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Langer: "Ein einmaliges Erlebnis"

Von sportnet.at   19.November 2009

Es war am 10. März 2007, als der damals 22-jährige Langer sein Debüt in der deutschen Bundesliga feierte. Beim 0:0 zwischen dem VfB Stuttgart und VfL Wolfsburg, wurde er vom Kicker zum Spieler des Spiels gekürt. Nachdem er mit Timo Hildebrand jedoch eine unüberwindbare Hürde vor sich hatte, wechselte der Österreicher zu Freiburg.

Tormanntrainer lädt ihn ein

Der Wechsel schien Anfangs der richtige Schritt gewesen zu sein, doch nach und nach änderte sich diese Einschätzung. Zweieinhalb Jahre nach seinem grandiosen Debüt ist Langer nur die Nummer vier der Breisgauer.

Nun könnte wieder etwas Bewegung in die Karriere von Michael Langer kommen. Eric Steele, der Tormanntrainer von United, behielt ihn in Erinnerung und lud zu einem Probetraining nach Manchester ein.

“Die sagen, dass sie kein Torhüterproblem haben”

Mit einem Vertrag für Langer wird es zwar noch nichts, aber so war das auch gar nicht gedacht. In einem Interview mit dem Internetportal Spox erklärt Langer: “Es war einfach wichtig, dass ich auch in England etwas Aufmerksamkeit bekomme.”

Die weltweit bekannte These, dass England keine guten Torhüter hat, sehen die Engländer natürlich anders, wie der Freiburgspieler berichtet: “Die sagen, dass sie kein Torhüterproblem haben.” In England herrscht eine andere Torwartphilosophie als in Deutschland.

“Hauptsache du hältst ihn”

Auf der Insel legen sie viel Wert auf hohe Bälle, Strafraumbeherrschung und das Fußballerische. “Aber im Endeffekt ist es egal, wie du zum Ball gehst, Hauptsache, du hältst ihn”, erklärt der ÖFB-Legionär.

Langer spricht keiner dieser zwei Ansätze mehr an und ist der Meinung, dass man sich die Sachen rauspicken muss, die einem wichtig sind und seinen eigenen Stil weiterentwickeln.

“Es war ein einmaliges Erlebnis”

Langer, der bereits in Stuttgart auf hohem Niveau trainiert hat, schwärmt von den Trainingsbedingungen, welche beim größten Klub der Welt herrschen. “Es ist noch einen Tick professioneller”, erzählt der Tormann.

Der Österreicher bekam aufgrund der Länderspielpause die ganz großen Stars nicht zu sehen. Er trainierte mit einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft. “Insgesamt war es ein einmaliges Erlebnis und eine schöne Erfahrung”, lautete das Resümee des Keepers.

Ferguson erkundigt sich über Enke

Das Training leitete allerdings nicht Sir Alex Ferguson, sondern Ole Gunnar Solskjaer. Ein Gespräch mit dem Schotten gab es aber trotzdem, allerdings über kein sehr schönes Thema.

“In die Zeit meines Probetrainings fiel der Tod von Robert Enke. Da wollte er von mir wissen, wie das zustande kam, weil in England über die Hintergründe noch nicht so viel bekannt war wie in Deutschland”, berichtet der Vorarlberger.

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27. April 2024