Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.
gemerkt
merken
teilen

39-Jähriger im Attersee ertrunken

Von nachrichten.at/apa, 25. Mai 2009, 08:35 Uhr
Bild: pictures unlimited

LINZ. Ein 39-jähriger Pole ist seit Sonntagnachmittag nach einem Tauchgang abgängig. Die Polizei vermutet, dass der Mann im Attersee ertrunken ist.

Der Pole war gemeinsam mit vier Kollegen im Bereich der sogenannten Schwarzen Brücke tauchen gegangen und seitdem nicht mehr aufgetaucht.

Mitglieder von Wasserrettung und Feuerwehr suchten bis Sonntagabend bis in eine Tiefe von 40 Metern nach dem Vermissten, bisher ohne Erfolg. Die vier anderen Sportler sollen Montagvormittag einvernommen werden. Die Suche soll im Lauf des Tages fortgesetzt werden.

Die Schwarze Brücke ist gerade aufgrund des stark abfallenden Ufers und der Tiefe bei Hobbytauchern sehr beliebt. Wegen seines Schwierigkeitsgrades war der Bereich schon öfters Schauplatz tödlicher Unfälle, in den vergangenen elf Jahren kamen dort rund 20 Menschen ums Leben. Ein Mahnmal wurde aufgestellt und bereits ein Tauchverbot in Erwägung gezogen.

Nach dem Tauchunfall am Sonntag hat Landesrat Josef Stockinger am Montag ein Maßnahmenpaket vorgestellt. Es sieht u.a. Hinweistafeln an kritischen Stellen in dem betroffenen Gebiet und verstärkte Informationen durch die Vereine über die Gefährlichkeit des Tieftauchens vor.

Die Idee eines generellen Tauchverbots in dem betroffenen Gebiet sei in den gemeinsamen Beratungen zurückgesetzt worden, weil es nur sehr begrenzt und ortsbezogen machbar sei und außerdem schwer kontrolliert werden könne, erklärte der Landesrat. Das Verbot von Tieftauchgängen über 40 Meter Tiefe sei eine allerletzte Möglichkeit für den Fall, das die Reihe der schweren Tauchunfälle auch heuer nicht abreißt.

Das Gebiet im Attersee ist gerade aufgrund des stark abfallenden Ufers und der Tiefe bei Hobbytauchern sehr beliebt. Wegen seines Schwierigkeitsgrades war die Schwarze Brücke schon öfters Schauplatz tödlicher Unfälle, in den vergangenen elf Jahren kamen dort rund 20 Menschen ums Leben.

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

11  Kommentare
11  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
( Kommentare)
am 27.05.2009 19:50

20 Tote in 11 Jahren an einem See sind sicherlich 20 Tote zuviel

Aber:
Ich kenne Strassen da gibt es in einem Jahr mehr als 20 Tote und kein Mensch kommt auf die Idee eine Autobahn oder Bundesstrasse zu sperren

Auch ein Tiefenlimit ist sicherlich etwas womit man sich verspricht Leben zu retten ... aber wieviel Auto´s werden mit 80 km/H in der Ortschaft geschnappt.

Man kann eventuell auf die "Intelligenz" der Menschen hoffen - aber ganz ehrlich:

no way ...

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 27.05.2009 17:34

Pressluftgerät bis 60 m geeignet - Sauerstoffvergiftung ... ui ui ui

Also es ist fast richtig - irgendwo bei 66 - 70 m wird dann Pressluft auch "giftig" ... nur so am Rande - irgendwo bei 6 m wird reiner Sauerstoff giftig. Was aber gefährlicher ist als z.B. die Sauerstoffvergiftung wäre z.B. der Tiefenrausch und der kann bereits - i.d.R. bei 30 - 40 m beginnen ... von daher tauchen viele in diesem Bereich bis 30 m auch Nitrox - bzw. für grössere Tiefen mit Trimix (78 m würde ich gern als "grössere Tiefe" bezeichnen) Zu dem kommt noch der PPO2 Wert - denn kann man ein wenig schieben - von 1,4 - bis 1,6 Bar - je nach dem ob warm oder kaltes Wasser im See ist - wobei ich bei einer Tiefe von mehr als 40 m in unseren Breiten schon von Kaltwasser ausgehe. Ich vermute auch einmal ganz stark das "Pressluftgeräte" auch noch bei 200 m Wassertiefe funktionieren - solange es keinen Vereiser gibt - das Problem ist eher nicht die Technik sondern der Mensch ...

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 27.05.2009 17:02

Pressluftgerät bis 60 m geeignet - Sauerstoffvergiftung ... ui ui ui

Also es ist fast richtig - irgendwo bei 66 - 70 m wird dann Pressluft auch "giftig" ... nur so am Rande - irgendwo bei 6 m wird reiner Sauerstoff giftig. Was aber gefährlicher ist als z.B. die Sauerstoffvergiftung wäre z.B. der Tiefenrausch und der kann bereits - i.d.R. bei 30 - 40 m beginnen ... von daher tauchen viele in diesem Bereich bis 30 m auch Nitrox - bzw. für grössere Tiefen mit Trimix (78 m würde ich gern als "grössere Tiefe" bezeichnen) Zu dem kommt noch der PPO2 Wert - denn kann man ein wenig schieben - von 1,4 - bis 1,6 Bar - je nach dem ob warm oder kaltes Wasser im See ist - wobei ich bei einer Tiefe von mehr als 40 m in unseren Breiten schon von Kaltwasser ausgehe. Ich vermute auch einmal ganz stark das "Pressluftgeräte" auch noch bei 200 m Wassertiefe funktionieren - solange es keinen Vereiser gibt - das Problem ist eher nicht die Technik sondern der Mensch ...

lädt ...
melden
antworten
traujo (65 Kommentare)
am 25.05.2009 21:27

Sollte die Zahl von 20 Toten in 11 Jahren zutreffen, dann muss an der Stelle ein Tauchverbot erteilt werden. Alles andere waere schlicht unverantwortlich.

lädt ...
melden
antworten
klaus9951 (3.884 Kommentare)
am 25.05.2009 10:29

hohem Aufwand und hoher Gefahr für die Retter gesucht?
Früher oder später kommt alles nach oben!

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 25.05.2009 10:45

Weil JEDER Mensch ein Recht auf ein ordentliches Begräbnis hat. Weil die Angehörigen sich vom Toten verabschieden möchten. Weil die Angehörigen einen ruhigen Ort für ihre Trauer und Gebete brauchen. Weil wenn du ein Angehöriger wärst, auch sicher möchtest, dass der Tote eine Grabstätte hat...und nicht irgendwo in der Gegend rumschwimmt, oder?

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 25.05.2009 14:49

Weil es soll nicht sein das jeder Anfänger oder Profi irgendwo reinspringt und zu tauchen beginnt. Gut säuft der dann ab und hat keine Versicherung dann muss halt der Zahlen der ihn besuchen will.

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 25.05.2009 15:05

Na klar. Das habe ich als selbstverständlich angenommen. Die Bergung ist bei groben Selbstverschulden zu bezahlen. Entweder wird Eigentum einbehalten (Fahrzeug uä) oder die Angehörigen oder die Erben müssen das bezahlen. Außer er hat eine Versicherung! Ähnliches sollte auch zB bei verunglückten Bergsteigern gelten.

lädt ...
melden
antworten
oneo (19.368 Kommentare)
am 25.05.2009 15:09

wenn der mann tief am seeboden liegt, gibts keinen auftrieb, weil der wasserdruck dies verhindert.der see ist dort bis zu 80 m tief und kann nur mit kameras abgesucht werden. ich bin selber bei der ÖWR

lädt ...
melden
antworten
melanievomtal (167 Kommentare)
am 25.05.2009 10:14

bei vielen Hobbytauchern große Motivation, und endet oft an deren Überforderung, da kann auch das Mahnmal wenig abschrecken.

lädt ...
melden
antworten
melanievomtal (167 Kommentare)
am 25.05.2009 11:15

der vermisste Taucher war mit einem Preßluftgerät ausgerüstet, welches nur für Tiefen bis 6o m geeignet ist. (Sauerstoffvergiftung) Ein Taucher stieg bei 78 m wieder auf, nachdem er seinen vermissten Kollegen verloren hatte.

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen