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Kanarienvögel, Kröten und Poesie

19. August 2022, 12:49 Uhr

Wir stellen drei Neuerscheinungen aus dem Jungbrunnen Verlag vor: "Kali kann Kanari", "Geschichten unter einem weiten Himmel" und "Das geheimnisvolle Leben der Kröten"

Armin Kaster: Das geheimnisvolle Leben der Kröten

Mama will unbedingt ins Mühlbachtal fahren, wo sie aufgewachsen ist. Fee ist das gar nicht recht. Sie wollte viel lieber zu Papa, der mit seiner schwangeren Freundin in Holland lebt. Aber Mama lässt sich nicht umstimmen, denn Uropa Hugo will etwas Dringendes besprechen. Also setzen sich Fee, ihre Mama Olga und ihr kleiner Bruder Hugo aufs Fahrrad und radeln ins Mühlbachtal, von wo die große Patchwork-Familie abstammt. Dort ist es dann doch nicht so fad, wie anfangs gedacht: In der bunten Gemeinschaft aus KünstlerInnen, MusikerInnen, Hühnern und einem riesigen Hund fühlt sich Fee von Anfang an wohl. Sie freundet sich mit dem Nachbarsjungen an und erkundet die Umgebung, in der unzählige Kröten leben. Und ein verblüffendes Geheimnis nach dem anderen wird gelüftet. 

Das geheimnisvolle Leben der Kröten
Bild: Jungbrunnen Verlag

Albert Wendt: Geschichten unter einem weiten Himmel
Die Erzählungen von Albert Wendt bestechen durch Poesie, sprachliche Präzision und Witz, schrullige, vielschichtige Charaktere, herzhafte Pointen und überraschende Lösungen. Gekonnt spielt er mit den Gegensätzen in der Welt, lässt Realität auf Fantastisches treffen, Politisches auf die Gesetze des Universums, Modernes auf Archaisches, Zartes auf Kräftiges, Jung auf Alt. Seine Heldinnen und Helden werden geprüft, manchmal ordentlich durchgebeutelt und müssen sich bewähren. Aber immer liegt unter den Geschichten Albert Wendts große Liebe zur Welt und zu allen Wesen, die in ihr leben – und ein untrüglicher Sinn dafür, wie die Dinge zu sein haben, wenn sie gut sind.

Geschichten unter einem weiten Himmel
Bild: Jungbrunnen Verlag

Michael Roher: Kali kann Kanari

Auf dem Balkon der Wohnung, in der Lisbeth und Kali mit ihrer Mutter, mit Oma Magda und Opa Udini wohnen, sitzt ein Nymphensittich und pickt Popcorn. Die Kinder holen ihn ins Haus und wollen ihn natürlich behalten, aber so einfach geht das nicht. Es stellt sich heraus, dass der Sittich aus einer Jugend-Wohngemeinschaft entflogen ist. Und in der wohnt ausgerechnet der Kentucky, Lisbeths Erzfeind aus ihrer Klasse. Ab da passt nichts mehr: Was der Kentucky über seine Familie erzählt, stimmt offenbar nicht. Mika, Lisbeths beste Freundin, ist plötzlich nett zum Kentucky und Lisbeth fühlt sich verraten. Papa arbeitet als asiatische Nudelbox.
Aber, wie so oft im Leben, hilft das Aufeinander-zu-Gehen: Lisbeth und Mika finden heraus, wie wichtig ihnen ihre Freundschaft ist, und dass darin auch Platz für andere ist. Und Lisbeth erkennt, dass sie mit dem Kentucky Mitgefühl hat, auch wenn ihr das vorerst einmal gar nicht passt.

Kali kann Kanari
Bild: Jungbrunnen Verlag

Noch mehr Buchtipps aus dem Verlag findet man auf www.jungbrunnen.co.at 

Das ist ein Artikel aus der aktuellen Ausgabe der KinderNachrichten – der Wochenzeitung der OÖNachrichten für 6-12 Jährige. Nähere Infos: www.kindernachrichten.at oder gleich gratis testen: www.kindernachrichten.at/testen

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