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Mattighofner Jugendliche wollen wieder Zentrum

09.April 2021

Mattighofner Jugendliche wollen wieder Zentrum
Ein Begegnungszentrum wird als Alternative für die Jugend gefordert.

Lara Sophie Wranik und Sara Freischlager haben eine Petition gestartet. Sie wollen, wie viele andere Jugendliche in Mattighofen, wieder ein Jugendzentrum (Juz) in ihrer Gemeinde. Wie berichtet, kündigte die Gemeinde Mattighofen Ende 2019 die Verträge mit dem Juz. Das Gebäude, in dem das Jugendzentrum eingemietet gewesen war, wurde durch den Besitzer abgerissen. Seither wird nach Ersatzräumlichkeiten gesucht, bisher ohne Erfolg. Zum Unmut der Jugendlichen: Für Lara Sophie und Sara ist es wichtig, endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Von der Gemeindepolitik wünschen sie sich, gehört und auch in die Entscheidungen eingebunden zu werden.

Ohne Juz "rutschen viele ab"

Jugendliche würden in dem Begegnungszentrum eine sinnvolle Beschäftigung finden, sind die beiden Mattighofnerinnen überzeugt. "Im Juz kann man so sein, wie man ist. Man muss sich nicht verstellen", schreiben die beiden in ihrer Online-Petition. "Jugendliche sitzen nicht gerne zu Hause, sie wollen sich mit Gleichaltrigen treffen, sich mit Freunden zu unterschiedlichen Themen austauschen."

Das Jugendzentrum sei ein Ort, wo man sich bei jedem Wetter aufhalten könne. Ohne diese Räume gebe es für viele nichts zu tun. Viele würden ihre Freizeit auf der Straße verbringen, wo die Gefahr groß sei, mit Alkohol und Drogen in Kontakt zu kommen, schreiben Lara Sophie und Sara.

"Unruhestiftungen werden von Jugendlichen durch Langeweile ausgelöst. Dann kann es zu Problemen mit der Polizei kommen. Um das zu verhindern, brauchen wir das Jugendzentrum." Aktuell haben etwas mehr als 100 Unterstützer die Online-Petition unterschrieben. Nächste Woche am Donnerstag tagen die Gemeinderäte wieder. Bis dahin wollen Lara Sophie und Sara noch einige Unterschriften dazubekommen.

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11. Mai 2021