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Hoher E-Anteil: Mercedes unter dem CO2-Limit

16.Januar 2021

Mitten im ersten Lockdown übernahm Carsten Dippelt den CEO-Posten von Mercedes-Benz Österreich. Die Situation sei nicht leicht gewesen, schildert der Deutsche, der seit 22 Jahren für die Stuttgarter arbeitet, nun im OÖN-Gespräch. Doch dank einer abwechslungsreichen Modellpalette und starken Vertriebspartnern liege das Zulassungsminus unter dem Marktdurchschnitt von 24 Prozent. "Wir sind mit einem hellblauen Auge davongekommen."

Eine Prognose für 2021 wagt der 49-Jährige nicht. "Die Spreizung ist wegen der Unwägbarkeiten zu groß. Ich müsste meine prognostizierten Zahlen übermorgen wieder revidieren", sagt Dippelt.

Klar sei nur eines: Mercedes konzentriere sich weiter auf die Elektrifizierung seiner Modelle. 2020 lag der Anteil der Plug-in-Hybrid-Antriebe und der reinen Stromer bei 7,4 Prozent. Ein Jahr zuvor pendelte sich die Quote bei zwei Prozent ein. Im Vorjahr wurden weltweit 160.000 PHEV- und EV-Modelle verkauft, darunter 20.000 EQC.

Dieser hohe Elektrifizierungsanteil sei mitverantwortlich dafür, dass Mercedes das CO2-Flotten-Limit der EU im Vorjahr unterschritt. "Wir werden auch 2021 die noch schärferen Vorgaben schaffen", sagt Dippelt. Dies auch, weil vier neue E-Modelle kommen: EQA (Frühjahr), EQS (Sommer), EQB und EQE (jeweils Anfang 2022). (heb)

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07. Mai 2021