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Westring: Empörung nach neuerlicher Verzögerung

Von Markus Staudinger, Hannes Fehringer und Robert Stammler, 12. Dezember 2016, 00:05 Uhr
Das endlose Projekt Westring
5. Juli 2015: Nach dem positiven Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfung feierten Politiker aus Bund, Land und Stadt den Spatenstich. Das war ziemlich voreilig – nach einer neuerlichen Einspruchswelle rechnet die Asfinag mittlerweile mit einem Baubeginn „Anfang 2018“ Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Baustart 2018 statt Herbst 2017. Die erneute Verzögerung des Linzer Westrings verärgert parteiübergreifend. Politiker von ÖVP, FPÖ und SPÖ drängen auf Änderungen bei Einspruchsverfahren bei Infrastrukturprojekten.

Der Spatenstich war voreilig – und am falschen Ort. Auf dem Linzer Hauptplatz feierten Politiker aus Bund, Stadt und Land am 5. Juli 2015 den Baustart für den Linzer Westring.

Sie hatten die Rechnung ohne die Gegner des Projekts (siehe Artikel unten) gemacht. Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) war zwar abgeschlossen – nach einer Rekorddauer und mehr als 11.000 Einwendungen. Doch die nächsten Einsprüche mit aufschiebender Wirkung sollten nicht lange auf sich warten lassen.

Zuletzt galt deshalb ein Baustart im Herbst 2017 als Zieldatum. Mittlerweile hat sich, wie die OÖN berichteten, auch dieser Zeitplan zerschlagen. Neuer Baustart: Anfang 2018. Denn das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht dauert länger als geplant. Die Asfinag muss auf Anordnung des Gerichts die Rohdaten für ihre Verkehrsberechnungen ihren Gegnern zur Prüfung vorlegen.

Bei den Spitzen von Land Oberösterreich und Stadt Linz, Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) und Bürgermeister Klaus Luger (SP), stößt das Vorgehen der Projektgegner auf wenig Verständnis.

Er bedauere die neuerliche Verzögerung, sagt Pühringer; "Man sollte sich bewusst sein, dass man damit das Projekt massiv verteuert." Auch im Sinn der Steuerzahler appelliere er, "davon Abstand zu nehmen". Experten rechnen mit 25 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr Verzögerung.

"Schlichtweg ärgerlich", nennt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SP) die exzessiven Blockademöglichkeiten, die die Gesetze zulassen. "Da wird ein Projekt, das jahrelang geprüft wurde, von einer Handvoll Gegner aufgehalten." Der Bau des Westrings würde für Zehntausende Linzer eine Verkehrsentlastung bringen. "Doch dem stehen Bürokratie und eine abgehobene Bundespolitik mit Gesetzen entgegen, die solche Infrastrukturprojekte mittlerweile fast unmöglich machen." VP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer sagt: "Das war vom Gesetzgeber vielleicht einmal gut gemeint. Der Praxistest zeigt aber, dass man da völlig über das Ziel hinausgeschossen ist." Wie Luger spricht sich auch Hattmannsdorfer für eine Änderung aus. Eine Möglichkeit wären deutlich kürzere Fristen für Einsprüche, sagt er.

Auch Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FP) ist für Gesetzesänderungen. "Das ist die Katastrophe pur. Acht Jahre hat man das Projekt gründlich geprüft, jetzt verlangt das Bundesverwaltungsgericht ergänzende Unterlagen", ärgert sich Steinkellner. Er habe "null Verständnis, dass das Recht einer überwiegenden Mehrheit auf die Lösung des Verkehrsproblems von einer Minderheit, die die Rechtsmittel bis zum Gehtnichtmehr ausnutzt, verhindert wird."

"Veräppelung der Allgemeinheit"

Der Linzer Verkehrsstadtrat Markus Hein (FP) spricht von einer "Veräppelung der Allgemeinheit" durch die Westring-Gegner. "Das ist Selbstbefriedigung einer kleinen Verhinderergruppe." Die schier unendlichen Einsprüche schaden "nicht nur Pendlern, sondern auch den Linzern, die den Stau durch die Stadt weiter ertragen müssen", sagt Hein.

Einzig die Grünen zeigen sich über die neuerliche Verzögerung erfreut. "Die Verkehrsdaten wurden jahrelang angezweifelt. Ich bin daher gespannt, was die Asfinag an Rohdaten vorlegt", sagt Severin Mayr, der Verkehrssprecher der Grünen im Landtag. Statt den Westring zu bauen, sollte man das Geld besser in den öffentlichen Verkehr stecken, sagt Mayr.

 

Das sagt einer der Westring-Gegner

Warum wird tatenlos zugeschaut, wenn die großen Lkw-Züge zur Vermeidung der Lkw-Autobahnmaut tagtäglich von Linz her über die Rohrbacher Straße (B127) in Richtung Passau fahren bzw. von dort her kommen und die Stadteinfahrt in Urfahr belasten?

Niemand berechnet, welche volkswirtschaftlichen Schäden entstanden sind und laufend weiter entstehen, weil eine ordentliche Anbindung des Raumes Puchenau/Ottensheim/Walding an den öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) Jahrzehnte hindurch sträflich unterlassen wurde.
Warum gibt es nicht längst eine Verlängerung der Linie Nr. 3 der Straßenbahn nach Puchenau? Warum gibt es erst recht keine Weiterführung nach Ottensheim und Walding? Warum ist die Mühlkreisbahn nicht längst über eine Donaubrücke und einen Tunnel unter dem Kürnberg in den Linzer Hauptbahnhof eingebunden worden? Das alles wären Projekte, die nur einen Bruchteil der Kosten einer Autobahn im Stadtgebiet (genannt Westring) kosten.

Dass es auf dem Autobahnzubringer von Süden her nach Linz täglich staut, ist bekannt. Der Knoten Bindermichl hat keine zusätzliche Aufnahmekapazität mehr! Auch die Staus von Gallneukirchen her auf der A7 sind bekannt. Warum traut sich niemand die Wahrheit auszusprechen: Der motorisierte Individualverkehr für das Pendeln aus den Umlandgemeinden ist im Ballungsraum von Linz dem ÖPNV weit unterlegen!

Weil Jahrzehnte hindurch der Pendlerverkehr auf die Straße verwiesen wurde, ist nun zunehmend die heutige Problemlage entstanden. Dafür die Pendler verantwortlich zu machen, greift zu kurz. Diese Problemlage wird durch den Westring nicht gelöst, sondern nur in das Stadtgebiet von Linz hinein verschoben. Spätestens bei der Ausfahrt beim Bahnhof in Linz staut es wieder. Aus Linz ein kleines Los Angeles zu machen, wird die Probleme also vergrößern, nicht beseitigen!

Dr. Aldo Frischenschlager, Linz

 

 

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111  Kommentare
111  Kommentare
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( Kommentare)
am 14.12.2016 16:42

„Der Westring ist ein politisch motiviertes …“ ---

Interessant; was ist denn im Grunde politische Motivation? Nicht zu sehen, was Aufgabe und was Arbeitsweise von Politikern ist bzw. sein sollte, wirft ein schlechtes Licht auf derart eingeleitete Statements.

Was sonst wäre Aufgabe der Politiker als den gemeinsamen, öffentlichen Raum zu gestalten?

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Zuleser (446 Kommentare)
am 12.12.2016 23:33

Man sollte meinen, das gibt es alles nicht. Als gelernter Linzer weiß man, das gibt es sehr wohl. Mit Logik hinter die Sache zu kommen, ist ein hoffnungsloses Unterfangen, für mich zumindest. Da wird geplant, geprüft, wieder geprüft, von vorne geprüft, 11.000 Einwendungen geprüft, bis endlich sämtlichen Einspruchsmöglichkeiten, bis hin zu eventuellen Auswirkungen auf die Wachauer Marillenernte, Genüge getan ist und ein „Go“ erfolgt. Ein mutiges Unterfangen wie man sieht. Die Grünen, Alleinstellungsmerkmal begnadet für das Gute auf dieser Welt, kämpfen gegen den Westring was das Zeug hält. Zur Not tut’s auch ein möglicherweise gefährdeter Brutplatz für Wanderfalken. Wenn dann noch geschäftstüchtige Rechtsanwälte auf den Plan treten, die gleich aschebehauptete Pilger aus tiefster Überzeugung durch alle Instanzen fuhrwerken, denn „aus Linz ein kleines Los Angeles zu machen, wird die Probleme nur vergrößern, nicht beseitigen“, hat sich für mich jede Nachvollziehbarkeit erledigt.

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Superheld (13.111 Kommentare)
am 12.12.2016 23:23

Es wird im Gleichklang überall von einer weiteren Verzögerung berichtet.

Unter Umständen wird das Projekt überhaupt komplett gekippt!
Wenn nämlich die genauere Untersuchung der Rohdaten der Verkehrsdaten nun keine unbedingte Notwendigkeit für dieses Projekt ergeben. Und das ist ganz und gar nicht unmöglich.

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herst (12.740 Kommentare)
am 12.12.2016 20:00

Stau-Problemlage wird durch den Westring nicht gelöst

Stau+Verkehrsprobleme an den Stadteinfahrten gibt es morgens und abends in (fast) allen Städten Österreichs und der ganzen Welt.
Egal ob mit oder ohne Ring.

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HiPhi (557 Kommentare)
am 12.12.2016 16:50

Und wie nennt man es wenn Politiker (im Wahljahr!) etwas auf Steuerkosten (€ 250 Tsd!) feiern was noch gar nicht endgültig bewilligt wurde! Warum wird hier nicht w/ Steuergeld-Verschwendung bzw. -Veruntreuung ermittelt?

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( Kommentare)
am 12.12.2016 16:49

„Gerda Lenger
Stv. Sprecherin der Bürgerinitiative gegen den Bau der A26“ ----

Noch Fragen?

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 12.12.2016 16:21

rechtliche Vorgaben eingehalten, hätte man schon längst einen Schlussstrich unter diese unendliche Geschichte ziehen können und auch müssen. Aber politische Denkmäler um jeden Preis und gegen jede Vernunft und rechtliche Basis zu errichten – das ist den Verantwortlichen wohl wichtiger!
Mit freundlichen Grüßen,
Gerda Lenger
Stv. Sprecherin der Bürgerinitiative gegen den Bau der A26

Ich meine: Eine ausgewogene Berichterstattung lässt BEIDE Seiten ortentlich zu Wort kommen. Gerda Lenger ist ja schliesslich auch jemand, der einige Meriten vorzuweisen hat.

So kann sich jeder sein eigenes Bild machen...

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 12.12.2016 16:19

Wir hören im Bericht die Politiker von ÖVP, SPÖ, FPÖ, wir hören NICHT die Grünen. Hier also, was Gerda Lenger zur Berichterstattung meint:
im Folgenden ein offenen Brief von Gerda Lenger zur aktuellen Berichterstattung den geplanten Westring betreffend, zu Ihrer Information.
Sehr geehrte Damen und Herren!
Die derzeit massiv einseitige, tendenziöse und auch beleidigende Berichterstattung in Bezug auf den Westring bzw. gegenüber den GegnerInnen des geplanten Projekts empfinde ich als sehr verstörend. Nun wird also gegen die Westring-GegnerInnen Stimmung gemacht, deren Einsprüche aufgrund des katastrophal fehlerhaften Projektes von unabhängigen Gerichten immer wieder stattgegeben wird. Sie werden nun als die „Verhinderer“ und Steuergeldvernichter dargestellt. Welch eine Chuzpe der besonderen Art!
Man sollte diesbezüglich erwähnen: Zuerst wurde das SP-V-Gesetz (Strategische Prüfung Verkehr-Gesetz) nach einer Klage der Grünen im Nachhinein „repariert“, um den Westring doch noch

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 12.12.2016 16:20

„gesetzestauglich" zu machen und um eine strategische Umweltprüfung zu umgehen. Dann wurde im Sinne einer Anlassgesetzgebung übelster Sorte im September 2014 die neue Lärmschutzverordnung des Bundesministeriums in Kraft gesetzt, um für überdimensionierte Autobahnprojekte wie den Westring im Nachhinein eine positive Rechtsbasis zu schaffen.

Und nun, nachdem endlich die seit vielen Jahren geforderten und von der Asfinag mit Vehemenz unter Verschluss gehaltenen Basisdaten, auf denen das gesamte Projekt aufbaut, offengelegt werden sollen, rufen SPÖ, ÖVP und FPÖ mit medialer Unterstützung nach einer weiteren Anlassgesetzgebung im Sinne einer Einschränkung der BürgerInnenrechte im Verfahren. Das widerspricht dem Sinn eines Rechtsstaates diametral. Trotzdem wollen die Westring-Befürworter mit ihren Anlassgesetzgebungen und Tricksereien das Projekt durchpeitschen, koste es und komme was wolle. Hätte man sich seitens der Projektwerber von Anfang an korrekt verhalten und entsprechende

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Johann_Braunsperger (100 Kommentare)
am 12.12.2016 14:31

Die ASFINAG wollte Daten, die dem Verkehrsfluß hinterlegt sind nicht offen legen. Warum wohl? Sind diese Daten dem Projekt womöglich nicht zuträglich? Es geht vermutlich um die Anzahl derer, die von der Rudolfstraße Richtung A1 durchfahren wollen. Je mehr, desto besser für das Projekt. Die Wirklichkeit spricht eher dagegen.
RO- und ein Teil UU-Fahrer, die in den Süden von Linz oder auf die A1 wollen nehmen die Aschacher Brücke, PE- FR- Fahrer die Mauthausener- Steyregger- und VÖEST Brücke. Auch die vom Haselgraben und Gallneukirchner quälen sich nicht durch Urfahr über die Nibelungen- oder eine Restringbrücke.
Ob der gegenwärtige Stau durch dieses Projekt vermindert wird ist mehr als fraglich. Es gibt allerdings die Hoffnung, dass die unerträglichen Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit die Leute auf die Öffis bringen wird. Das könnte man allerdings billiger haben.

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TheJoker (3.296 Kommentare)
am 12.12.2016 14:42

Die Wirklichkeit spricht eher dagegen.
RO- und ein Teil UU-Fahrer, die in den Süden von Linz oder auf die A1 wollen nehmen die Aschacher Brücke ...

Und die Eferdinger werden auch nicht gefragt, wenn diese über Schleichwege durch Siedlungsgebiete in Eferding fahren.

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Johann_Braunsperger (100 Kommentare)
am 12.12.2016 14:54

Nein, die Eferdinger werden nicht gefragt. Ich auch nicht (Landshaager Straße). Das ist so.
Der Westring wird aber keine Abhlfe schaffen. Es gibt nur eine Alternative und die heißt attraktive Öffis.

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TheJoker (3.296 Kommentare)
am 12.12.2016 15:09

Öffis für das Obere Mühlviertel sind nur maximal von und bis Rottenegg interessant. Und nicht mal die Mühlkreisbahn wurde in das S-Bahn Netz integriert. Alles andere bedeutet mit dem Auto zum Bus, und dann trotzdem im Stau stehen und eventuell mehrmaliges umsteigen in Linz.

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Johann_Braunsperger (100 Kommentare)
am 12.12.2016 18:02

Was auch immer. Jedenfalls Öffis statt Individual ausbauen, verknüpfen, verbessern.....
In Linz ist der attraktivste Platz an der Donau ein Massenparkplatz. Da ist nichts mehr hinzuzufügen.

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Floko1982 (2.957 Kommentare)
am 12.12.2016 13:06

Definitiv Ausbau der Öffis, ....und auch das Verhalten der Pendler muss sich ändern, .... ich kann mich jetzt nur auf Zahlen stützen, die wir im Betrieb erhoben haben, .. ca. jeder 4., der mit dem Auto kommt tut dies aus Bequemlichkeit, .... und ich meine jetzt nicht die Personen, die nach der Arbeit Kinder abzuholen haben oder ähnliches, .....das sind Menschen, die nicht mit den Öffis fahren wollen, obwohl diese tw. schneller oder nur geringfüfig länger brauchen, .....

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rowado (290 Kommentare)
am 12.12.2016 13:05

Durch den Westring wird der Stau in Linz nicht weniger, er verlagert sich halt nur. Das aber auch nur so lange der Tunnel nicht gesperrt werden muss, dann ist alles wieder beim alten.
Man sieht ja die tolle Planung am Bindermichl oder auch den Mona Lisa Tunnel. Bin gespannt welches GustoStückerl sich die Planer beim Westring Tunnel alles einfallen haben lassen.
Übrigens nicht zu vergessen ist das diese Vinetten pflichtig ist, also die die sich die jetz sparen wollen und ausweichen werden es weiterhin tun.

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zakamenem (1.021 Kommentare)
am 12.12.2016 12:59

Interessant ! Die Parteien, die selber schuld an allem sind empören sich jetzt. Ein weiterer Grund bei Wahlen Denkzettel zu verteilen. Es ist unglaublich.

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( Kommentare)
am 12.12.2016 13:58

Inwiefern sind diese Parteien jetzt schuld an den ständigen Einsprüchen? Weil sie diese Gesetzeslage geschaffen haben? Das ist aber ein bissl schwach, oder?

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werner.proedl (7 Kommentare)
am 12.12.2016 12:46

Bürgernähe, Umweltschutz, demokratisches Mitspracherecht ist alle in Ordnung. Nur wo Zuviel des Guten, gehört aufgeräumt.
Wenn täglich tausende Autofahrer stauen und dadurch richtig Abgase erzeugen, Zeit vergeuden, alles geprüft wurde, dann ist es genug. Diese "Verhinderer" gehören zur Kasse gebeten, an den Mehrkosten solcher Einwände, die nur parteipolitischen Zweck erfüllen und noch einige Sozialromantiker befriedigen.

Ein Verknüpfung mit Wohnbau, mit Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist falsch, alles ist wichtig.

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Ginko (529 Kommentare)
am 12.12.2016 12:50

Das gleiche Argument nehme ich aber auch für Verhinderer des Semmering Basistunnel der ÖBB in Anspruch.

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( Kommentare)
am 12.12.2016 12:41

Vollkommener Stuss vielerorten.
„spätestens" beim Bahnhof entsteht wieder Stau? Das muss mir mal einer erklären: besteht für den Stau ein Unterschied, ob die Fahrzeuge aus dem Tunnel kommen oder von der Blunau her?

Der Blödsinn ist natürlich dazu angetan, von Leichtgläubigen aufgegriffen und repliziert zu werden.

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( Kommentare)
am 12.12.2016 12:47

Anders gefragt: kommen, wenn ein Teil der Fahrzeuge durch den Tunnel fahren, soviel wie ohne Tunnel durch Dametzstraße und Blumau, verdoppeln sich die durch den Tunnel,

oder kommen um die Anzahl derer, die durch den Tunnel fahren, weniger von der Blumau her? Die Beantwortung ist für Keute ohne Vorstellungsvermögen ein Glücksspiel.

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PR1234 (1.030 Kommentare)
am 12.12.2016 14:23

es staut vor der ersten engstelle. jetzt stadteinfahrt, dann bahnhof. ist nicht so schwer vorzustellen.

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( Kommentare)
am 12.12.2016 16:26

Es ist schwerer zu verstehen, WARUM es dann insgesamt mehr stauen soll - das tuts nur, wenn mehr Fahrzeuge an ungeeigneten Stellen zusammenkommen.

Das tuns sicher nicht am Hinsenkamppkatz-Nibelungenbrücke, oder in der Rudolfstraße. Für diese waren die ersten Ansātze für die Brücke.

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PR1234 (1.030 Kommentare)
am 12.12.2016 19:15

den stau an den bahnhof zu verschieben, kann doch nicht das ziel sein, oder? mit a bissl "glueck" stauts aber eh schon vor der auffahrt auf die neue bruecke, dann bleibt alles beim alten. und die kosten san jo egal, habens ja eh dick!

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( Kommentare)
am 12.12.2016 22:05

Wer Straßen säht, wird Verkehr ernten.

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herst (12.740 Kommentare)
am 12.12.2016 12:07

Westring: Empörung nach neuerlicher Verzögerung

Net nervös werdn. Der Bau des Westrings wird zeitgleich mit dem Süd-Ost-Nordring begonnen,aber dann gehts in oan...

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( Kommentare)
am 12.12.2016 12:02

Wieder eine Verarsche "unserer" Politiker!

Frage an Pühringer und alle anderen Politkasperln: "wer hat den die Gesetze gemacht über deren Anwendung man sich nun beschwert?"

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( Kommentare)
am 12.12.2016 11:47

„einzig die Grünen“- wer hat hier vor kurzem anderes behauptet?

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Gugelbua (31.633 Kommentare)
am 12.12.2016 11:39

was nützt Empörung wenn man sich mit den Interessen von Spekulanten abfinden muß.

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Optimist21 (179 Kommentare)
am 12.12.2016 11:37

Das war doch auch ein Mühlvierter, der Bürgermeister von Ottensheim, der sich vor ca. 30 Jahren noch stolz als Verhinderer der Straßen-/Eisenbahn- Brücke über das Donaukraftwerk Ottensheim gerühmt hat!

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jago (57.723 Kommentare)
am 12.12.2016 11:26

Die Linzer sind einfach zu hochnäsig. Das trifft auch und besonders für die Zuzügler zu: "auf der Donaubrücke werfen die Mühkviertler mit den Holzschuhen den Rosenkranz ins Wasser".

Ganz natürlich wäre ein oder mehrere Tunnel unter die Donau und ein U-bahnsystem eine Lösung für Linz.

Und eine weitläufige Umfahrung für die Leute, die gar nicht nach Linz wollen sondern auf die Autobahn und zum Flughafen und zum Bahnhof. Aber die Linzer denken nicht weiter als bis zur Landstraße.

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ersterkarli (4.666 Kommentare)
am 12.12.2016 12:10

Schnell! du musst das den Verantwortlichen ganz schnell erzählen denn die wissen das alles nicht!

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goldfinger1707 (5.658 Kommentare)
am 12.12.2016 13:52

Offensichtlich grinsen

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( Kommentare)
am 12.12.2016 11:14

Schön das wir auch noch den Westring haben, brauchen wir nicht an die Versäumnisse der Stadt Linz mit der Eisenbahnbrücke denken.

Machts bitte wieder a schöne Zeichnung, dann können wir wenigstens vom Westring und der Brücke träumen.

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tarantino7 (1.118 Kommentare)
am 12.12.2016 10:57

Da sind wohl einige Profischreiber gegen den Westring am Werke!
Die Argumente, die die da schreiben sind nicht nur falsch, sondern fast schon frech. Wie viel Brücken gibt es derzeit im Zentralraum über die Donau?? Schlicht und einfach zu wenig!
Die Linzer und Rest-OÖ betrifft das eh nicht, sondern die Leidtragenden sind die Mühlviertler und die gleichzeitig die Verhinderer ... stupide ...

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goldfinger1707 (5.658 Kommentare)
am 12.12.2016 11:27

Doch die Linzer trifft's auch... bloß manche schnallen das gar nicht...
Großkotzig vom Umstieg der Pendler auf Öffis schreiben und selber die max. 5 - 10 Minuten innerhalb der Stadt mit Auto fahren...
Mehr als die Hälfte der im Stau stehenden sind Linzer selber...

Und ein Vergleich mit Graz: dort gibt es mehr als 10 Brücken über die Mur, in Linz sind es (incl. Steyregger Brücke) deren drei...
Aber irgendwann (und hoffentlich bald) geht diesen Berufsverhinderern die Luft aus...

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Ginko (529 Kommentare)
am 12.12.2016 11:47

Sie können wohl nur ausfällig werden und verallgemeinern.
Und ja, ich bin Linzer und benutze in der Stadt grundsätzlich die öffentlichen Verkehrsmittel. Schon alleine deshalb, damit ich mich nicht mit den Pendlern ärgern muss.

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goldfinger1707 (5.658 Kommentare)
am 12.12.2016 13:48

Gratuliere! Aber leider gehörst du nicht zu jener Mehrheit, denen ein paar Meter ohne Auto zu viel sind traurig

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( Kommentare)
am 12.12.2016 11:52

Die vernünftigen Linzer fahren schon seit Jahren -wo es geht - nicht mehr mit dem Auto.

Freilich machen immer die anderen die Probleme, und der einzelne Vernünftige kann sich nur wünschen, zur Mehrheit zu gehören. Mehr schon nicht.

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mitreden (28.669 Kommentare)
am 12.12.2016 10:17

Beeinspruchungen grundsätzlich mit Kosten - prozentuell zu den projektgesamtkosten -belasten. Dann hört sich diese verzögerungstaktik bald auf.
Oder den verhinderern die Mehrkosten anhängen.
Einzig wirksame Massnahme.

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Aubergineur (632 Kommentare)
am 12.12.2016 10:11

Der Westring wurde 1970 geplant, 2020 brauchen wir andere Lösungen, das geht nur über den Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

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primavera13 (4.190 Kommentare)
am 12.12.2016 10:05

Wer glaubt, dass der Westring die Stauprobleme in Linz nur annähernd lösen kann, der irrt gewaltig. Da er mitten durch Linz verläuft, müssen erst wieder alle Pendler bis Linz stauen. Und dann stauts im Westring gleich ordentlich weiter, weil weder beim Bahnhof noch beim Bindermichltunnel Kapazitäten frei sind. Das wird lustig für die Autofahrer. Täglich 4-5 km Stau in den kurvigen Tunnelanlagen des Westrings. Zahllose Verkehrsunfälle, Schwerverletzte und Todesopfer täglich und Megastaus. Auch im kurvigen nur 750 Meter langen Mona-Lisa-Tunnel gibt es oft schwere und tödliche Unfalle bei viel weniger Verkehrsaufkommen. Der Westring wird dem Steuerzahler zumindest 1 Milliarde Euro kosten und sauteuer sein im Unterhalt. Um diese Geld könnten locker 1000 dringend benötigte neue Wohnungen gebaut werden. Der Wohnbau schafft auch viel mehr Arbeitsplätze (Maurer, Maler, Elektriker, Dachdecker, Betonierer, Installateure, Bodenleger) als der Tunnelbau, wo haupsächlich teure Maschinen arbeiten.

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mitdabei (1.697 Kommentare)
am 12.12.2016 11:23

Ich bin keine Betroffene aus dem Mühlviertel und auch keine Linzerin. Aber annehmen darf ich, dass bei der Planung alle positiven und negativen Einwände Berücksichtigung gefunden haben. Man kann nicht täglich das Rad aufs Neue erfinden... und sich dagegen wehren, weil es Boden verfestigt.

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mitdabei (1.697 Kommentare)
am 12.12.2016 11:24

Eigentlich wollte ich dieses Posting nicht als Anhang an des oa. Posting schreiben.

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Puccini (9.519 Kommentare)
am 12.12.2016 12:41

Bei der Planung vor 40Jahren mit den paar Autos ging die Rechnung noch auf.
Aber heute?

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goldfinger1707 (5.658 Kommentare)
am 12.12.2016 17:18

Selten so ein sinnbefreites Posting mit an Haaren herbeigezogen Zahlen gelesen...
Fast schon eines Thriller Autors würdig...

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BalthasarGracian (178 Kommentare)
am 12.12.2016 09:53

Der Westring ist keine Lösung. Und die Mehrheit ist auch nicht dafür! Die Mehrheit hat einfach andere Probleme und keine Zeit zu protestieren wenn die Politik wiedereinmal einen Kniefall vor den Wünschen der Wirtschaft macht. Hauptsache viel Geld wird sinnlos investiert. Von Anfang an war klar dass das Stauproblem mit dem Westring nur verlagert wird. Wie blind muss man sein um nicht zu sehen dass mehr Straßen nur mehr Verkehr bedeuten. Das weiss schon jedes Kind. Investiert die Millionen in öffentlichen Verkehr! Mit der Hälfte wäre das Problem gelöst!!!

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bedasen (286 Kommentare)
am 12.12.2016 09:49

Hoffentlich erinnern sich die empörten Westringverfechter an ihre Argumente wenn die Staus an den Ufern der Donau bis Wilhering und Getzig reichen. Soeine Brücke mit derart komplizierten Auf- und Abfahrten zieht Verkehr an. Auch das Wunderprojekt des Herrn Hiesl (Tunnel) ist ja aufgrund der wunderbaren Auffahrtkonstruktion im Nudeltopf zur Auftragsbeschaffung für unsere notleidende Autoreparaturbranche geworden.

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fxr (5 Kommentare)
am 12.12.2016 09:42

Empört brauchen die Politiker gar nicht sein. Die haben sich mit ihren eigenen Gesetzen Schach-Matt gesetzt.
Den Artikel von Dr. Frischenschlager kann ich nur voll unterschreiben. Ein so genannter Ring, der Mitten durch die Stadt geht ist kein Ring sondern eine Transversale. Wenn man sich die Ringe, wie z.B. in München oder Berlin ansieht, dann sind die so weit weg vom Zentrum, dass man die Stadt nicht einmal erahnen kann.
Ich würde als Bürgermeister der Stadt Linz dem Hrn. Dr. Frischenschlager sofort die oberste Leitung der Verkehrsplanung anbieten.

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