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"Cumhuriyet"-Prozess in Istanbul nach Eklat vertagt

ANKARA. Nach der fünften Anhörung ist der umstrittene Prozess gegen 17 Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet" am Montag vertagt worden.

5 Kommentare nachrichten.at/apa 25. Dezember 2017 - 18:08 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
kpader (701) 26.12.2017 08:11 Uhr

Ich werde dieses Land nie mehr betreten.

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alleswisser (8709) 25.12.2017 22:04 Uhr

Im konkreten Fall finde ich die Bild-Zeitung wesentlich relevanter als zahlreiche internationale politische Aktivitäten. Denn ein Aufruf zum Boykott der Türkei als Urlaubsland trifft Erdogan ungleich schwerer als jedwede Politikerrede. Der Typ versteht nur "Geld".

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oneo (16383) 25.12.2017 20:45 Uhr

"Auch ihr werdet alle eines Tages vor Gericht gestellt werden."

Und das ist so sicher wie das Amen im Gebet. Erdogan wird das gleiche Schicksal erleiden wie all die Despoten im Nahen Osten.
Wenn die wirtschaftliche Situation weiter nach unten driftet, ist ein Ende dieses Volksschädlings vorhersehbar.

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herzmensch (876) 25.12.2017 21:30 Uhr

Er muss genauso wenig ein Volksschädling genannt werden wie Kanzler Kurz, sie sind demokratisch gewählt und regieren nicht alleine.

Wie wird mit oppositionellen kräften umgegangen?

Selahattin Demirtaş, der Vorsitzende der Halkların Demokratik Partisi (HDP) saß länger als ein Jahr in Untersuchungshaft, 142 Jahre Haft drohen ihm.
The Ankara 19th Criminal Court ruled that Demirtaş remains arrested pending trial and the next hearing was scheduled for February 14, 2018.

Politische Gegner mundtot machen. Überlange Prozesse, verleumderische Anklagen, Zugehörigkeit zu einer Terrororganisation unterstellen, Bespitzelung und Überwachung als Methoden.

Die Ehefrauen der inhaftierten Journalisten wurden delogiert, ihnen sämtliche Unterhaltsleistungen gestrichen, keine Kinderbeihilfe etc gewährt. Das Elend der Angehörigen ist groß.

Die Soziologin Latife Akyüz unterschrieb eine Petition für Frieden mit den Kurden – und musste die Türkei verlassen.

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herzmensch (876) 25.12.2017 21:37 Uhr

Angeblich bis zu 70 000 Menschen wurden bisher eingesperrt, sie fielen den politischen Säuberungen zum Opfer.

Für die Pressefreiheit wurde wiederholt demonstriert.

"Ich möchte der ganzen Welt ganz offen sagen, die Medien sind nirgendwo so frei wie in der Türkei", erklärt im Brustton der Überzeugung Präsident Erdogan. "Sie sind so frei, dass sie sich täglich jede Art von Beleidigung, Anschwärzung, Rassismus und Hetze erlauben", so Erdogan.

Zur Menschenrechtssituation:
https://www.amnesty.de/jahresbericht/2017/tuerkei

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