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Kunst preisgekrönter Talente im Linzer PowerTower der Energie AG

21. Mai 2024, 16:18 Uhr
Dem See und Sein auf den Grund gehen
Keramik aus dem 3-D-Drucker und von Hand von Beate Gatschelhofer (Otto Saxinger) Bild: Otto Saxinger

Im Foyer in der Böhmerwaldstraße 3 lädt die von Maria Venzl und Reinhard Gattinger kuratierte Schau bis 20. September unter anderem zu Arbeiten von Studierenden und Absolventen der Kunstuniversität Linz, aber auch zu Fotografien von Anna Jermolaewa, die Österreich heuer auf der Biennale in Venedig vertritt.

Preisgekrönte Kunst empfängt Besucher derzeit im PowerTower der Energie AG Oberösterreich in Linz in der von Reinhard Gattinger und Maria Venzl kuratierten Schau im Foyer. Heimischen Seen sprichwörtlich auf den Grund gegangen sind Hess Jeon, Maria Orciuoli, Sara Piñeros Cortes, Blazej Kotowski und Sara Koniarek in ihrer "Seeüberwachung" (Traumstipendium OK Friends und Energie AG 2023): Ihre mehrteilige Installation vereint vom Wasser geformte Steine bis zu feinen Kalkspuren durch Verdunstung und offenbart die Schönheit des Wassers – der Quelle allen Lebens.. Auch manch versenkter Golfball ist dank der "Seeüberwachung"  wieder gehoben. 

Analog und digital zugleich

Der Talentförderpreis von Energie AG und Kunstuniversität Linz ging an Beate Gatschelhofer für ihre Keramikarbeiten, in denen die Steirerin dem fließenden Übergang zwischen analog und digital nachspürt: Ihren klaren, geometrischen Objekten aus dem 3-D-Drucker hat sie händisch eine scheinbar samtig weiche Oberfläche verliehen, die zum Angreifen verführt.

Feine Striche  mit Kugelschreiber auf Papier zu einem sieben Meter langen Selbstporträt wachsen lässt Klemens-Brosch-Preisträgerin Michaela Kessler, wobei es der Vorarlbergerin darum geht, "wie Weiblichkeit ihren Raum einnimmt" – in weichen Kurven, die von Ausstellung zu Ausstellung immer weiter wachsen. Am Zaun des Energie-AG-Standorts in Gmunden findet sich die preisgekrönte Intervention des Studios "Ziller & Naderi", in Linz großformatig auf einer Leinwand abgebildet: In ihrer großen Welle veranschaulichen der Salzburger Florian Ziller und die Iranerin Fatemeh Naderi, beide Absolventen der Kunstuniversität Linz, wie sich Kunst und Technik zusammenbringen lassen, Wasser als Stromquelle genutzt wird.

Im Zeichen des übergeordneten Mottos der Werkschau "Talentiert & etabliert" zu sehen sind auch Fotografien von Anna Jermolaewa aus ihrer Serie "Found Objects", die – in neuem, mitunter abstrusem Kontext – nach deren Sinn und Nutzen fragen und so Geschichten erzählen. Von der Linzer Kunstuni-Professorin stammt heuer der österreichische, von der Energie AG subventionierte Biennale-Beitrag in Venedig. 

Info: Linz, Böhmerwaldstraße 3, zu sehen bis 20. September

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