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Künstliche Intelligenz erkennt, wie wir uns fühlen

Von Teresa Guggenberger, 03. April 2024, 17:20 Uhr
Wechselnde Gefühle
Fröhlich oder traurig? Bestimmte Programme mit künstlicher Intelligenz können erkennen, wie sich ein Mensch fühlt. Bild: Adobe Stock

Wir Menschen erkennen schnell, wie andere sich fühlen. Doch auch künstliche Intelligenz kann das lernen.

"Wie geht es dir?" Oft müssen wir Menschen diese Frage gar nicht stellen, um zu wissen, wie sich der andere gerade fühlt. Wir Menschen erkennen das nämlich meist, wenn wir die andere Person nur ansehen. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Einer dieser Gründe ist der Gesichtsausdruck eines Menschen. Wenn wir wütend sind, runzeln wir nämlich zum Beispiel die Stirn. Haben wir Angst, reißen wir die Augen auf. Außerdem spielt auch die Körperhaltung eine Rolle. Verschränkt zum Beispiel jemand die Arme, ist das meist ein Zeichen, dass die Person sich nicht so wohlfühlt.

So fühlen wir uns

Außerdem erkennen wir an der Stimme von anderen Menschen, wie sie gerade gelaunt sind. Jemand mit guter Laune spricht zum Beispiel lauter als jemand, der gerade traurig ist. Auf all diese Dinge müssen wir oft nicht extra achten. Sie fallen uns nebenbei auf. Und unser Gehirn lernt über die Jahre, diese Zeichen zu deuten. Wir brauchen meist nur ein bis zwei Sekunden mit jemandem zu reden, bis wir wissen, wie es der Person geht.

Forschende haben nun herausgefunden, dass künstliche Intelligenz uns das nachmachen kann. Bestimmte Programme mit künstlicher Intelligenz können nämlich lernen, welches Gefühl in der Stimme eines Menschen liegt. Und in wenigen Sekunden zu einem Ergebnis kommen.

Hilfe in der Medizin

Das könnte in Zukunft sehr nützlich sein, meinen einige Expertinnen und Experten. Zum Beispiel im Bereich der Medizin. Man nimmt nämlich an, dass in Zukunft auch Roboter in der Pflege von kranken oder alten Menschen zum Einsatz kommen. Und dann ist es wichtig, dass auch diese Maschinen verstehen, wie es den Menschen geht und was sie brauchen.

Außerdem könnte diese Technik dabei helfen, Verbrecher zu entlarven, meinen einige Forschende. Man könnte mithilfe dieses Programmes nämlich in Zukunft leichter herausfinden, wer die Wahrheit sagt und wer lügt.

Das ist ein Artikel aus der aktuellen Ausgabe der KinderNachrichten – der Wochenzeitung der OÖNachrichten für 6-12 Jährige. Nähere Infos: www.kindernachrichten.at oder gleich gratis testen: www.kindernachrichten.at/testen

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