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OPCW-Experten können am Mittwoch nach Douma reisen

MOSKAU. Die Experten der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) sollen am Mittwoch ins syrische Douma (Duma) reisen können. Außerdem haben Merkel und Erdogan wegen Syrien miteinander telefoniert.

Dies wurde am Montag bei einer Pressekonferenz in der russischen Botschaft am OPCW-Sitz in Den Haag mitgeteilt. Bisher war es den am Samstag in Damaskus eingetroffenen Experten unter Verweis auf "Sicherheitsprobleme" noch nicht erlaubt worden, den Ort des mutmaßlichen Giftgasangriffs vom 7. April zu untersuchen.

Der US-Vertreter bei der OPCW verdächtigte Russland, in Douma Beweise manipuliert zu haben. "Wir gehen davon aus, dass die Russen vermutlich den Angriffsort besucht haben", sagte Ken Ward bei der OPCW-Dringlichkeitssitzung in Den Haag. Die USA seien "besorgt", dass sie dort Dinge getan hätten, um die Ermittlungen der OPCW zu behindern.

Merkel und Erdogan telefonierten

Nach dem Militärschlag des Westens in Syrien haben der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Agenturangaben miteinander telefoniert. Die beiden hätten in ihrem Gespräch betont, dass die Einheit Syriens gewahrt werden müsse, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu der Türkei am Montag.

Die beiden stimmten zudem überein, dass klare Schritte unternommen werden müssten, um eine politische Lösung für das Bürgerkriegsland voranzutreiben.

Die USA hatte in der Nacht zum Samstag gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien Ziele in Syrien angegriffen. Die Länder reagierten damit nach eigener Darstellung auf den mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg, für den sie Präsident Bashar al-Assad verantwortlich machen.

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Artikel nachrichten.at/apa 16. April 2018 - 20:44 Uhr
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