Lade Inhalte...

Damals

Ab 1919: schwarzes Land, rote Stadt

Von Josef Achleitner  06. September 2021 00:04 Uhr

Der Blick zurück in die ersten Jahre Oberösterreichs nach dem Ende der Monarchie führt in eine andere Welt.

  • Lesedauer etwa 2 Min
Oberösterreich war bei der ersten demokratischen Landtagswahl im Juni 1919 ein Agrarland mit einigen Industriebetrieben. Die in der Industrie beschäftigten Oberösterreicher machten nicht einmal ein Viertel der Gesamtbevölkerung aus, 60 Prozent arbeiteten in der Land- und Forstwirtschaft. Die Bindung der weit überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung an die katholische Kirche wirkte sich ebenso auf die Wahlen aus wie Angst vor großen politischen Umwälzungen in diesen ohnehin schwierigen Zeiten.