Lade Inhalte...

Alarmanlagen für das Haus: Tipps, um Nerven zu sparen

28.November 2020

Alarmanlagen für das Haus: Tipps, um Nerven zu sparen
Die Dämmerungseinbrecher haben wieder Hochsaison.

Auch wenn viele Österreicher coronabedingt viel mehr Zeit als gewohnt zu Hause verbringen, warnt die Polizei vor Dämmerungseinbrechern. Wie man sich davor schützt?

Eines ist klar: Die Schwachstellen sind Fenster, Terrassentüren, Haustüren und Kellerfenster. Herkömmliche Fenster und Türen lassen sich in Sekunden aufbrechen, mechanische Sicherungen sind daher zu empfehlen, heißt es seitens der Polizei. Denn wenn der Einbrecher in ein paar Sekunden im Haus ist, nützt auch die beste Alarmanlage nur noch wenig. Ehe jemand auf die Sirenen reagiert, ist der Dieb mit seiner Beute schon längst weg.

Fix ist aber auch: Durch eine Alarmanlage fühlt sich laut der Exekutive rund die Hälfte der Einbrecher abgeschreckt. Worauf sollte man aber beim Einbau achten? Markus Wimmer von der Leondinger Firma G. Klampfer Elektroanlagen sagt, dass eine gute Alarmanlage professionell geplant, gewartet und getestet werden sollte. Auch eine unabhängige Stromversorgung sei zu empfehlen, weil auch einmal der Strom ausfallen könne. Wichtig sei weiters eine EN-50131-Zertifizierung – damit seien alle österreichischen Normen erfüllt (bei Versicherungen wichtig). Mit dieser Voraussetzung könne dazu beim Land Oberösterreich eine Förderung beantragt werden (30 Prozent, maximal 1000 Euro).

Die Alarmanlage sollte eine Innen- und Außensirene haben, so werden auch die Nachbarn im Fall der Fälle aufmerksam. Und: Die Anlage sollte jederzeit erweiterbar sein (Kameras, "Stiller Alarm", über Handy etc.). Sollte man Wert auf "Extra-Sicherheit" legen, empfehle sich eine kabelgebundene Variante, um nicht aus der Ferne manipulierbar zu sein.

Kostenpunkt einer Anlage? Experte Wimmer von Klampfer: "Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich." Der Rest entscheide sich nach individuellem Bedarf und Budget.

copyright  2021
18. September 2021