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Reisen

Á Másn

Von Manfred Wolf  31. Dezember 2021 00:04 Uhr

Friedrich Torberg beschreibt in seinem Buch „Die Tante Jolesch“ eine Tante, die vor Weisheit nur so strotzte. Ein Satz sei hier – passend zum Jahreswechsel – zitiert: „Gott soll einen hüten vor allem, was noch ein Glück ist.“

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Jeder soll also vor Situationen behütet werden, wo er „á(n) Másn“ benötigt. „Másn“ ist übrigens ein Lehnwort aus dem Hebräischen: Mazel (Massel), also Glück. Wobei die dialektale Aussprache variiert: „Másn“ beziehungsweise „Másl“. Das jiddische „Masel tov“ bedeutet so viel wie „Viel Glück, Glück auf“.