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Macht dieser Roboter schon bald die Hausarbeit?

Von Katrin Fischer, 05. Dezember 2023, 12:31 Uhr
Vintage tin toy robot
Mit aufräumwütigen Eltern kann der Roboter noch nicht mithalten. Bild: AdobeStock

Ein Traum wird wahr: Forscher haben einen Roboter entwickelt, der so gut wie möglich Ordnung schafft. Es gibt nur einen Haken.

Hier eine zerknautschte Hose, da ein Pullover, eine Socke ohne Partner. Wer kennt es nicht? Die Wäscheberge türmen sich, denn der nächste Waschtag kommt bestimmt. Aber bis dahin versinkt das Kinderzimmer in Unordnung. Doch wie es scheint, könnte es schon bald eine Lösung geben. Forschende aus den USA haben nämlich einen Roboter entwickelt, der genau weiß, wie er dieses Problem löst.

Ein Roboter räumt auf

Die Maschine selbst ist mit einem großen Greifarm ausgestattet. Dieser Arm sammelt die verstreute Kleidung ein und legt sie in den Wäschekorb. Damit der Roboter erkennt, was vor ihm liegt, wurde ihm eine Kamera und ein sogenannter Sensor eingebaut. Ein Sensor ist ein Gerät, das verschiedene Dinge messen kann, zum Beispiel die Tiefe. Der Roboter selbst wird durch eine künstliche Intelligenz gesteuert. Gemeint ist ein superschlaues Programm am Computer. Dieses Programm hat gelernt, ähnlich wie Menschen, bestimmte Probleme zu erkennen und eigenständig zu lösen.

Teure Sache

Die schlechte Nachricht: Leider ist der Roboter selbst noch sehr langsam unterwegs. Mit aufräumwütigen Eltern kann er also noch nicht mithalten. Ein zweiter Roboterarm könnte Abhilfe schaffen. Doch das ist nicht so einfach. Die Forschenden befürchten nämlich, dass der Roboter dadurch Probleme machen könnte. Zum Beispiel, indem er aus Versehen die eingesammelte Kleidung zerreißt. Trotzdem geben die Forschenden nicht auf. In den nächsten zehn Jahren wollen sie ihre Idee in die Geschäfte bringen. Dort werden sich aber wohl nur besonders reiche Menschen diesen Roboter kaufen können – die Maschine selbst wird nämlich voraussichtlich mehrere Tausend Euro kosten.

Haben Roboter so etwas wie Gefühle?

Roboter sind in vielen Bereichen unseres Lebens im Einsatz. Denn die denkenden Maschinen nehmen uns Menschen immer mehr Arbeit ab – vom Rasenmähen bis zum Autobauen. Manche Dinge können sie einfach besser als wir: Tätigkeiten wie Fließbandarbeiten, stundenlang das Gleiche tun. Das sind aber auch Aufgaben, die uns Menschen meistens ohnehin keinen Spaß machen. Und den Robotern? Denen ist das egal. Sie machen, was man ihnen sagt. Es gibt zwar Filme, in denen Roboter böse sind oder Angst haben. In Wirklichkeit gibt es solche Maschinen mit Gefühlen aber nicht.

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