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Pensionist nach Radreparatur verurteilt

SALZBURG. Am Landesgericht Salzburg ist am Freitag ein 74-jähriger Pensionist wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden.

11 Kommentare 11. Januar 2019 - 13:37 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
amha (5605) 11.01.2019 16:33 Uhr

Ich tausche Bremsscheiben, Ritzel und Ketten sowieso. Doch die Federgabel ist und bleibt Sache für den Fachmann. Dafür ist mir meine Gesundheit zu wertvoll.

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betterthantherest (3935) 11.01.2019 16:17 Uhr

Schönes Gerichtsurteil.

Eine wirkungsvolle Art, den Verkauf von Gebrauchtwaren zukünftig zu unterbinden.

So wird nachhaltig Markt für neuen Schrott geschaffen.

Ist zwar nicht nachhaltig im Sinne der Umwelt.
Dafür aber nachhaltig für die Industrie.

Hauptsache mein Plastiksackerl ist böse.

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Sandkistenschreck (4182) 11.01.2019 16:36 Uhr

Sofern sich diese Judikatur verfestigt, würde das dazu führen, dass Gebrauchsgüter, vor allem geringwertige nicht mehr gehandelt, sondern Schrott bzw. Abfall/Altstoffe werden, weil die Kosten für ein Gutachten über den Zustand des Verkaufsgegenstandes den voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlös übersteigen würden. So eine Überprüfung würde im Extremfall wohl durchaus mehrere hundert Euro betragen - je nachdem wie kompliziert die Feststellung der Mängelfreiheit wäre. Bei einem Carbonrahmen wie heute im Segment über 1.500,- Euro Neupreis verbaut, würde das wohl die Einsendung an einen Rahmenproduktionsbetrieb bedeuten, denn Risse in der Carbonstruktur sind ohne Spezialgeräte nicht erkennbar - im Gegensatz zu Mängeln an Rahmen aus Alu, Stahl oder sonstigen Metallen.

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Sandkistenschreck (4182) 11.01.2019 16:16 Uhr

Der Sachverständige meinte lt. OÖN, "die Reparatur habe aber zumindest auf die Statik und die Sicherheit des Rades keinen Einfluss gehabt".

Dann war es halt nur ein technisch irrelevanter Pfusch, der somit auch für den Unfall irrelevant war. Worauf sich der Vorwurf einer wie auch immer Körperverletzung gründet, erhellt sich mir nach Artikellektüre nicht.

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kech61 (16) 11.01.2019 13:50 Uhr

Bis jetzt habe ich meine alten Fahrräder verschenkt oder zu einem Symbolischen Preis verkauft.
In Zukunft verschrotte ich die eben wenn solche NeppProzesse einreissen und auch noch zu Verurteilungen führen.

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Maria-Johanna01 (570) 11.01.2019 15:21 Uhr

Wie der Staatsanwalt sagte:"Sie hätten das Rad vor dem Verkauf zumindest zu einem Fachmann bringen können oder den Käufer über ihre Reparatur informieren müssen."

Diese Info an den Käufer hat sich der gute Mann wohl erspart.

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Sandkistenschreck (4182) 11.01.2019 16:25 Uhr

Bitte, wenn er selbst am Rad herumbastelt (technisch irrelevant herumbastelt), dann muss er den Pfusch wohl mitteilen, weil Holz grundsätzlich kein haltbarer Fahrradbestandteil ist, und das allenfalls den Kaufpreis mindern kann.

Für den Unfall war dieser mehr oder weniger Betrug aber irrelevant.

Auch rein zivilrechtlich gesehen:
Warum sollte ich, wenn ich guten Glaubens ein ganz normal benutztes, nicht schwer verunfalltes oder mir kenntlich beschädigtes usw. Fahrrad verkaufe, dieses vor dem Kauf auf meine Kosten überprüfen lassen? Ich bin kein Fachmann, und muss allenfalls darauf hinweisen, dass ich für die Unfall- und Mängelfreiheit als Nicht-Fachhändler nicht garantieren kann.

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renele (2327) 11.01.2019 13:44 Uhr

Alle Geräte die man gebraucht kauft, sind oft schadhaft. Mit dem muss man aber rechnen. In so einem Fall klagen, finde ich echt nicht super.

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Sandkistenschreck (4182) 11.01.2019 16:49 Uhr

Sagen wir so: Gebrauchte Geräte, die man kauft, sind nicht neuwertig, könnten schon deshalb schadhaft sein. Wer ein gebrauchtes Produkt mit ihm bekannten oder sogar selbst verantworteten Mängeln verkauft, muss auf diese hinweisen, wenn sie aus objektiver Sicht den Kaufpreis erheblich mindern können.

Wenn ich z. B. einen Fahrradhelm verkaufe, mit dem ich einen Asphaltsturz hinter mir habe (was ich nicht tun würde), muss ich zweifellos darauf hinweisen, besonders wenn auf den ersten Blick kein Defekt erkennbar ist.

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amha (5605) 11.01.2019 16:35 Uhr

Ich sehe hier keinen verdeckten, sondern einen mutwillig versteckten Mangel. Holz ist kein tauglicher Werkstoff für Federgabeln!

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