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Amtsleiter Höchtl rockte als J. J. King beim Elvis-Wettbewerb in den USA

TIMELKAM. Höhepunkt seiner Karriere: Timelkamer landete mit Platz sechs inmitten der Profis.

Nach Platz vier 1996 in Memphis feierte Jürgen Höchtl (44) als Elvis in Tupelo den größten Erfolg seiner Karriere. Bild: (Privat)

Mit einem sechsten Platz beim Elvis-Contest in Tupelo (Mississippi) kehrte kürzlich Jürgen Höchtl – alias J. J. King – aus den USA zurück. Schon die Vorauswahl und Einladung zur Teilnahme an diesem Wettbewerb in der Geburtsstadt von Elvis Presley war für den Timelkamer Amtsleiter einer der Höhepunkte seiner Karriere.

Elvis aus "Upper Australia"

Seit 20 Jahren gibt es in Tupelo den "Ultimate Elvis Tribute Artist Contest", bei dem heuer J. J. King der einzige Kontinentaleuropäer war. Mit im Reisegepäck hatte der Timelkamer seine besten Stücke an Elvis-Kostümen im Gesamtwert von 8000 Euro. Dass sein Heimatland Oberösterreich im Programmheft mit "Upper Australia" abgedruckt wurde, bediente natürlich die bekannten Klischees ("no kangaroos") perfekt.

Für die Vorrunde wurde ihm der Titel "Burning Love" zugelost, gespielt wurde mit Live-Band und gesungen "gegen" 20 Mit-Konkurrenten aus der ganzen Welt. Mit diesem Lied schaffte es Jürgen Höchtl in die nächste Runde, konnte dort zwei weitere Songs performen und das Publikum und die prominente Jury mit Stimme, Auftritt und Natürlichkeit begeistern. Die Endrunde der letzten fünf hat J. J. King knapp verpasst; dies konnte aber die übergroße Freude an den tollen Erlebnissen nicht trüben. "In der Geburtsstadt von Elvis an den Start gehen zu können, ist für mich eine ganz große Ehre", so Höchtl, der bereits seit über 25 Jahren als J. J. King die heimischen Bühnen rockt.

Auf seiner Weiterreise nach dem Contest gab es für den Timelkamer mehrere Spontanauftritte mit Bands, unter anderem in Memphis und Nashville. Sowohl ein kurzer Besuch in den legendären Sun Studios in Memphis, wo Höchtl vor vier Jahren schon Songs eingespielt hat, als auch im RCA-Studio B in Nashville, wo Elvis über 250 Songs aufgenommen hat, durften nicht fehlen. Zuvor hatte er in New Orleans eine lange Nacht samt Auftritt im "Ground Zero", dem Blues Club von Morgan Freeman in Clarksdale am Mississippi, verbracht – die perfekte Vorbereitung und Einstimmung für den Elvis-Contest in Tupelo.

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Artikel OÖN 21. Juni 2018 - 03:26 Uhr
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