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In Steyrer Schulen: Mit Ozobots spielerisch zum Programmieren

Von Karoline Ploberger, 28. Februar 2024, 12:45 Uhr
Schülerinnen und Schüler der Steyrer Volksschule und Mittelschule Punzerstraße testen die Ozobots mit Projektleiterin Sara Hinterplattner
Schülerinnen und Schüler der Steyrer Volksschule und Mittelschule Punzerstraße testen die Ozobots mit Projektleiterin Sara Hinterplattner Bild: Magistrat Steyr/Presse

STEYR/LINZ. Mit kleinen Robotern sollen Schüler ab April mit dem Programmieren vertraut gemacht werden. Die Stadt Steyr hat ihre 16 Pflichtschulen mit Ozobot-Sets ausgestattet, das Projekt läuft in Kooperation mit der JKU und Dynatrace.

Nur 2,5 Zentimeter ist der kleine Roboter namens Ozobot groß, mit unterschiedlichen Lichtern ausgestattet folgt er der eingezeichneten Linie auf einem Blatt Papier. Wird der richtige Farbencode markiert, dreht der kleine Roboter sich um die eigene Achse, "man kann ihn auch zum Tanzen bringen", sagt Sara Hinterplattner, Mitarbeiterin von Dynatrace.

"Die Ozobots sind eigentlich für alle Altersklassen geeignet. Die Jüngeren setzen den Roboter beim Zeichnen ein und werden so an das Programmieren herangeführt. Für die Älteren gibt es andere Programme - auch etwa im Fremdsprachenunterricht kann man die Ozobots einsetzen", sagt Barbara Sabitzer, Professorin für Instructional Technology an der JKU. 

Pilotprojekt in Steyr

In einigen Ländern sind die Ozobots in den Schulen bereits in Verwendung, nun zieht die Stadt Steyr nach und hat alle ihre 16 Pflichtschulen mit zwei Zwölfersets der kleinen Roboter ausgestattet. "Steyr ist sehr industriegeprägt, daher wollen wir auch, dass sich die Volksschüler bereits in jungen Jahren mit Programmieren und Informatik auseinandersetzen und das spielerisch", sagt Steyrs Bürgermeister Markus Vogl (SP). Bereits bei der ersten Übergabe in der Volksschule seien die Kinder von den Robotern begeistert gewesen, "es ist spannend zu sehen, wie intuitiv sie mit den Robotern umgehen", sagt Vogl. 

Vor allem der kindgerechte Einstieg in die Welt der digitalen Medien sei letztendlich entscheidend für das Projekt in Steyr gewesen, sagt Vizebürgermeisterin Anna-Maria Demmelmayr (SP). Auch für die Pädagogen sollen geeignete Schulungen im März starten, die vom COOL Lab der JKU in Zusammenarbeit mit der Firma Dynatrace angeboten werden. Ab April sollen die kleinen Roboter auch im Unterricht eingesetzt werden. 

Bürgermeister Markus Vogl und Vizebürgermeisterin Anna-Maria Demmelmayr (rechts) präsentieren das Schulprojekt gemeinsam mit den Kooperationspartnerinnen Barbara Sabitzer von der JKU und Dynatrace-Mitgründerin Sok-Kheng Taing
Bürgermeister Markus Vogl und Vizebürgermeisterin Anna-Maria Demmelmayr (rechts) präsentieren das Schulprojekt gemeinsam mit den Kooperationspartnerinnen Barbara Sabitzer von der JKU und Dynatrace-Mitgründerin Sok-Kheng Taing Bild: Magistrat Steyr/Presse

Vorteil für Digitale Grundbildung

"Zwei Jahre lang haben wir geforscht und uns intensiv mit Neurodidaktik, Gender Studies und Talententwicklung beschäftigt. Teilweise ist es noch unerschlossenes pädagogisches Spezialgebiet, das wir mit dem Einsatz der Roboter im Unterricht auch forschend begleiten werden", sagt Dynatrace-Mitgründerin Sok-Kheng Taing. Ihr gehe es vor allem darum, geschlechterspezifische Stereotypen zu überwinden und auch die Mädchen für Technik und IT zu begeistern. "Wir sehen darin eine große Zukunftschance für unsere Kinder, die Erhöhung der Chancengleichheit und wir tragen etwas zum hochqualifizierten Nachwuchs bei", sagt Taing. 

Den wissenschaftlichen Aspekt deckt bei dem Projekt das JKU COOL Lab in Linz ab. "Wir freuen uns weiterhin auf eine sehr intensive Zusammenarbeit mit den Pädagogen an den Steyrer Schulen, denn auch für sie ist der angeleitete Einsatz der Ozobots ein Vorteil", sagt Sabitzer von der JKU. "Seit der Einführung des neuen Fachs Digitale Grundbildung sind auch die Lehrpersonen froh, wenn sie zusätzliche Materialien und Unterstützung erhalten. Hier kann der Ozobot wirklich einen Beitrag leisten." In Workshops sollen nun Stundenplanungen für alle neun Schulstufen erarbeitet werden, wie die Ozobots sinnvoll eingesetzt werden können. 

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Autorin
Karoline Ploberger
Redakteurin Oberösterreich
Karoline Ploberger
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