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Linz will Zentrum für die Wasserstoff-Technologie in Europa werden

Von Hermann Neumüller   15.September 2021

Experte für Solarzellen: Serdar Sariciftci

Die Stadt Linz sei mit Abstand der wichtigste Industriestandort in Österreich. Die Schattenseite: Linz ist für zehn Prozent aller CO2-Emissionen de Republik verantwortlich, sagte Bürgermeister Klaus Luger bei einem Pressegespräch im Alten Rathaus.

Aus dieser Verantwortung heraus wolle sich die Stadt als Zentrum für die Wasserstoff-Technologie etablieren. „Wir wollen ausländische Unternehmen überzeugen, neue Forschungs- und Produktionsstätten in Linz anzusiedeln und die bestehenden Industriebetriebe bei der Umrüstung der Produktion unterstützen“, sagte Luger.

Das Projekt wird wissenschaftlich von Serdar Sariciftci getragen, Leiter des Instituts für Physikalische Chemie an der JKU. „Erneuerbar herstellte Kraftstoffe als Energiequelle werden in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen“, sagte Sariciftci. Er freue sich persönlich sehr, dass das jetzt offenbar breit ausgerollt werde, wofür er 35 Jahre als Wissenschafter gearbeitet habe. Wasserstoff oder synthetisch aus „grünem Strom“ hergestellte Brennstoffe würden die Möglichkeit bieten, Strom aus Sonne und Wind chemisch zu speichern. 

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