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2018 kommt "Oberösterreichs Kultursommer"

Von Peter Grubmüller, 24. August 2017, 00:05 Uhr
2018 kommt "Oberösterreichs Kultursommer"
Landeshauptmann Thomas Stelzer will das Bruckner Orchester als internationale Marke ausbauen. Bild: Alexander Schwarzl

Landeshauptmann Stelzer lässt alle Festivals prüfen, Landes- und Stadt-Museen sollen zusammenarbeiten.

Oberösterreichs Kulturbudget beträgt heuer rund 194 Millionen Euro. Im kommenden Jahr werde es weniger werden, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer. Im OÖN-Interview erläutert er, wie gespart, kooperiert und Stärken besser herausgearbeitet werden sollen. Unter anderem mit der Zusammenführung aller Sommerfestivals zum "Oberösterreichischen Kultursommer".
 

OÖNachrichten: Die Landeskultur muss rund 10 Prozent einsparen. Von Ihrem Vorgänger Josef Pühringer war dem Landestheater eine Studiobühne versprochen worden. Wird sie kommen?

Thomas Stelzer: Der Umbau der ehemaligen Werkstätten klappt leider nicht, weil er mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden wäre. Aber mir ist klar, dass auf dieser Bühne ein wichtiges Theater-Angebot stattfinden würde. Insofern bin ich zusammen mit Intendant Hermann Schneider bemüht, eine gute Lösung zu finden.

Aber diese Lösung müsste die TOG (Theater und Orchester GmbH, Anm.) selbst bestreiten, Geld vom Land gibt es nicht?

Richtig, das ist mein Zugang.

Am 4. September wird der neue Bruckner-Orchester- und Opernchef Markus Poschner auf dem Linzer Hauptplatz vorgestellt. Welche Aufträge hat er von Ihnen bekommen?

Es ist ein schönes Zeichen, dass er mit der Straßenbahn auf den Hauptplatz fährt. Es steht symbolisch dafür, dass man mit Angebot und eigenen Vorstellungen in der Mitte der Leute ankommen muss. Ihm ist klar, dass er ein tolles, zur internationalen Marke gewordenes Orchester übernimmt. Mein Wunsch ist, sowohl an der Qualität als auch an der internationalen Sichtbarkeit weiterzubauen…

…das Bruckner Orchester soll also auf Tournee gehen?

Genau, Poschner hat mir für 2018 eine England-Tournee vorgeschlagen, und ich habe ihm zugesagt, dass wir die auch außerhalb des kulturellen Budgets unterstützen werden. Wir werden neben künstlerischer Strahlkraft auch andere Interessen des Landes platzieren und Oberösterreich als Wirtschaftsstandort präsentieren. Als Musikchef des Theaters ist es seine Aufgabe, das Musiktheater als eigenständiges Angebot zu etablieren. Wir haben nach der Phase der Aufmerksamkeit, die jedes neue Haus erlebt, die Phase erreicht, dass wir uns bewähren müssen.

Es heißt, dass Poschner und Schneider bei Ihnen vorstellig wurden, weil sie sich weigerten, das Budget für 2018/19 mit dem kaufmännischen Direktor Uwe Schmitz-Gielsdorf zu verhandeln?

Wir haben in der TOG eine Dreier-Führung mit den drei genannten Herren, die miteinander Verantwortung tragen. Dass jeder von ihnen einen anderen Zugang hat und es nicht ohne Reibereien geht, liegt in der Natur der Sache.

Aber es stimmt, dass Sie die beiden in dieser Angelegenheit besucht haben?

Ich bin ja auch Aufsichtsratsvorsitzender der TOG, ich will demnach wissen, wie die Befindlichkeiten sind.

Das Landesmuseum hat die Archäologie vom Stadtmuseum Nordico übernommen, zugleich muss das Landesmuseum sparen. Also wird sich die Reduzierung auf Inhalt und Anzahl der Ausstellungen niederschlagen?

Alle Verantwortlichen im Landesmuseum müssen die Kreativität aufbringen, wie man trotzdem Aufmerksamkeit erzielen kann. Für den Standort der Landeshauptstadt Linz können wir viel mehr erreichen, wenn wir die Zusammenarbeit von Stadt und Land verbessern. Mir fällt kein Stein aus der Krone, Teile, die bisher vom Land betrieben wurden, an ein städtisches Haus zu übertragen, das dadurch die Chance hat, mehr aufzufallen. Was die Besucherzahl anbelangt, sehe ich im Landesmuseum Luft nach oben.

Beim Landesmuseum-Budget von 10,5 Millionen Euro belaufen sich die Eintrittserlöse auf rund 100.000 Euro. Der kaufmännische Chef Walter Putschögl hat schon oft Gratis-Eintritt bei Ausstellungen vorgeschlagen.

Das ist keine Frage des Eintritts, sondern wie ich mehr Zuspruch aus der Bevölkerung bekommen kann. Bei den Tarifen haben wir außerdem einen Dschungel, die Übersichtlichkeit ist nicht gegeben. Wie das alles klarer werden kann, darüber denken wir gerade nach.

Mit der Übernahme der Archäologie ist das Land der finanziell erschütterten Stadt beigesprungen. Übernimmt das Land auch das von der Schließung bedrohte Atelierhaus Salzamt?

Da will ich der Stadt nicht hineinregieren. Es stimmt, dass wir mit Einmietungen Interesse am Salzamt haben, aber zuerst muss die Stadt entscheiden, welche Häuser sie weiterbetreiben will.

Etliche Sommerfestivals werden auch aus Tradition wie nach dem Gießkannenprinzip gefördert. Werden Sie Festivals und Sommertheater neu bewerten?

Die Förderung ist ein Instrument in der öffentlichen Gestaltung, einmalig zu unterstützen – und nicht als Dauereinrichtung, sonst wäre es eine sogenannte Pflichtausgabe. Solche Förderungen werden sich aufs Neue bewähren müssen. Wir wollen feststellen, wo Parallelitäten oder Doubletten existieren. Es kann sein, dass Neues dazukommt oder andere Projekte nicht mehr stattfinden. Im Sommer haben wir eine vielfältige Breite – und die wollen wir als Marke in die Auslage stellen. Wir werden ab 2018 unter dem Arbeitstitel "Oberösterreichischer Kultursommer" alle geförderten Projekte stattfinden lassen – das ist unsere Bedingung.

Wie wird dieser Kultursommer budgetiert sein?

Da bewegen wir uns bei rund einer halben Million Euro, Zuschüsse von Gemeinden nicht eingerechnet. Es geht nicht um Kürzung der Mittel, sondern darum, alles gemeinsam unter einer Klammer zu bewerben.

Nach der Nationalratswahl werden die Karten beim ORF neu gemischt. Als Landeshauptmann haben Sie ein Anhörungsrecht bei der Bestellung des ORF-Landesdirektors, de facto bestimmen Sie den ORF-Chef. Warum soll dieses Recht legitim sein?

Mit der Funktion des Landeshauptmanns sind viele personelle Entscheidungen verknüpft, ein ähnliches Modell gibt es auch bei der Bestellung des Landespolizeidirektors. Ich halte das in einem selbstbewussten Föderalismus für notwendig. Es ist die Verantwortung von mir, zu schauen, wer ist verantwortungsvoll und wer kann das. Und im ORF-Oberösterreich kann man sehen, dass dieses Recht bisher sehr verantwortungsvoll ausgeübt wurde.

Tut der ORF aktuell genug, um die Länder und Regionen in seinem Programm gut abzubilden?

Da kann und muss man mehr tun. In den Landesstudios musste zuletzt viel gespart werden, einiges wurde mit persönlichem Engagement aufgefangen. Aber für jedes Medium ist Nähe zu Bevölkerung und Region von Vorteil. Und es ist schlecht für den ORF, wenn er diesen Vorteil nicht nützt.

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58  Kommentare
58  Kommentare
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Motzi (4.918 Kommentare)
am 25.08.2017 10:49

Zum Vergleich:

Die vielkritisierten Feuerwehren kosten dem Land 11 Millionen pro Jahr.

Da sieht man ganz einfach die Prioritäten.

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SpaceInvader (79 Kommentare)
am 25.08.2017 09:14

wichtig wäre, dass nicht wieder aufkosten der regionen gespart wird. sonst gibts den liebgewonnenen kultuverein um die ecke im nachbardorf bald nicht mehr. was schade wär!

wichtig wäre auch die freien radiostationen als dezentrale medienzentren auszubauen, die von den leuten selbst genutzt werden. haben eh so viele redaktionen im printbereich zugesperrt.

und wichtig wäre auch, zeitgenössisches landesweit zu fördern, damit oberösterreich auch hier zu den spitzenregionen zählt und nicht den anschluss an den internationalen diskurs verliert.

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jago (57.723 Kommentare)
am 24.08.2017 15:31

Dieses Interview ist ("für mich") ein deutliches Zeichen dafür, wie die Medien Schritt für Schritt aus vernünftigen Politikern solche Gockeln machen, die nach 20 Jahren unerträglich sind.

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 24.08.2017 21:18

@jago: Nach 20 Jahren im Amt, umgeben von Jasagern und Untertanen wird jeder LH und jeder BGM ein unerträglicher Gockel, auch ganz ohne Medien. Das einzige, das abhilft, ist eine Amtszeitbeschränkung auf ca. maximal 2 Legislaturperioden. Und die Landes-Legislaturperiode mit 6 Jahren ist um 2 Jahre zu lang, der Bund hat seine ohne uns Bürger zu befragen von 4 auf 5 Jahre erhöht. Sehr unbasis-demokratisch...

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Motzi (4.918 Kommentare)
am 24.08.2017 13:32

Zum Vergleich:

Die vielkritisierten Feuerwehren kosten dem Land 11 Millionen pro Jahr.

Da sieht man ganz einfach die Prioritäten.

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jago (57.723 Kommentare)
am 24.08.2017 13:50

Vielleicht sebe ich das falscb aber die Feuerwehren werden ja von den Gemeinden erhalten.

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Floko1982 (2.957 Kommentare)
am 24.08.2017 11:56

Ich wär dafür, dass man auch gleich beim Sport einspart, ...keine neuen Stadien und Sporteinrichtungen, .. haben wir eh genug, ... vielleicht ein paar alte schließen, ...

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Gugelbua (32.163 Kommentare)
am 24.08.2017 11:11

vor lauter Prüfen kommt man zu keinen Handlungen grinsen
Zusammenarbeit bei Stadt und Land, der Witz des Tages grinsen

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Naivling (88 Kommentare)
am 24.08.2017 11:03

Der neue Herr Landeshauptmann ist noch nicht ganz in seinem Ressort angekommen, sonst wüsste er dass in Linz auf Beamten- bzw. Verwaltungsebene seit mindestens 3 Jahrzehnten eine relatv enge Zusammenarbeit zwischen den Kultureinrichtungen besteht. Beispiele gibt es sonder Zahl. Die muss er nicht erst erfinden. Gleichgültig, ob es um Land- und Stadtarchiv geht, Land- und Stadtmuseum, Adalbert Stifter Institut usw.usw. Von der Politik wurde das nie gerne gesehen, da herrschte Apartheit zwischen Rot und Schwarz.

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hepusepp (6.259 Kommentare)
am 24.08.2017 10:35

194 Millionen Euro Kulturbudget, ein viertel davon ist locker einzusparen! Es ist nicht jeder linke Blödsinn Kultur, auch muss nicht jede Hinterwälder Bühne gefördert werden!

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tradiwaberl (15.686 Kommentare)
am 24.08.2017 10:57

sie wissen aber, dass dieses Kulturbudget quasi zur Gänze den "Einheimischen" zu Gute kommt.
Wollt ihr echt hier sparen, um anderswo mehr Geld zu haben zwinkern
Der FPÖ ist ja echt nicht mehr zu glauben grinsen

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vinzenz2015 (47.002 Kommentare)
am 24.08.2017 11:19

„Deutsche Kulturgemeinschaft“

Die FPÖ bekennt sich zum privaten Mäzenatentum. Der Staat solle vor allem die Infrastruktur, wie Ausstellungsräume oder Konzertsäle, finanzieren. Subventionen für die künstlerische Produktion lehnt die FPÖ ab, denn die führe zum „Staatskünstlertum“. Viel ausführlicher und ideologisch deutlicher als das Wahlprogramm formuliert ein „Handbuch Freiheitlicher Politik“ den Kulturbegriff dieser Partei: Zu lesen sind etwa Kapitelüberschriften wie „Deutsche Kulturgemeinschaft“. Den international mit Preisen überhäuften heimischen Film sieht die FPÖ in einer „Dauerkrise“ und will - sinngemäß - nur mehr Filme fördern, die in der Breitenwirkung mit Hollywood-Produktionen konkurrieren können.

http://oe1.orf.at/artikel/350972

Was der stelzer im Kulturbereich plant, ist sehr FP-Affin!

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( Kommentare)
am 24.08.2017 11:55

Da war dann die FP eh schon sehr erfolgreich: Schöne Hüllen und dann zu wenig Budget für die Fülle...

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jago (57.723 Kommentare)
am 24.08.2017 15:27

Der Kindergartentantenstaat bis zum Begräbnis ist auch meine Sache nicht grinsen

Ab der Schule sollte es genug aufdringlicher Staat sein, sowohl vaterländischer als auch bemutternder.

Mir reichts, wenn der Staat Verbrechen und Verbrecher fernhält, die Straßen baut und erhält und das Feuer am Dach löscht. grinsen grob gesagt.

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cochran (4.047 Kommentare)
am 24.08.2017 10:02

Rechte Journalisten gehören auch in Yen orf und bitte objektiv bleiben ihr säcke

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ElimGarak (10.760 Kommentare)
am 24.08.2017 10:09

LACH PRUST RÖCHEL, FPÖ Affiliate Cochran bittet um Objektivität. Sorry aber die Situationskomik ist nicht zu überbieten!

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Strachelos (7.167 Kommentare)
am 24.08.2017 10:30

vielleicht ist der Cochran ein Stalinist der gegen die FPÖ Propaganda macht ? Sehr raffiniert !

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observer (22.316 Kommentare)
am 24.08.2017 08:35

Das Hineinregieren in den ORF ist unerträglich, das untergräbt die angebliche Unabhängigkeit des ORF und schafft Versorgungen für Liebkinder. In Wahrheit gehört der ganze ORF privatisiert, er ist in einem Zustand, der jeder Unabhängikeit spottet. Verantwortlich dafür sind die PolitikerInnen und willfährige TopfunktionärInnen, denen lediglich die permanente Wiederbestellung wichtig ist. Die Quoten und das Publikum, das letztendlich alles finanziert, die sind ihnen ziemlich egal, weil die ja nicht über ihre Verträge bestimmen. Und wenn es wegen schlechter Quoten mal nicht so gut mit der Werbung laufen sollte, dann zahlen dafür letzrtendlich auch wieder die ZwangszahlerInnen. Der ORF hat sich in eine shr üble Richtung entwickelt, vielleicht wäre höchste Zeit für ein neues ORF Volksbegehren - es gab ja schon mal eines - das hat allerdings nur kurz gewirkt - bis es politisch wieder untergraben wurde. Dieses Mal sollte es eines für die Privatisierung der ORF und den Wegfall der Gebühren sein

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Laubfrosch11 (2.750 Kommentare)
am 24.08.2017 08:59

Es gibt schon viel zu viele Privatsender, die alle die gleichen Seifenopern ausstrahlen. Da ist mir ein vom Publikumsrat kontrollierter öffentlich rechtlicher Sender schon lieber, der nicht von der Wirtschaft abhängig ist. Servus TV würde z.B. nie und nimmer eine kritische Reportage über Soft-Drinks erlauben.

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observer (22.316 Kommentare)
am 24.08.2017 09:13

Der ORF bringt doch grossteils auch nur mehr Seifenoprn, Krimis etc. Er unterscheidet sich da kaum mehr von den anderen Sendern. Wo er sich unterscheidet, das sind die Hofberichtssendungen über PolitikerInnen und Parteien und die Tatsache, dass zahlreiche PolitikerInnen ihre Gesichter in die Kameras dieser Sender halten dürfen und sich dann im Programm finden. Bei anderen Sendern hätten die nämlich keine Selbstdarstellungsmöglichkeit.

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Laubfrosch11 (2.750 Kommentare)
am 24.08.2017 09:26

Bei den privaten Sendern entscheiden die Eigentümer darüber, was sie unter "Ausgewogenheit" verstehem. Widerrede ist da im Gegensatz zu einem öffentlich rechtlichen Sender nicht mehr möglich.

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despina15 (10.086 Kommentare)
am 24.08.2017 11:28

zu den privatsender,so viel
blödsinn was da verzapft wird
ist unglaublich,ausserdem wird
hir vorgegeben wann man lachen
darf,dass ist nur für dass
bestimmte klientel,mit dem ich
absolut nichts anfangen kann!

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vinzenz2015 (47.002 Kommentare)
am 24.08.2017 11:12

Warum bläht sich für die FP-Fans das Negative immer so monströs auf!

Klar - wenn Sie NUR Seifenopern ansehen, dann gibt es in Ihrer selektiven, subjektiven Wahrnehmung nur Seifenopern.
Und wenns eh nix anschauen, wie kommens denn dann zu Ihrer negativen Beurteilung?
ACHSO - Nachbeter der FP-Vorbeter ....

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kontrolle (2.691 Kommentare)
am 24.08.2017 09:34

Danke für deine Anmerkung und redundante Feststellung im ersten deiner Sätze (ander habe ich nicht gelesen).

Aber sorry, da müsstest du/ihr den ORF anklagen, denn diese müssten das verhinder, autonom, widerständig dagegen sein. Es liegt wohl an der Natur der Sache, insbesondere in einem relevanten Sender (gilt das auch für die Bundesländersender?), intervenieren/sich darstellen zu wollen; wohl auch die Journalistenausbildung zu hinterfragen bzw das Kontrollorgan in diesem Bereich.

Also die Bundesländer-ORFs sind mE ausschließlich Belangsendungen (im Sinne der Landeshauptfrau&Co) oder auch genannt Werbesendungen (aber ich schaue sie nicht seit Jahrzehnten, trotzdem kriege ich was mit soweit).

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jago (57.723 Kommentare)
am 24.08.2017 13:57

wer schaut denn schon zu grinsen

Ich schaue gern den griechischen Köhlmaier auf BR-alpha und wenn der nicht dort ist, dann den arte.

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vinzenz2015 (47.002 Kommentare)
am 24.08.2017 11:07

Witz lass nach!!

Die FPÖ will in den ORF hineinregieren
um den Einfluß der anderen Parteien zurückzudrängen.

So was nennt man eine
Contardictio in se oder conincidentia oppositorum -
auf dtsch.: den Zusammenfall der Widersprüche.

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alteraloisl (2.661 Kommentare)
am 24.08.2017 08:26

Endlich ein LH der dieses Fass ohne Boden einmal hinterfrägt. Dem übertriebenen Kulturwahn, das gilt vor allem auch für die Musikschulen, muss schleunigst ein Ende gesetzt werden. Für dringend notwendige Straßensanierungen, Schulsanierungen oder Ortsumfahrungen welches alle Menschen des Bundeslandes betrifft, ist kein Geld vorhanden. Aber für die Kultur spielen über 190 Mio.€ keine Rolle. Dieses Budget sollte in den nächsten 5 Jahren jeweils um 10 % reduziert werden. In 5 Jahren hat man 90 Mio.€ für sinnvolle Investitionen oder Schuldentilgungen zur Verfügung. Bösartig könnte man unterstellen, das die Budgetdefizite und somit die Schulden durch die überbordenden Kulturausgaben entstanden sind.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 24.08.2017 09:25

"Dem übertriebenen Kulturwahn, das gilt vor allem auch für die Musikschulen, muss schleunigst ein Ende gesetzt werden."

Genau! Denn der öffentlich rechtliche Staatsfunk mit Bildungsauftrag reicht völlig aus, um unseren Kindern und Jugendlichen Kultur zu vermitteln, weil das Geld in den Schulen fehlt!
How I met your mother und die ganzen anderen Seifenopern aus Amiland sind super, und was Musik anlangt kommt Ö3 dem Bildungsauftrag auch zur Genüge nach.

Sie haben in ihrem Leben nie ein Instrument erlernt.Andernfalls würden sie nicht so einen Stuss schreiben.
Nachweislich sind Kinder die ein Instrument erlernen (dass Musik Mathematik ist wissen sie sicher nicht) vifer und tun sich in allen Lebensbereichen leichter.

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alpe (3.487 Kommentare)
am 24.08.2017 10:34

Dir sind Straßensanierungen wichtiger, als Musikschulen?

Was musst Du für ein armseliges, trostloses Dasein führen.....

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despina15 (10.086 Kommentare)
am 24.08.2017 11:32

kultur ist auch für den
fremdenverkehr gut,ebenso
urlauber die etwas von kultur
halten,daher auch an dass denken!

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lndsmdk (17.215 Kommentare)
am 24.08.2017 21:55

Hänschen klein im Kindergarten genügt -> zum Hans werden darf er nicht?
O Land der blauen Zwerge, versiegelt nur den Boden und bleibt im Stau stecken in euren Blechkisten , bis die verdurstende Kalliope flüchten muss

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laskpedro (3.538 Kommentare)
am 24.08.2017 08:18

guter mann ..weiter so

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tradiwaberl (15.686 Kommentare)
am 24.08.2017 07:43

Was spricht denn gegen einen freien Eintritt in die öffentlichen Museen, wenn die Einnahmen ohnehin nur einen minimalen Teil der Finanzen ausmachen ??
Man würde Verwaltung sparen und definitiv mehr Leute anlocken, die dann vielleicht an anderer Stelle Mehreinnahmen bringen (Shop, Sonderschauen,..).
In quasi allen großen Metropolen kann man gratis und fast jederzeit ins Museum. Und dort ist man nie alleine.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 24.08.2017 09:49

Vorbild Skandinavien.

Aber bei uns wird wohl auch noch eine Atemluftsteuer erfunden.

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Silentiarius (697 Kommentare)
am 24.08.2017 07:42

Ein kurzer etymologischer Beitrag: Das Verb "umkrempeln" kann wohl nur vom Substantiv "Krempel" abgeleitet sein. Und dafür gibt der Online-Duden u.a. folgende Synonyme an: Graffelwerk, Klimbim, Kramuri, Firlefanz, Glumpert u.dgl.m.

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cochran (4.047 Kommentare)
am 24.08.2017 07:41

50% können eingepart werden , denn es wird sehr viel schit als kultur gemessen aber herr Stelzer hat zumindest euiínen anfang gemacht Dr. Haimbuchner wird ihn dabei unterstützen , bravo

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tradiwaberl (15.686 Kommentare)
am 24.08.2017 07:44

genau... die FPÖ und Leute wie sie entscheiden alleine, was Kultur ist und was nicht... das ist gaaaanz sicher zielführend.

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( Kommentare)
am 24.08.2017 07:55

tradiwaberl, bis jetzt wurde fast jeder Ramsch der mit Kultur nichts zu tun hat gefördert.
Das gehört abgestellt!!!

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tradiwaberl (15.686 Kommentare)
am 24.08.2017 08:41

stellt sich trotzdem die Frage, wer berechtigt und vor allem befähigt ist, zu unterscheiden was denn jetzt Ramsch und was Kultur ist.

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Floko1982 (2.957 Kommentare)
am 24.08.2017 08:25

Die kruden Wortbasteleien von Dr. Cochran sind wie immer ein Genuss zu lessen, ... soviel Inhalt, soviel Aussagekraft, ... jedes mal ein kleines Wunderwerk

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thetruthman (2.129 Kommentare)
am 24.08.2017 06:59

Tja wenn die Kulturbereicherer so viel Geld kosten muss halt bei der "richtigen" Kultur gespart werden.

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tradiwaberl (15.686 Kommentare)
am 24.08.2017 07:45

Womit sie auch dieses Thema in eure absolute Lieblingsrichtung gelenkt haben... fehlt nur noch, dass ihr den Wetterbericht irgendwie in Zusammenhang bringt.

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Abraxas (1.614 Kommentare)
am 24.08.2017 07:57

das ist ganz leicht: das Wetter kommt meistens aus dem Ausland rein... zwinkern

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 24.08.2017 09:09

Richtige Kultur wäre für mich in erster Linie, niveauvoll zu kommentieren. Warum ist euch das nicht möglich?

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thetruthman (2.129 Kommentare)
am 24.08.2017 09:46

Was hat Niveau mit Realität zu tun?

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 24.08.2017 12:09

Niveau kann man jederzeit in der Realität zeigen und haben!
Wäre dringend notwendig.

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athena (3.249 Kommentare)
am 24.08.2017 05:55

kultur ist sehr wichtig -doch es gehört mal alles genau überprüft und land und stadt müssten auch mehr zusammenarbeiten und gemeinsame budgets erstellen für kulturelle angebote. jeder kocht sein supperl dazu noch ein förderungsdschungel - das gehört mal alles auf den tisch!

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 24.08.2017 00:22

Ein Interview mit dem Kulturreferenten über Einsparungen und kein Wort über das Musikschulwerk, das einen riesigen Anteil am Kulturbudget verschlingt? Sehr schwach. Was die ORF-Landesdirektoren betrifft, da sah und sieht man klar, dass diese Erfüllungsgehilfen voller vorauseilendem Gehorsam für die jeweiligen Landeshäuptlinge waren und sind. Helmut Obermayr mit seinem Friedenslicht-Spektakel war zudem so eine Art Hobby-Laienprediger in Hupfis Manier. Anstatt hochklassiger Berichterstattung in kritischer und unabhängiger Manier liefert der ORF O.Ö. Massen-Bespassung, Unfall- und Feuersbrunst-Berichtorgien und Landespolitik-Behübschung für unser Steuergeld und unsere Zwangsgebühren. Und wenn ein Redakteur politisch nicht genehm ist (Roland Brunhifer z.B.) kommt er in ein anderes Bundesland, wo die "Parteifarbe" passt.

Das nennt sich dann unabhängiger öffentlich-rechtlicher Journalismus föderaler Machart....

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houseknew (535 Kommentare)
am 24.08.2017 06:19

Punktgenau analysiert!

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 24.08.2017 06:20

Fällt ihnen in ihrem globalen Rundumschlag sonst noch etwas ein was alles schlecht ist?
Und der einleitende Satz "Ein Interview mit dem Kulturreferenten über Einsparungen und kein Wort über das Musikschulwerk, das einen riesigen Anteil am Kulturbudget verschlingt?" sagt alles aus.
Sie scheinen sowas von keine Ahnung zu haben wie wertvoll musikalische Erziehung für unsere Kinder ist, bzw. wäre (in Japan Pflicht!) und welche hervorragende Arbeit das LMSW leistet, um welches wir - damit meine ich WIR OBERÖSTERREICHER - weltweit beneidet werden!
Da wäre ich eher dafür dass sich das Brucknerorchester - siehe Wiener Philharmoniker - selbst finanziert.
Da könnte der neue Wunderwuzzi Musikdirektor zeigen, ob es ihm möglich ist, das - laut ihm - "zweitbeste Orchester ÖSterreichs" dauerhaft zu erhalten!

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