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Chronik

"Als ob wir mit einer Dorfmannschaft in der Champions League spielen"

Von Herbert Schorn  02. Februar 2021 00:05 Uhr

Simulationsforscher Niki Popper fordert besseres Datenmaterial im Kampf gegen Corona. Laut seiner Berechnung wurden bereits 1,3 Millionen Österreicher mit dem Virus infiziert.

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Niki Popper, 46, Simulationsforscher an der TU Wien, erklärt, warum die Infektionszahlen im Lockdown kaum sinken und wie sich die Mutationen auswirken. Er fordert, das Testangebot regional massiv auszubauen: "Man muss den Landeshauptleuten schonend beibringen, dass sie nicht auf das Impfen warten können." OÖN: Herr Popper, warum sinken die Infektionszahlen nicht? Niki Popper: Da gibt es ein Bündel an Ursachen. Der Lockdown ist anders als im Frühjahr, wir sind in einer saisonal schwierigen