Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    ANMELDUNG
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.


gemerkt
merken
teilen

Ukraine: Raketenangriffswelle auf Strom-und Wasserversorgung

Von nachrichten.at/apa, 05. Dezember 2022, 15:13 Uhr
UKRAINE-RUSSIA-CONFLICT-WAR
Brennendes Gebäude nach einem Raketenangriff in Bachmut. Bild: YEVHEN TITOV (AFP)

ODESSA. Russland hat am Montag mit einer neuen Welle von Raketenangriffen auf die Infrastruktur des Nachbarlands Ukraine begonnen.

In der südukrainischen Hafenstadt Odessa brach nach örtlichen Berichten aufgrund von Stromausfällen die Wasserversorgung zusammen. Blackouts und damit verbundene Ausfälle der Fernheizung und der Wasserversorgung gab es nach offiziellen Angaben auch in der Industriestadt Krywyj Rih im Südosten.

In der südlichen Region Saporischschja seien zwei Menschen getötet worden, teilten die ukrainischen Behörden mit. Mehrere Häuser seien dort zerstört worden. In der nördlichen Region Sumy fiel nach einem Raketeneinschlag der Strom aus, wie ein Energieversorger erklärte. Über Explosionen - teils ausgelöst durch die ukrainische Flugabwehr - wurde auch aus dem Zentrum und dem Westen des Landes berichtet. In der gesamten Ukraine wurde Luftalarm ausgelöst. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Schutzräume aufzusuchen.

Von Russland unterstützte Militärvertreter in der ostukrainischen Region Luhansk warfen der Ukraine den Tod von neun Menschen in der Stadt Altschewsk vor. Sie seien ums Leben gekommen, nachdem die Ukraine den russisch-kontrollierten Ort beschossen habe, hieß es am Montag in einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Die Informationen können nicht unabhängig geprüft werden.

Russland versucht ukrainische Energieversorgung zu zerstören

Russland führt seit Ende Februar einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland. Die Ukraine und der Westen beschuldigen Russland angesichts des nahenden Winters, Kälte als Kriegswaffe einzusetzen. Nach militärischen Rückschlägen und dem Rückzug von Bodentruppen aus einigen besetzten Gebieten setzt Moskau seit Wochen verstärkt auf gezielten Beschuss des Stromnetzes, hat aber nach Analysen britischer Geheimdienste die Einsätze russischer Kampfflugzeuge deutlich reduziert.

Derzeit würden noch einige Dutzend Missionen pro Tag geflogen. Im März seien es noch bis zu 300 täglich gewesen, teilte das britische Verteidigungsministerium am Montag unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse mit. Die russische Luftwaffe habe bisher mehr als 60 Flugzeuge verloren. Unter ihnen allein in der vergangenen Woche einen taktischen Bomber vom Typ Suchoi Su-24 (NATO-Code: Fencer) sowie ein Erdkampfflugzeug vom Typ Suchoi Su-25 (Frogfoot).

"Der Rückgang der Einsätze ist wahrscheinlich auf die andauernde, starke Bedrohung durch die ukrainische Luftverteidigung, die Beschränkung der verfügbaren Flugstunden für russische Flugzeuge und das sich verschlechternde Wetter zurückzuführen", hieß es in London. Dennoch werde die russische Luftwaffe auch über die Wintermonate weiter Einsätze fliegen, da die Bodentruppen auf eine Identifizierung ihrer Ziele aus der Luft angewiesen seien.

mehr aus Außenpolitik

Kiew: Der "tödlichste Tag" seit Kriegsbeginn

Joe Bidens Rede zur Lage der Nation war auch Werben für zweite Amtszeit

Ansprache an die Bevölkerung: Biden hielt kämpferische Rede

Hacker finanzieren Kims Atomprogramm

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

Aktuelle Meldungen