Wegen Zustände in Wels-Noitzmühle: Borchashvili "möchte Jugendliche auf die richtige Bahn führen"
WELS. Vom Volksschul-Sitzenbleiber zum Olympia-Dritten mit HTL-Abschluss: Wie Judoka Shamil Borchashvili mit Vorträgen Schüler inspirieren will
"Wo soll das hinführen?" Er hat sich Gedanken gemacht, sagt Shamil Borchashvili. Und es könne nicht so weitergehen, so der 28-Jährige, der damit die Zustände in Wels-Noitzmühle meint.
Jener Stadtteil, in dem der Judoka 15 Jahre lang gewohnt hatte, ehe er mit Eltern und Geschwistern 2019 nach Marchtrenk übersiedelte. "Mein Friseur ist von dort. Er hat mir erzählt, dass dort jetzt schon Jugendliche kriminell sind. Mit 16 oder 17 schon im Gefängnis sitzen, mit Drogen handeln", schildert der