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ÖBB-Aufsichtsrat: Ederer muss Schiefer weichen

WIEN. Ex-Alpine-Manager aus Gmunden als Nachfolger.

ÖBB-Aufsichtsrat: Ederer muss Schiefer weichen

Brigitte Ederer soll Arnold Schiefer weichen. Bild: APA

Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) hat Brigitte Ederer ihre Ablöse als ÖBB-Aufsichtsratsvorsitzende angekündigt. "Meine Aufsichtsratsperiode hätte noch zwei Jahre länger gedauert. Aber der Minister will eine Veränderung, und das habe ich so zur Kenntnis genommen", sagte Ederer zum "Kurier". Als Nachfolger wird Arnold Schiefer gehandelt.

Der 51-jährige Arnold Schiefer stammt aus Gmunden und war unter FP-Verkehrsminister Mathias Reichhold Sektionschef im Verkehrsministerium. Zwischen 2005 und 2013 war Schiefer Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur AG und im Vorstand der Rail Cargo Austria AG. Von April 2013 bis kurz vor der Insolvenz im Juni 2013 übernahm der FP-nahe Manager den Chefsessel des maroden Baukonzerns Alpine. Mit Oktober 2015 wurde Schiefer in den Vorstand der Hypo-Abbaugesellschaft Heta Asset Resolution berufen.

Wann die ÖBB-Hauptversammlung stattfindet, bei der der Wechsel von Ederer auf Schiefer erfolgt, steht dem Vernehmen nach noch nicht fest. Neben Ederer sollen auch die Aufsichtsratsmitglieder Ex-Notenbankerin Getrude Tumpel-Guggerell, Rechtsanwalt Norbert Specht und Consulter Herbert Willerth als Ablösekandidaten gelten. Schiefer wird allerdings Gerüchten zufolge auch als Nachfolger im Vorstand des Verbund-Konzerns gehandelt.

ÖBB bekommen neuen Caterer

Eine Neuigkeit bei den ÖBB wurde gestern, Mittwoch, offiziell präsentiert: der neue Caterer auf den Fernstrecken. Nach der Aufregung um "Henry am Zug" von Do&Co ordnen die ÖBB ihre Bordverpflegung neu. Den Zuschlag hat Österreichs größter privater Caterer, die DoN-Gruppe, erhalten. Zur Firmengruppe gehört unter anderem das Linzer Spitz-Catering, das im Design Center und Musiktheater bewirtet. Donhauser wird 650 Mitarbeiter für das Bahncatering beschäftigen, darunter alle 300 bisherigen "Henry am Zug"-Mitarbeiter. Der Cateringunternehmer erwartet einen Umsatz von rund 14 Millionen Euro. Die ÖBB schießen – wie bisher – zehn Millionen Euro zu.

Ein Porträt über Josef Donhauser lesen Sie in der Rubrik "Mensch des Tages".

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Artikel 11. Januar 2018 - 00:04 Uhr
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