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"Ein besonderes Glück": 14 gesunde Goldie-Welpen in einem Wurf

Von Ulrike Griessl, 04. März 2024, 10:06 Uhr
"Ein besonderes Glück": 14 gesunde Goldie-Welpen in einem Wurf
Die Golden-Retriever-Hündin Roxy mit ihrer 14-köpfigen Rasselbande im Garten der Familie Knabl Bild: Picasa

Innviertler Golden-Retriever-Züchter Karin und Klaus Knabl freuen sich über den üppigen Nachwuchs ihrer Hündin Roxy und erzählen über ihren Alltag mit der fröhlichen Bande.

Im Haus der Familie Knabl in Eberschwang geht es seit 7. Jänner zu wie nie zuvor. Es wird gefiept, gebellt, gewedelt, geschmatzt, gekuschelt und gespielt, als gäbe es kein Morgen. Der Grund dafür ist für die leidenschaftlichen Hundezüchter äußerst erfreulich: Ihre dreieinhalbjährige Golden-Retriever-Hündin Roxy hat Anfang des Jahres sage und schreibe 14 kerngesunde Welpen zur Welt gebracht. Damit tummeln sich im Haushalt der Knabls mit ihren vier erwachsenen Goldies derzeit 18 Hunde.

"Diese Rasselbande im Zaum zu halten und die Welpen zu versorgen, ist wunderschön, aber auch eine Mega-Aufgabe", gesteht die pensionierte Optikerin Karin Knabl. Seit Roxys Nachwuchs auf der Welt ist, leiden ihr Mann Klaus und sie an permanentem Schlafmangel, denn die Kleinen benötigen eine Rund-um-die Uhr -Betreuung. Zum Glück komme ihr Sohn Kai immer wieder nach Hause und unterstütze sie tatkräftig.

"Es gibt so viel zu tun. Abgesehen davon, dass natürlich immer alles sauber gehalten werden muss, müssen wir vor allem darauf achten, dass jeder der Welpen gut versorgt ist und ausreichend Futter bekommt, aber auch, dass die Mama nicht überfordert wird, denn 14 Junge sind auch für sie extrem anstrengend", sagt Knabl. Zudem müssten Roxys Welpen lernen, mit ihrer Umwelt zurechtzukommen, damit sie zu ausgeglichenen, angstfreien Hunden heranwachsen können. "Sie müssen früh alltägliche Vorgänge kennenlernen, so zum Beispiel, wie ein Staubsauger klingt und aussieht oder wie es sich anhört, wenn ein Regenschirm aufgespannt wird", erklärt die Innviertlerin. Wichtig seien zudem erste Ausfahrten mit dem Auto. "Das können wir bei den vielen Welpen natürlich nur in Etappen machen, denn auf einmal bekommen wir die Kleinen nicht in den Pkw." Bei 14 Welpen dauere eben alles länger.

Doch die Mühe lohne sich, wie man an den mittlerweile acht Wochen alten Welpen deutlich erkennen könne. "Sie sind allesamt kerngesund, gut gewachsen und fröhlich", sagt die erfahrene Züchterin stolz. Damit können die Knabls ihre Schützlinge an ihre künftigen Frauchen und Herrchen abgeben.

Jeden einzelnen von ihnen hat die Hundeliebhaberin mit äußerstem Bedacht ausgesucht: "Für mich ist das immer mit sehr viel Emotion verbunden, weil es mir extrem wichtig ist, dass unsere Welpen gute Plätze bei liebevollen Menschen bekommen." Bevor Knabl entscheidet, wohin ihre kleinen Goldies kommen, lädt sie daher sämtliche Interessenten, die es in die nähere Auswahl geschafft haben, zu einem Besuch in ihr Haus ein. Zum einen, damit sie die Welpen kennenlernen, zum anderen aber auch, damit sich die Züchter bei einem persönlichen Gespräch ein Bild von ihnen machen können.

Jedes Jahr ein Geburtstagsfoto

"Auf diese Weise haben wir auch dieses Mal wieder tolle Herrchen und Frauchen für unsere Welpen gefunden", ist Karin Knabl überzeugt. Sie ist schon gespannt, wie sich Roxys Nachwuchs weiterentwickeln wird. Dass sie in Kontakt mit den neuen Hundebesitzern bleiben wird, ist für sie selbstverständlich: "Erstens stehe ich ihnen Tag und Nacht mit Rat und Tat zur Seite, und zweitens müssen sie mir versprechen, dass sie mir zu jedem Geburtstag meiner Goldies ein Foto schicken."

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Autorin
Ulrike Griessl
Redakteurin Leben und Gesundheit
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16  Kommentare
16  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Silviaandrea (1 Kommentare)
am 06.03.2024 21:33

Was bitte ist da Glück, so viele arme Hunde warten auf ein zuhause

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susisorgenvoll (16.661 Kommentare)
am 05.03.2024 07:13

Arme Hundemutter.

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Skepsis (873 Kommentare)
am 04.03.2024 07:57

Wieder ein Haufen Gehsteig-und Wiesenkacker mehr.

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supercat (5.299 Kommentare)
am 04.03.2024 10:34

Noch schlimmer die Menschen, die ihre Tschick, Getränkedosen und Verpackungen in der Natur entsorgen......im Gegensatz zur 💩 verrottet dieser Dreck nicht!

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Calimero51 (29 Kommentare)
am 04.03.2024 07:36

Meine Frage wäre - erhalten die Welpen Papiere? Denn nur so ist gewährleistet, dass alle erforderlichen Untersuchungen zuvor (bei den Elterntieren) durchgeführt wurden.
Hier geht es nicht um Neid oder sonst etwas - hier geht es um Verantwortung und Gesundheit der Hunde. Natürlich mag es auch Hobbyzüchter geben, die alle Untersuchungen vor der Deckung durchführen lassen. Keine Frage. Wenn ich jedoch lese, dass die Hündin bereits 9 Jahre alt ist (und das ist lt. Zuchtordnung bereits zu alt), dann frage ich mich schon, ob wirklich alle Sorgfalt zum Erhalt von gesunden Hunden aufgewendet wurde.

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Gelesen (716 Kommentare)
am 04.03.2024 09:24

Im Text steht dreieinhalb Jahre alte Hündin.

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WindausNordost (311 Kommentare)
am 03.03.2024 20:40

Finde ich nicht OK.
Wenn über einen Zuchtverband (FCI/ÖKV) gezüchtet wurde, wäre die Mutterhündin bereits ausgeschieden, da mit Vollendung des 8. Lebensjahr Hündinnen aus der Zucht genommen werden (müssen). Lt. Artikel ist diese 9 Jahre alt. Also denke ich "Hobbyzucht". Ich unterstelle jetzt auch mal, daß es keine Untersuchungen der Elterntiere gegeben hat (HD/ED/OCD,... sowie relevante vererbbare Krankheiten).

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Calimero51 (29 Kommentare)
am 04.03.2024 07:29

Stimmt. Ich habe ein wenig in den Zuchtbüchern vom ÖKV nachgesehen - dort scheint die Zuchtstätte nicht auf. Und richtig - ab dem vollendeten 8. Lebensjahr (ok, wenn die Deckung zuvor geschah, sollte es lt. Verordnung des Österr. Retriever Klubs noch passen) darf die Hündin nicht mehr zur Zucht verwendet werden.

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chefchicken (44 Kommentare)
am 04.03.2024 11:12

Im Text steht, dass die Hündin 3,5 Jahre alt ist

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WindausNordost (311 Kommentare)
am 04.03.2024 13:16

Jetzt steht 3,5 Jahre. Gestern war sie noch als 9 jährig hier angegeben. 🤷‍♀️

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observer (22.201 Kommentare)
am 03.03.2024 19:35

Die Hündin tut mir leid - dieser Riesenwurf muss für sie eine Marter gewesen sein. Hoffentlich war da eine Tierarzt dabei.

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chefchicken (44 Kommentare)
am 04.03.2024 11:13

Nun ja, die Hündin und auch der Züchter können nicht beeinflussen, wieviele Welpen sie bekommt/bekommen ....

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observer (22.201 Kommentare)
am 04.03.2024 17:31

Ich hoffe, dass man da nicht mit Hormonen nachgeholfen hat.

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chefchicken (44 Kommentare)
am 05.03.2024 12:34

Observer - also ich kenne die Züchterin nicht, aber ich bin mir sicher, dass das nicht der Fall ist - warum sollte sie auch - auch ein Züchter hat jetzt nicht unbedingt eine Freude mit so einem Riesenwurf, da bei so großen Würfen die Risiken um Vielfaches größer sind ....... umso größer natürlich die Freude, wenn es trotzdem klappt und alle gesund sind .....

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Gugelbua (31.913 Kommentare)
am 03.03.2024 15:58

das ist doch kein Glück die Tierheime quellen über👎👎👎

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chefchicken (44 Kommentare)
am 04.03.2024 11:20

Aber wenn man einen Rassehund möchte? Es will nicht jeder einen Mischling oder einen älteren Hund - und da finde ich es gut, dass es in Österreich noch ordentliche Züchter gibt - diese werden immer weniger und viele Leute kaufen leider auch irgendwo im Ausland aus Qualzuchten/Massenvermehrungsstationen (wie man hört werden die Geschäfte dann oftmals auch an Autobahnraststationen abgewickelt), weil es auch vermeintlich billiger ist und niemand bereit ist, wirklich das zu bezahlen, was ein ordentlicher Züchter verlangt .... von daher hört doch mal auf, auf diese Züchterin hinzupecken - sieht mir nach einer anständigen Züchterin aus, wo man die Elterntiere ansehen kann und wo die Welpen ordentlich aufwachsen dürfen und nicht verfrüht von der Mutter weggkommen.... PS: günstig im Ausland bei Massenvermehrern kaufen und dann wundern, dass die Tierarztkosten ins unermessliche steigen, das hört man ja leider viel zu oft

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