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Warum es Muslime nach Mekka zieht

Von Katrin Fischer, 25. Juni 2024, 12:49 Uhr
SAUDI-RELIGION-ISLAM-PRAYER
Tausende Gläubige, ein Ziel: ein großes, würfelförmiges Gebäude aus Stein, die sogenannte Kaaba. Bild: BANDAR ALDANDANI (APA/AFP/BANDAR ALDANDANI)

Vor zwei Wochen pilgerten wieder Millionen gläubige Muslime nach Mekka. Was die Leute meinen, wenn sie vom Pilgern sprechen.

Viele Bilder aus der Stadt Mekka gingen in den letzten Tagen um die Welt: Tausende Menschen stehen aneinander gedrückt im Innenhof einer Moschee. Sie alle haben ein Ziel: ein großes, würfelförmiges Gebäude aus Stein, die sogenannte Kaaba. Die Kaaba ist das wichtigste Heiligtum im Islam.  Die Menschen, gläubige Muslime, umrunden die Kaaba sieben Mal und beten währenddessen. Aber warum sind sie dort? Eine Regel im Islam besagt: Jeder Muslim muss einmal in seinem Leben an der sogenannten Hadsch teilnehmen. Die Hadsch ist eine Pilgerreise in die Stadt Mekka in Saudi-Arabien.

Muslime glauben, dass ihnen Gott während der Hadsch in Mekka all ihre schlechten Taten vergibt. Mekka wird von Muslimen als heilige Stadt verehrt. Dort wurde nämlich der Prophet Mohammed, der Gründer des Islams, geboren.

Strenge Regeln

Die Hadsch dauert mehrere Tage. Währenddessen gibt es ein strenges Programm. Es wird unter anderem viel gebetet, die Kaaba besucht und auf einen heiligen Berg gewandert. Dabei tragen alle Pilger weißes Gewand. Damit möchten sie zeigen, dass vor Gott jeder Mensch gleich ist. Am Ende der Hadsch gibt es das sogenannte Opferfest. Das ist der allerwichtigste Feiertag der Muslime. Wer es sich leisten kann, schlachtet an diesem Tag ein Tier. Das Fleisch wird anschließend an arme Menschen verschenkt.

Andere Religionen

Auch in anderen Religionen wird gepilgert. Gläubige Christen gehen zum Beispiel den Jakobsweg. Dieser Weg führt durch ganz Europa zu einer Kirche in Spanien. In dieser Kirche sind Knochen begraben, die angeblich dem Apostel Jakob gehört haben. Juden pilgern zu der Klagemauer in Jerusalem (Israel). Dort wird aber nicht nur gebetet. Die Pilger schreiben Wünsche auf kleine Zettel, die sie dann zwischen die Steine der Mauerstecken. Pilgernde Hindus nehmen ein Bad im Ganges, einem wichtigen Fluss in Indien. Dieser Brauch soll den Gläubigen helfen, sich von ihren Sünden reinzuwaschen. Doch weil der Fluss sehr schmutzig ist, werden die Menschen nach dem Bad oft krank.

Das ist ein Artikel aus der aktuellen Ausgabe der KinderNachrichten – der Wochenzeitung der OÖNachrichten für 6-12 Jährige. Nähere Infos: www.kindernachrichten.at oder gleich gratis testen: www.kindernachrichten.at/testen

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