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ÖFB-Chef Windtner: Foda wird schnelles Umschalten stärker forcieren

Von nachrichten.at/apa   07.Juni 2021

ÖFB Schöttel, Windtner, Foda
Sportdirektor Peter Schöttel, Präsident Leo Windtner und Teamchef Franco Foda

Der Verbandschef lobte den zur Nummer eins beförderten Torhüter Daniel Bachmann und den zurückgekehrten Marko Arnautovic, ortete vor dem EM-Auftaktspiel am Sonntag (18.00 Uhr/live ORF 1) in Bukarest gegen Nordmazedonien aber auch noch Verbesserungsbedarf.

"Wir wissen, dass wir gerade in der Chancenrealisierung noch Luft nach oben haben", sagte Windtner am Montag. Zudem werde Teamchef Franco Foda "das schnelle Umschalten wieder stärker forcieren".

Die beiden Testspiele hätten ihren Zweck erfüllt. In England hätte man die Partie in der letzten halben Stunde beinahe noch gedreht, auch bei der Generalprobe am Sonntag gegen die Slowakei sei ein Sieg möglich gewesen. "Das Spiel hat schon einige Erkenntnisse geliefert", meinte Windtner. "Das Nicht-Positive war, dass wir in der zweiten Hälfte nicht diese Räume öffnen dürfen."

Auf der anderen Seite habe sich mit Bachmann eine klare Nummer eins als Torhüter herauskristallisiert. "Diese Frage ist geklärt. Und es ist mehr als augenscheinlich gewesen, dass Marko Arnautovic der Mannschaft tatsächlich helfen kann, und vielleicht auch den Unterschied ausmachen kann letztendlich", sagte der ÖFB-Chef über den nach seiner Muskelverletzung eingewechselten China-Legionär.

Damit, dass Euphorie und Erwartungshaltung nach den jüngsten Ergebnissen deutlich unter jener vor der EM 2016 liegen, hat Windtner kein Problem. "Natürlich sind die Resultate immer stimmungsgebend", erklärte der Oberösterreicher. "Mir ist es lieber, wir haben nicht im Vorfeld die Euphorie - sondern vielleicht als Nachhall zur Europameisterschaft."

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21. September 2021