Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Österreich-Premiere: Knie-OP mit neuem Roboter

Von nac hrichten.at, 19. Februar 2024, 16:38 Uhr
Der OP-Roboter "Velys" unterstützt bei der präzisen Platzierung der Knieprothesen.
Der OP-Roboter "Velys" unterstützt bei der präzisen Platzierung der Knieprothesen. Bild: Ordensklinikum Linz

Am Ordensklinikum Linz ermöglicht die moderne Implantationstechnik noch genaueres Arbeiten.

Als drittes Spital in der EU und als erstes in Österreich hat das Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern kürzlich das neue Operationsassistenzsystem "Velys" eingeführt. Mit der Roboterunterstützung können bei Knieoperationen die Planung noch akkurater umgesetzt und die Prothesen millimetergenau platziert werden.

"In der Orthopädie wird jede Behandlung für die Patienten maßgeschneidert. Die moderne Implantationstechnik und die digitale Instrumentierung unterstützen die Operateure dabei, die Planung während der OP extrem genau umzusetzen", sagt Reinhold Ortmaier, Leiter der orthopädischen Abteilung. Die akkurate Positionierung des Implantats bestimmt maßgeblich dessen Funktion und Langlebigkeit.

Primar Reinhold Ortmaier, Leidung der Orthopädie Bild: Ordensklinikum Linz/Werner Harrer

Viele Vorteile für Patienten

Der OP-Roboter "Velys" verfügt unter anderem über eine Säge, eine Hochfrequenzkamera und einen Monitor. Mittels Sensoren am Bein wird direkt während der Operation festgestellt, wo das Implantat platziert werden muss, um bestmögliche Ergebnisse – wie einen hohen Bewegungsradius des Gelenks – zu erzielen. Dazu wird auch die Weichteilspannung von Muskeln, Sehnen und Bändern rund um das Knie gemessen und miteinberechnet. Über den Bildschirm werden die Ergebnisse für die Operateure direkt angezeigt. Im Gegensatz zu bisherigen Navigationssystemen müssen daher vor der OP keine Bilddaten über CT (Computertomografie) oder MRT (Magnetresonanztomographie) angefertigt werden. Die Strahlenbelastung für die Patienten wird damit reduziert.

Mittlerweile gibt es in Europa sechs Standorte, an denen mit "Velys" operiert wird: nach dem Ordensklinikum Linz auch das Herz-Jesu Krankenhaus und das Orthopädische Spital Speising in Wien.

mehr aus Gesundheit

Jugendliche mit Psychosen haben meist zuvor Cannabis konsumiert

Wie häufiges Nachsalzen unsere Gesundheit beeinflusst

Eine Box "rettet" Zähne nach Unfällen

Wie Barbiepuppen gegen Bodyshaming helfen können

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

2  Kommentare
2  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Cheru (57 Kommentare)
am 20.02.2024 07:16

Im Gegensatz zur CT belastet ein MRT den Patienten nicht mit Strahlung.
Wird bei der neuen Methode die Strahlenbelastung "nur" reduziert oder gibt es dadurch keine? Wie wird die Hochfrequenzkamera (Hochfrequenzkameras erfassen elektromagnetische Strahlung im Hochfrequenzbereich ) eingesetzt? Google brachte leider keine Erklärung.

lädt ...
melden
antworten
we5314 (135 Kommentare)
am 19.02.2024 17:13

Zusätzlich gibt es dort mehr als fähige Ärzte, welche mir vor 3 Jahren mittels einer Knie Op dazu verholfen haben , dass ich wieder Schifahren und Tennis spielen kann !

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen