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Sicher und frei bewegen in den eigenen vier Wänden

Von Sonderthemen-Redaktion   06. Juni 2019

Selbstbestimmtheit: Barrierefreies Bauen und Wohnen bedeutet mehr Komfort und Lebensqualität im Alter.

Fragt man Menschen, wie sie im Alter am liebsten wohnen möchten, antworten die meisten: selbstständig in der eigenen Wohnung bzw. im eigenen Haus. Aber ist das Zuhause auch barrierefrei? Gerade im Alter spielt das nämlich eine sehr wichtige Rolle für die eigene Zufriedenheit und ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Voraussetzung für ein selbstständiges Leben. Manchmal bedarf es nur kleinerer Anpassungen, die das Leben erleichtern können. Tipp: Gehen Sie gedanklich Ihren Tagesablauf durch und überlegen Sie, auf welche Hindernisse Sie während des Tages in Ihrer Wohnung stoßen und was Ihnen Probleme bereiten könnte. 

Stolperfallen

Auf Teppichläufer sollte verzichtet werden, denn sie bergen eine Sturzgefahr.  Alle Einrichtungsstücke sollten standfest und stabil  ausgeführt sein, damit man sie als  zusätzliche Unterstützung, beispielsweise beim Aufrichten aus einem Sitzmöbel, nutzen kann. Auch niedrigere Lichtschalter, zusätzliche Haltegriffe im Bad und die Beseitigung von Türschwellen kommen infrage. Altersgerechte bauliche Veränderungen können beispielsweise eine ebenerdige Dusche oder eine seniorengerechte Badewanne sein. Ein helle Beleuchtung ist wichtig: Auch bei schwindender Sehstärke sollten Treppen und Schwellen erkennbar sein. Manchmal werden kleine Maßnahmen nicht ausreichen, damit man weiterhin selbstständig zu Hause leben kann. Bauliche Veränderungen können notwendig werden, wenn man Stufen nicht mehr überwinden oder das Bad nicht mehr selbstständig nutzen kann. Ein leichter und sicherer Zugang zum Haus kann zum Beispiel durch eine angebaute Rampe oder einen Aufzug ermöglicht werden. Ist das Treppensteigen nicht mehr möglich, helfen Treppen- bzw. Rollstuhllifte. Hier stellt sich natürlich die Frage nach der Finanzierung, denn solche Lifte sind keine günstige Angelegenheit. Je nach individuell gelagertem Fall stehen Betroffenen unterschiedlichste Bezuschussungsformen zu. Darüber wissen Krankenkassen, Pflegeverbände und Rentenversicherungsträger Bescheid. Außerdem können auch die Treppenlifthersteller diesbezüglich sehr hilfreich sein, sie helfen manchmal sogar bei der Beantragung. Viele Hersteller bieten Treppenlifte zum Mieten an. Die monatliche Miethöhe hängt entscheidend vom jeweiligen Treppenverlauf ab: Je kurviger die Treppe, desto höher die Miete.

Ein Vermieter darf seinem Mieter den Einbau eines Treppenlifts übrigens nicht verweigern, sofern es für diesen erforderlich ist und er die kompletten Kosten trägt.

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