber hinaus hatte der "Plagiatsjäger" Stefan Weber in einem von einem Onlineportal beauftragten Gutachten Vorwürfe über Plagiate in Föderl-Schmids Doktorarbeit erhoben. Sie selbst hatte daraufhin die Universität Salzburg mit einer Prüfung der Arbeit beauftragt. Ein Ergebnis dazu liegt noch nicht vor. 

"Herausragende Journalistin"

In der Folge machten sich zuletzt mehrere Stimmen für Föderl-Schmid stark. So auch das Frauennetzwerk Medien und der Presseclub Concordia: Sie bezeichneten Föderl-Schmid als "herausragende Journalistin", die einer "unvergleichlichen und durch nichts zu rechtfertigenden Hetzjagd" ausgesetzt gewesen sei. "Die akkordierte Kampagnen von unverantwortlichen Boulevardmedien, Propaganda-Plattformen und selbsternannten 'Plagiatsjägern' sind gezielte Angriffe auf Qualitätsmedien, um kritische Berichterstattung zu verhindern oder unglaubwürdig zu machen", hielten die beiden Organisationen fest.

 

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