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Der Pol und die Polen

Von Von Reinhold Reiterer, 11. März 2010, 00:04 Uhr
Der Pol und die Polen
maschek erobern neues Terrain. Bild: katsey katsey

090909: maschek; Rabenhof Theater Wien (Uraufführung am 9. März) OÖN Bewertung: Man glaubt gar nicht, wozu Schweizer fähig sind. Ein an der ETH Zürich ausgebildeter Aktivist von „Global Warning“ leitet einen kuriosen Auftrag: In das arktische Eis ...

090909: maschek; Rabenhof Theater Wien (Uraufführung am 9. März)

OÖN Bewertung:

Man glaubt gar nicht, wozu Schweizer fähig sind. Ein an der ETH Zürich ausgebildeter Aktivist von „Global Warning“ leitet einen kuriosen Auftrag: In das arktische Eis wird ein Atomreaktor gepflanzt, der innerhalb eines Jahres die Polkappen abschmelzen wird, wenn nicht davor die Kyoto-Ziele – Verringerung des CO2-Ausstoßes – erreicht werden. Ups, bei Programmierung der Zeitschaltuhr unterläuft ein Fehler: Statt eines Jahres läuft die Zeit in 24 Stunden ab.

Die Welt steht vor dem Untergang. Dieses Szenario haben die Herren Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel (gemeinhin unter maschek bekannt) entworfen, nachdem sie sich 100 Stunden Fernsehmaterial angesehen haben, das am 9. September 2009 von TV-Anstalten gesendet wurde.

Vergesst Roland Emmerich und sein Kinoepos „2012“! maschek brauchen mit ihrem neuen Programm nur halb so lang und sind wenigstens doppelt so lustig! Der Tag beginnt angesichts der drohenden Katastrophe mit Entsetzen. Barack Obama widersteht der Verzweiflung, hält eine Pressekonferenz, und da nimmt ein dramatisches Missverständnis seinen Anfang: Durch ein phonetisches Versehen wird aus Pol Polen – und das haben die Deutschen überfallen. Entsetzen in Berlin, Kanzlerin Angela Merkel dementiert. Silvio Berlusconi gibt sich als Superman, kann den Beweis aber nicht antreten, weil sein Kostüm gerade zum Trocknen aufgehängt ist....

Unaufhaltsam läuft dank der Neusynchronisation des Fernsehmaterials die globale Uhr ab – und drei Minuten vor zwölf erobern maschek neues Terrain. Gelegentlich verdammt tief, viel öfter bewundernswert pointiert und voll jenseitigem Schmäh offeriert das Trio beste Unterhaltung.

Info: „090909“ im Rabenhof Theater Wien. OÖ-Termine: 8. Mai Pfarrsaal Großraming, 27. und 28. Mai Gugg Braunau, 2. und 3. November Posthof Linz. www.maschek.org
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