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Schwerer Schneefall bremst Kämpfe in der Ukraine

Von OÖN/APA, 28. November 2023, 19:30 Uhr
Schwerer Schneefall bremst Kämpfe in der Ukraine
Der Winter macht auch die Kämpfe an der Front mühsamer. Bild: APA/AFP/ANATOLII STEPANOV

KIEW. Nach fast zwei Jahren Krieg wächst die Kriegsmüdigkeit – Frau des Geheimdienstchefs offenbar vergiftet.

Der dramatische Wintereinbruch in der Ukraine hat bereits zahlreiche Menschenleben gefordert und Teile des Landes völlig lahmgelegt. Die schweren Schneefälle bremsen auch die Kämpfe entlang der Frontlinie.

Russische Militärblogger wiesen laut darauf hin, dass starker Schneefall und Wind die Sicht beeinträchtige und die Luftaufklärung und Artilleriekorrekturen in Richtung Cherson erschwert hätten. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die schlechten Sichtverhältnisse allerdings ausgenutzt, um ihre Stellungen am östlichen Ufer des Flusses Dnjepr zu festigen. Die schwierigen Winterbedingungen zwingen beide Seiten dazu, sich in Ermangelung von Luftaufklärung verstärkt auf Bodenangriffe zu verlassen, hieß es.

Ernüchterung in der Ukraine

Unterdessen macht sich in der Ukraine nach fast zwei Jahren Krieg allmählich eine allgemeine Ernüchterung breit. Nicht nur, weil Russland mehr Drohnen, mehr Artilleriegeschosse und mehr Soldaten hat. Das Land wartet noch immer auf die großzügig versprochenen Waffenlieferungen aus dem Westen. Hinzu kommen Managementprobleme und Korruption. Fähige Soldaten fehlen und viele Einheiten kämpfen ohne Pause, sind inzwischen am Ende ihrer Kräfte. Dass der Gaza-Krieg mittlerweile die internationalen Schlagzeilen dominiert, erschwert die Lage zusätzlich.

Wie gestern bekannt wurde, soll die Ehefrau des ukrainischen Militärgeheimdienstchefs Kyrylo Budanow vergiftet worden sein. Sie sei nach mehreren Tagen Übelkeit ins Krankenhaus eingewiesen worden, bestätigte der Sprecher des Militärgeheimdienstes, Andrij Jusow. Demnach sei die Frau mit Schwermetallen vergiftet worden, die im Alltag unüblich seien. Ermittlungen wegen versuchten Mordes seien aufgenommen worden.

30 Prozent mehr für den Krieg

Russland verstärkt seine Kriegsinitiativen: Kremlchef Wladimir Putin unterzeichnete einen Budgetentwurf, der die Erhöhung der Militärausgaben im kommenden Jahr um 30 Prozent vorsieht.

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