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Welser Kriminalfall Elfriede Schönberger bleibt weiter Rätsel

18.November 2011

In seinem neuen Buch hat der Publizist und OÖN-Mitarbeiter Norbert Blaichinger fünf Kriminalrätsel mit Frauen aus Oberösterreich durchleuchtet, die allesamt als sehr mysteriös einzuschätzen sind.

Aus Wels ist der Vermisstenfall Elfriede Schönberger, den Blaichinger recherchiert hat. Sie besuchte einen Tanztempel in Wels, und war dann weg. Für Ingeburg Schönberger, die Schwester der Vermissten, bis heute noch unverständlich. Sie habe „keine Ahnung“, was damals passiert sein könnte, sagt sie in einem langen Interview.

Elfriede Schönberger verschwand im Sommer 1980 mitsamt ihrem Kleinwagen. Seither gibt es immer Spekulationen. Sie reichen von Selbstmord über Verbrechen bis zu einer Entführung in ein arabisches Bordell. In dieses Szenario könnte jedenfalls passen, was ein Fernfahrer berichtete. Er habe wegen eines Motorschadens in der jordanischen Hauptstadt Amman nächtigen müssen und mit einer Frau gesprochen, die angab, die Gegend um Wels zu kennen. Interpol-Recherchen blieben aber ohne Erfolg.

Blaichingers umfassende Recherchen beinhalten auch Gespräche mit dem ehemaligen Kripo-Chef von Wels, Karl Schweiger, und dem Berufsdetektiv Johann Fesl. Blaichinger recherchierte nicht nur Kriminalfälle aus allen Ecken Oberösterreichs. In Zusammenhang mit dem Mordfall Gabriele Blaha, einer Prostituierten, beschrieb er auch das Rotlichtmilieu. Dazu konnte er ein Exklusivinterview mit dem „Rotlichtkönig“ Peter Stolz führen.

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23. Oktober 2021