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Versunkenes Schiff: Schatz am Meeresgrund ist Milliarden wert

Von Teresa Guggenberger, 29. Mai 2024, 14:23 Uhr
Taucher Meer
Bild: cbx

Gold, Silber, Edelsteine: All das liegt tief unten im Meer bei einem Schiffswrack. Expertinnen und Experten schauen sich jetzt an, ob man den Schatz an Land bringen kann.

Vor rund 300 Jahren fuhr ein spanisches Segelschiff in der Nähe Südamerikas über das Meer. Auf diesem Schiff befanden sich nicht nur Hunderte Seeleute, sondern auch ein echter Schatz. Das Schiff trug den Namen „San José“ (sprich: san chose). Und es sank gemeinsam mit dem Schatz auf den Meeresboden.

Grund dafür war eine sogenannte Seeschlacht. Das bedeutet, es kam zu einem Kampf mit anderen feindlichen Schiffen. Die Besatzung der San José verlor den Kampf und das Schiff ging unter. Mit ihm versank auch jede Menge Gold, Silber und Edelsteine. Dieser Schatz soll angeblich mehrere Milliarden Euro wert sein.

Suche nach dem Schatz

Und man weiß sogar, wo sich der Schatz heute befindet: Das Wrack des Schiffs liegt in 600 Metern Tiefe vor der Küste Kolumbiens. Kolumbien ist ein Land in Südamerika. Und Vertreterinnen und Vertreter dieses Landes wollen sich nun ansehen, ob man den Schatz an Land holen kann.

Aber wie macht man das? Zuerst schicken Expertinnen und Experten Kameras zum Schiffswrack hinunter. Diese Kameras sollen dort ganz viele Fotos machen. Durch die Bilder will man herausfinden, wo genau wertvolle Dinge liegen. Dann möchte man Listen anfertigen, in denen alles steht, was dort unten gefunden werden kann. Außerdem sollen auch Videos vom Wrack gemacht werden.

Möglich, oder nicht?

Ob man den Schatz dann wirklich an Land holen kann, weiß man noch nicht. Das hängt davon ab, was die Fotos und Videos zeigen. So tief unten im Meer herrscht nämlich hoher Druck. Man braucht also ganz spezielle Geräte, um das Gold und Silber eventuell bergen zu können.

Kommt der Schatz tatsächlich an die Oberfläche, wissen die Verantwortlichen schon, was sie mit den wertvollen Dingen machen wollen: Der Fund sollte dann in einem Museum ausgestellt werden, wo ihn alle bewundern könnten.

Außerdem haben Politikerinnen und Politiker aus Kolumbien die Fundstelle, in der das Wrack liegt, als „geschützt“ erklärt. Das soll auch verhindern, dass andere Menschen versuchen, den Schatz zu holen.

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