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Oberösterreich

Corona-Infektion: Innviertler MFG-Politiker starb im Spital

Von nachrichten.at/tst/sedi   02. Dezember 2021 18:03 Uhr

Der 54-Jährige lag zuletzt auf der Intensivstation des Krankenhauses Ried.

WALDZELL/RIED. Die Gemeinde Waldzell (Bezirk Ried) trauert um den 54-jährigen MFG-Lokalpolitiker Otto Wilflingseder.

Die Bestürzung in der Waldzell ist groß. Bei der Gemeinderatswahl am 26. September hatte der 54-jährige Otto Wilflingseder als Spitzenkandidat der Corona-Skeptiker-Partei MFG rund 4,6 Prozent erreicht. 

Gestern ist der Kommunalpolitiker, der seit mehr als einer Woche mit einer Corona-Infektion auf der Intensivstation des Krankenhauses Ried lag, verstorben. Der Waldzeller Bürgermeister Johannes Aigner (VP) hat am Donnerstagnachmittag vom Sterbefall des 54-Jährigen erfahren. Der MFG-Mandatar sei nach den Wahlen vom Herbst zwar bei der Angelobung des Gemeinderats dabei gewesen. „Bei der ersten tatsächlichen Gemeinderatssitzung mit Tagesordnungspunkten am 18. November war er aber bereits krankheitsbedingt entschuldigt“, sagt Bürgermeister Aigner im OÖNachrichten-Gespräch.

Der Waldzeller Ortschef erfuhr während einer online abgehaltenen Bürgermeisterkonferenz vom Ableben des MFG-Gemeinderats. Der MFG-Politiker war vor wenigen Jahren nach Waldzell gezogen und dort erst mit dem Antreten der MFG politisch aktiv geworden.

"Ein lebensfroher und mutiger Mensch ist heute leider von uns gegangen. Otto hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Mitmenschen, war immer bereit zu helfen und setzte sich für seine Familie ein", so Oberösterreichs MFG-Landesparteiobmann Joachim Aigner. 

 

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