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Deutsche Elektro-Offensive in China

28.April 2021

Deutsche Elektro-Offensive in China
Der ID.6 fährt mit dem 77-kWh-Akku bis zu 588 Kilometer weit (China-Norm NEDC).

Mangels Motormessen in Europa blickt die Welt dieser Tage nach China, wo in Shanghai erstmals nach dem globalen Corona-Lockdown eine Autoshow ihre Tore öffnet. Deutsche Hersteller nutzen die Gelegenheit, um Weltpremieren abzufeiern. Wie etwa VW mit dem ID.6.

VW ID.6: In zwei Varianten – ID.6 Crozz und ID.6 X – erhältlich, bietet VW den geräumigen Familien-SUV mit zwei Batterien an: 58 und 77 kWh. Laut der China-Norm NEDC fährt der Stromer bis zu 436 bzw. 588 Kilometer mit einer Ladung. Die E-Motoren leisten in der Allrad-Version 225 kW (305 PS) – genug für einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 6,6 Sekunden. Spitze: 160 km/h. Der 4,88 Meter lange ID.6 basiert wie die Brüder ID.3 und ID.4 auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) von Volkswagen. Vorab sind der Crozz und der X ausschließlich für den chinesischen Markt vorgesehen. 2023 kommt der ID.6 nach Europa.

Mercedes EQB: Der EQB – darauf deutet der Name hin – sollte ein eigenständiges Elektro-Modell sein wie der EQS oder EQC. Doch die Weltpremiere feierte in Shanghai der elektrifizierte GLB, der auch mit zahlreichen Diesel- und Benzinantrieben im dicken Mercedes-SUV-Prospekt angepriesen wird. Der 4,68 Meter lange SUV kommt als Fünf- oder Siebensitzer und mit verschiedenen Batteriegrößen. Die kleine Version speichert netto 66,5 kWh. Der EQB 350 4Matic schafft damit 419 Kilometer (WLTP). Geplant ist auch ein reichweitenstarkes Modell. Der Stromer ist ab Jahresende in Österreich erhältlich.

Deutsche Elektro-Offensive in China
EQB: Der elektrifizierte GLB fährt bis zu 419 Kilometer mit einer Ladung. (Mercedes)

BMW iX: Die Bayern präsentierten den iX erstmals vor Publikum. Die Akkukapazität verraten die Bayern noch nicht, nur so viel: Der iX hat eine Reichweite von 600 Kilometern und leistet 370 kW (503 PS). Marktstart ist Ende 2021.

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