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Landsleute

Nuklearmediziner mit Liebe zur Natur

Von Valerie Hader  02. September 2020 00:04 Uhr

Josef Dierneder
Josef Dierneder

Josef Dierneder leitet die Abteilungen für Nuklearmedizin an zwei Spitäler.

Seit acht Jahren ist Josef Dierneder Leiter des Instituts für Nuklearmedizin und Endokrinologie am Ordensklinikum Elisabethinen, ab sofort übernimmt der 47-Jährige auch noch die Abteilung für Nuklearmedizin bei den Barmherzigen Schwestern. Eine Aufgabe, auf die sich der gebürtige Mühlviertler „sehr freut“, wie er den OÖNachrichten erzählt. Eine der Herausforderungen: „Die hausübergreifende Zusammenarbeit zu fördern, und die beiden Teams zusammenzuführen.“

Und was versteht man unter Nuklearmedizin? „Dabei handelt es sich um ein diagnostisches Fach“, erklärt Dierneder. Den Patienten werden hier radioaktive Substanzen verabreicht und so Stoffwechselprozesse im Körper sichtbar gemacht“, erklärt der Experte. Das käme etwa bei der Schilddrüsendiagnostik zum Einsatz, aber auch bei Lungenembolien oder – ganz wichtig – in der Krebstherapie.
Dass Josef Dierneder Arzt geworden ist, war nicht geplant. „In unserer engeren Familie ist keiner Mediziner, auch mein Zwillingsbruder hat einen technischen Beruf“, erzählt Dierneder, der nach der HAK in Perg eigentlich Dolmetscher werden wollte.

„Die Entscheidung für Medizin kam praktisch über Nacht.“ Das Studium in Wien hat Dierneder dann nicht nur in Mindest-, sondern gar in Rekordzeit absolviert. „Ich habe ein Jahr kürzer gebraucht als üblich.“
Heute ist der 47-Jährige auch stellvertretender ärztlicher Direktor am Ordensklinikum und pendelt täglich von seinem Heimatort Naarn nach Linz. Seine Freizeit verbringt der Vater von vier Töchtern im Alter von zehn bis 16 Jahren am liebsten mit seiner Familie, mit Ehefrau Beate ist er seit 17 Jahren glücklich verheiratet.

Sein größtes Hobby ist der Garten – vor allem das Planen und Gestalten. „Ich mag es, wenn sich alles von Jahr zu Jahr verändert“, sagt Dierneder. Es sei der perfekte Ausgleich für ihn, „denn was gibt es Schöneres, als im Garten zu sitzen, zu schauen, was alles blüht – und die Natur zu genießen?“

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