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Im Abstiegskampf wird es für die SV Ried immer enger

Von Harald Bartl   01.März 2021

Im Abstiegskampf wird es für die SV Ried immer enger
Grüll gegen seinen künftigen Klub

Als ob das 0:1 in letzter Sekunde beim SK Rapid Wien für die SV Guntamatic Ried nicht schon gereicht hätte. Gestern spitzte sich der Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga mit dem 1:0-Sieg von Altach beim Wolfsberger AC noch einmal extrem zu. Die Vorarlberger – erstmals mit Neo-Trainer Damir Canadi auf der Bank – rückten als Vorletzter den Innviertlern damit bis auf einen Punkt nahe. Berücksichtigt man die Punkteteilung in drei Runden, ist man aktuell bereits punktegleich.

Und der unterlegene Wolfsberger AC, der am Sonntag in der Rieder "Keine-Sorgen-Arena" gastiert, hat jetzt im Innviertel ein echtes Finale im Kampf um einen Platz unter den Top Sechs für die Meistergruppe. Bei einem Sieg über Altach wäre man fast durch – und das Spiel in Ried nach den Strapazen in der Europa League und dem Cup-Spiel am Mittwoch gegen den LASK wohl nicht so im Fokus gewesen.

Torhüter Samuel Sahin-Radlinger in Topform reichte am Ende nicht, um mit einem Mann weniger (Kennedy Boateng sah nach einer knappen Stunde Gelb/Rot) den Punkt am Ende festzuhalten. "Man muss Demir zu seinem Kunstschuss in der 90. Minute dann auch gratulieren, der Schuss hatte eine Wahnsinnskurve", sagte der Schlussmann nach dem Spiel. Rieds Trainer Miron Muslic, der diesmal auf ein 4-2-2-2-Spielsystem umgestellt hatte, haderte mit dem Schicksal. "Vielleicht muss das ja jetzt so sein, um dann am Ende jubeln zu können." Auch die Admira hat mit dem 1:1 gegen WSG Tirol aufgeholt. Muslic: "Die Mannschaft lebt, die Mannschaft ist intakt. Wir werden das bis zum Schluss gemeinsam durchziehen. Vor allem in numerischer Gleichzahl ist uns sehr vieles gut gelungen." Mit den näherkommenden Konkurrenten am Tabellenende wird der Druck dennoch immer größer.

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07. Mai 2021