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Thomas Starlinger: Der Adjutant des Präsidenten

Von Eike-Clemens Kullmann   25. Januar 2017 00:04 Uhr

Der Adjutant des Präsidenten
Thomas Starlinger

Der Gmundner Brigadier Thomas Starlinger wird Adjutant des Bundespräsidenten.

"Die Spannung war hoch – bis zur letzten Sekunde", sagt Thomas Starlinger. Der Brigadier aus Gmunden (verheiratet, keine Kinder) wurde am Dienstag zum Adjutanten von Bundespräsident Alexander Van der Bellen ernannt. Er hatte sich gegen sechs Konkurrenten – drei waren zum persönlichen Gespräch eingeladen worden – durchgesetzt - mehr dazu hier

Mit dem Ein-Stern-General – der 53-Jährige tritt seinen Job am 13. Februar an – wird bereits ein zweiter Sohn der Traunseemetropole Adjutant eines Staatsoberhauptes. Mitte der 1990er übte General Hubertus Trauttenberg diese Funktion bei Thomas Klestil aus.

Für Starlinger bedeutet die Berufung in die Hofburg nicht nur die Rückkehr aus dem Ausland nach Österreich, sondern auch die Erfüllung eines Traumes. Immerhin sei die Beraterrolle des Staatsoberhauptes eine "extrem attraktive Position", die zugleich eine wichtige Schnittstelle zwischen Politik und Militär darstelle. Ausschlaggebend für seine Bewerbung war aber die Person Van der Bellen. "Unsere Wertewelten ähneln sich sehr", sagt der Gmundner und hebt dabei vor allem Toleranz, Solidarität und Ehrlichkeit hervor.

1963 in Gmunden geboren, führte Starlingers Weg nach der Matura zum Militär. Seine erste Kommandofunktion übte er beim Landwehrstammregiment 43 in Ebelsberg aus (Kompaniechef). Weitere Stationen waren Hörsching, Enns (Heeresunteroffiziersakademie) und Klagenfurt (7. Jägerbrigade). Darüberhinaus absolvierte Starlinger 40 Monate in mehreren Auslandseinsätzen (Golan, Zypern, Tadschikistan, Kosovo, Brüssel, zuletzt Vize-Chef des Stabes Multinationales Kommando "Operative Führung Eingreifkräfte" in Ulm).

Angesprochen auf seine Berufsheer-Befürwortung vor der Wehrpflicht-Volksabstimmung, sagt Starlinger: "Der Souverän, das Volk, hat eindeutig gesprochen." Die Abstimmung habe durchaus etwas Gutes gehabt. "Sie beförderte eine positive Trendwende: mehr Personal bei der Truppe, bessere Ausrüstung und einen attraktiveren Grundwehrdienst."

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