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Wut-Rede: So schimpft Andreas Herzog über die „Super League“

Von nachrichten.at   20.April 2021

Andreas Herzog

"Ich gratuliere den Vereinen. Super Idee von ihnen, gerade jetzt zu Corona-Zeiten, wo es jedem schlecht geht", sagt Herzog zu Beginn seiner Wut-Rede. 

Die komplette Wut-Rede zum Nachsehen: 

"Im Amateur-Fußball stehen viele Vereine vor dem Ruin, die kleineren Profi-Vereine haben auch ihre Probleme. Dann haben diese geldgierigen Verantwortlichen der großen Vereine nichts Besseres zu tun, als nur auf den eigenen Profit zu schauen. Denen geht es nicht im das Fußball-Spiel, sondern um das Business", wettert der 52-Jährige, der auf ein Eingreifen der UEFA hofft.

Anders als den Super-League-Klubs richtet Herzog ehrlich gemeinte Gratulationen an seinen Ex-Klub Bayern München. "Ich möchte den Bayern gratulieren, dass sie sich aus der Sache heraushalten. Hut ab vor den Verantwortlichen", so Herzog.

"Wenn der Fußball-Fan nicht ins Stadion kommt, er es sich nicht mehr im Fernsehen anschaut, weil er sich nicht mehr verarschen lassen will, dann können wir alle zusperren. Das ganze Fußball-Business geht dann wieder runter. Vielleicht sollte es sogar mal passieren, dass endlich wieder der Sport im Vordergrund steht und nicht nur das Geld und das Business", so Herzog abschließend.

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17. Juni 2021