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Brief aus dem Nahen Osten

Leider keine guten Nachrichten für die Menschen in Syrien

Von Michael Wrase  14. Juli 2020 00:04 Uhr

In der Politik kommt es oft auf den Blickwinkel an. Für den deutschen Außenminister Heiko Maas war am Wochenende nach dem Minimalkompromiss zur Syrien-Hilfe der Vereinten Nationen das Glas noch immer halbvoll.

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Folgerichtig bezeichnete der deutsche Minister die Einigung im UN-Sicherheitsrat als "eine gute Nachricht für Millionen von Menschen". Der Realität wesentlich näher kam da Christoph Heusgen. "Das war natürlich kein Sieg", antwortete der deutsche UN-Botschafter in New York, als er um eine Bewertung des Minimalkompromisses gebeten wurde – und schon gar nicht "eine gute Nachricht für Millionen von Syrern". Doch diesen Seitenhieb verkniff sich der Berliner