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OÖ-Liga stehen große Änderungen bevor

Von Harald Bartl   19.August 2019

OÖ-Liga stehen große Änderungen bevor
Top-Torjäger Florian Templ (rechts) und Weißkirchen führen nach drei Spieltagen die OÖ-Liga an.

LINZ. Auf dem Platz kämpfen die OÖ-Liga-Klubs erbittert um Punkte, abseits des grünen Rasens übt man den Doppelpass, um die Rahmenbedingungen der Liga den Bedürfnissen anzupassen. Folgende Änderungen sind angedacht.

Der Abstiegsmodus: Die Anzahl der OÖ-Liga-Fixabsteiger wird – die zu erwartende offizielle Bestätigung durch das Präsidium vorausgesetzt – ab Juli 2020 von zwei auf einen Klub reduziert. Einen zweiten Absteiger wird es damit künftig erst dann geben, wenn auch aus der Regionalliga ein OÖ-Klub absteigt. Heuer gilt noch die alte Regelung: zwei OÖ-Liga-Fixabsteiger, falls es gar keinen oder nur einen Regionalliga-Absteiger gibt. Mit jedem weiteren Absteiger aus der dritten Liga muss auch ein weiterer OÖ-Ligist runter.

Die U22- und Stammspieler-Regelung: Eine Möglichkeit: von 0:3-Strafverifizierungen auf ein Bonussystem umzustellen und jene Klubs finanziell zu belohnen, die sich hier besonders vorbildhaft verhalten. OÖ-Verbandspräsident Gerhard Götschhofer: "Wir sind hier Dienstleister der Vereine, wollen die Interessen der Klubs vertreten. Wenn sich hier eine breite Mehrheit für ein neues, faires und vor allem umsetzbares Modell findet, dann werden wir das sicher unterstützen und nicht verhindern."

Der Hallencup: Bereits fix ist eine Reform beim Hallencup der OÖ-Ligisten. Um künftig wieder technisch feineren Fußball zu sehen, wird künftig auf einem langsameren Kunstrasen und mit vier statt fünf Spielern gespielt.

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