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Vorhang auf für David Alaba

Von OÖN   15.September 2021

Vorhang auf für David Alaba
David Alaba trifft auf Inter.

Die Champions-League-Saison 2021/2022 serviert gleich zum Auftakt eine Fülle fußballerischer Leckerbissen: Nach dem gestrigen Auftritt des FC Bayern beim FC Barcelona (bei Druckbeginn dieser Ausgabe noch im Gange) stehen heute (21 Uhr) die Schlagerspiele FC Liverpool gegen AC Milan und Inter Mailand gegen Real Madrid auf dem Programm.

ServusTV überträgt das Duell zwischen dem italienischen Meister und dem Rekord-Triumphator in der "Königsklasse" (13 Titel) ab 20.15 Uhr live. Im Fokus des Interesses steht Österreichs Teamkapitän David Alaba, der mit Real Zählbares aus Mailand mitnehmen möchte. Nach der intensiven Länderspielphase bekam der 29-jährige Wiener am Samstag in der spanischen Primera Division eine Verschnaufpause. Der Linksverteidiger fehlte beim 5:2-Heimerfolg (nach 1:2-Rückstand) gegen Celta Vigo. Muskuläre Probleme sollen ursächlich gewesen sein. Jetzt meldet sich Alaba voller Elan zurück, er steht im Kader des "Weißen Balletts", das aber ohne Flügelflitzer Gareth Bale auskommen muss. Der Waliser laboriert an einer Muskelverletzung im Oberschenkel.

Alaba hat die Champions League schon zweimal im Trikot des FC Bayern gewonnen. Zuerst 2013 in London im Finale gegen Dortmund (2:1), dann 2020 in Lissabon im Endspiel gegen Paris SG (1:0). Gelingt mit Real der dritte Coup?

Beim FC Bayern hätten sie mit dem verlässlichen Alaba, der auch in der Kabine ein Führungsspieler war, liebend gerne verlängert. Dass das nicht geklappt hat, scheint Ehrenpräsident Uli Hoeneß nach wie vor zu beschäftigen. Er erzählte in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk, dass Alaba einst zu ihm gesagt habe, es sei sein Traum, in Barcelona zu spielen.

"Danach habe ich ihn gefragt: Willst du da mit dem Präsidenten oder mit dem Insolvenzverwalter verhandeln?", berichtete Hoeneß. Beim FC Barcelona ist der Schuldenberg auf mittlerweile 1,35 Milliarden Euro angewachsen, Real steht allerdings nur unwesentlich besser da. In Madrid soll sich das Minus auf eine Milliarde beziffern.

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