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Das Most-Duett der Waldschänke

Von Philipp Braun   08.Mai 2021

Das Most-Duett der Waldschänke
Bald sperrt die Gastro auf. Darauf stoßen wir mit heimischem Most an.

Vergangenes Jahr hätte die Waldschänke in Grieskirchen ihren 30. Geburtstag gefeiert. Der OÖN-Mostdipf wird seit 1972 verliehen. Von Beginn an waren die Grabmers, wie der Mostdipf, dem Most verbunden und das Getränk stets ein fixer Bestandteil in der Waldschänke.

Kein Wunder. Most schmeckt vorzüglich, eignet sich ideal zum Verfeinern von Speisen und trägt zur kulturellen Identität des Hausruckviertels bei. "Wir sind mit dem Most verwurzelt", sagt die Haubenköchin Elisabeth Grabmer und schenkt ein Glas Weberbartl-Most vom Schauer aus St. Marienkirchen ein. "Eine alte Apfelsorte, benannt nach Bartholomä Reither, Apfelzüchter und Begründer der Pfarrgemeinde Wallern", sagt Grabmer. "Der schmeckt mir."

In der Waldschänke serviert man Most gerne im Weinglas, genauso gerne trinken die Grabmers den Most zünftig bei den umliegenden Mostschänken. Beides passt, beides hat seine Berechtigung und beides ist ein Stück Heimatgefühl.

"Es ist eine Besonderheit für Oberösterreich. International wird eher Cider verwendet. Nur bei uns gibt es beinahe an jeder Ecke eine Mostschänke", sagt Clemens Grabmer. Der Junior kocht gerne mit Most und stellt ihm genügend Platz in der Haubenküche zur Verfügung. So wie bei den Apfelradln, die in einem Mostbackteig herausgebacken und mit Mosteierlikör serviert werden. Außergewöhnlich, zeitgemäß, einfach und raffiniert – eine wahres Festdessert.

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26. Juli 2021